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7. ifex-Kolloquium Climate-Architecture in Weimar

7. ifex-Kolloquium Climate-Architecture in Weimar

(Quelle: SolarInput e.V., 06.06.2019)

Am 14. Mai haben die Veranstaltungspartner um die Bauhaus-Universität Weimar, zu denen auch der SolarInput e.V. gehörte, zum ifex-Kolloquium mit dem Titel ClimateArchitecture geladen.

Die Veranstaltung fand gut besucht im Oberlichtsaal der Bauhaus-Uni statt und wurde durch den Initiator Prof. Jürgen Ruth eröffnet.

Dazwischen gab es zuerst als Motivation im Schnelldurchlauf einen Überblick über die Mitglieder des Bauhaus-ifex und ihrer Forschungsbereiche um danach mit den eigentlichen Vorträgen richtig durch zu starten.
Im Teil der „Inspiration“ erhielt man einen Einblick über zwei herausragende Thüringer Projekte wie den Klima-Pavillon und einem hauptsächlich aus Strohballen gebautem Doppelhaus sowie einigen Projekten aus Österreich und dem von „cradle-to-cradle“ inspirierten Rathaus in Venlo, Niederlande. Bei den meisten vorgestellten Projekten spielte Photovoltaik zur Energiebereitstellung eine wesentliche Rolle, daher war der Vortrag von Dr. Aulich, dem Vorsitzende vom SolarInput e.V., zum Thema Gebäude-integrierte Photovoltaik sehr gut in diesem Teil platziert und fand reges Interesse.
Nach einer Diskussionsreichen Mittagspause, ging es durch das Gebiet der Simulationen. Prof. Jentsch (Bauhaus-Uni Weimar) machte anhand von Daten aus der Region deutlich, dass das Hitzejahr 2018 zum Standard werden könnte, wenn wir die Temperaturerhöhung auf 2°C Jahr begrenzen können. Daher müssen diese veränderten Bedingungen für thermische Gebäudesimulationen berücksichtigt werden um die Entwicklung prognostizieren zu können. Dr. Palzer stellte den Demonstrator des IAB Weimar vor und erklärte die Vorgehensweise basierend auf Simulationen und realer Erprobung einer Pilotanlage anhand eines Blockheizkraftwerkes. Es folgten Vorträgen zu Simulationen von Überschwemmungsszenarien in Indonesien und Kühlungseffekte durch eine thermoelektrische Wand für Büros.
Danach stellte Dr. Karg (Avancis) die Möglichkeiten zur architektonischen Integration von farbigen Photovoltaik-Modulen in der Fassade von Gebäuden, Gewächshäusern und Brücken vor. Im Anschluss folgten Vorträge über den Massivholzbau und über die energetische Sanierung und die Erweiterung in einem mehrgeschossigem Mietshaus. Abgeschlossen wurde der Teil von einem Vortrag über die Optimierung der Akustik im Raum des Kolloquium, den Oberlichtsaal.
Eine kurzweilige Podiumsdiskussion, ob Schüler und Schülerinnen freitags für eine Änderung der Klimapolitik demonstrieren dürfen, und ein Resümee von Prof. Ruth rundete die Veranstaltung ab.

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