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H2-Well – hydrogen technology for better living

Das WIR!‐Bündnis H2‐Well soll in der Region zwischen Main und Elbe entscheidende Impulse für den Strukturwandel hin zu einer dezentral organisierten Wasserstoffwirtschaft geben. Der Begriff Wasserstoffwirtschaft geht hierbei weit über den energiewirtschaftlichen Fokus hinaus, da die Wasserstoffwirtschaft eine weitgehende, übergreifende Integration der technischen aber auch nicht‐technischen Infrastrukturen für Energiewirtschaft, Mobilität, Bauwirtschaft, Gesundheitswesen, Bildung und kommunale Abwasserbehandlung ermöglicht.Dafür hat sich ein WIR!‐Bündnis konstituiert, dessen Partner gemeinsam eine lokale Wasserstoffinfrastruktur entwickeln und realisieren.

Das Innovationsfeld umfasst die Branchen Maschinenbau, Automotive, Elektrochemie, Keramiktechnologie, Steuerungs‐ und Regelungstechnik, Sensorik, Bauwesen und technische Gebäudeausrüstung, Logistik, IT und Digitalisierung. Zudem bietet der aktuelle Entwicklungsstand des Innovationsfeldes in der Region günstige Voraussetzungen für die WIR!‐Initiative.

Die drei koordinierenden Bündnispartner sind: die Bauhaus-Universität Weimar, KUMATEC Hydrogen GmbH & Co. KG und der SolarInput e.V..

Das Bündnis H2‐Well wird anhand von zwei WIR!‐Ausgangspunkten mit Demonstrationsvorhaben pilothaft den strukturellen Wandel zu instigieren, indem erstmals überhaupt dezentral sämtliche energierelevanten Sektoren (Elektrizität, Verkehr, Wärme) miteinander verknüpft werden.

Das WIR!‐Bündnis wird mit regionalen Akteuren lokale Wertschöpfungsketten entwickeln und perspektivisch implementieren, die neben der grünen Wasserstofferzeugung und ‐nutzung auch die Verwendung der Abwärme von Wasserstoffsystemen und des entstehenden Elektrolysesauerstoffs umfassen, wodurch sich Anwendungen in der Mobilität, der Elektrizitätswirtschaft, der Warmwasser‐ / Heizwärmebereitstellung, der Abwasserbehandlung, dem Handwerk und dem Gesundheitssektor erschließen. Die im WIR!‐Bündnis H2‐Well entwickelte und umgesetzte dezentrale Wasserstoffwirtschaft stellt somit den bislang fehlenden Schlussstein der Energiewende dar. Hiermit hat das Projekt Modellcharakter für das gesamte Bundesgebiet.

Link zur H2-Well Webseite!

 

Aktuelle Informationen

Startschuss für die Umsetzungsphase von H2-Well (20. März 2019)

Am 14. März 2019 hat ein Team  bestehend aus Dr. Joachim Löffler (AVX/Kumatec GmbH & Co. KG), Dr. Christian Reiser (WTZ Roßlau GgmbH), Dr. Sabine Schmidt (SolarInput e.V.), Prof. Dr. Mark Jentsch (Bauhaus-Universität Weimar) und Dr. Heiko Voigt (Bürgermeister der Stadt Sonneberg) das Innovationskonzept des WIR!-Bündnisses H2-Well vor einer Auswahljury im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin präsentiert. Das Ziel und die Strategie zwischen Main und Elbe bis 2025 eine regionale, grüne Wasserstoffwirtschaft umzusetzen, haben überzeugt. Am 20. März wurde das Bündnis darüber informiert, dass es für die Umsetzung seiner Ideen eine Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erhält. In den nächsten Monaten wird das Bündnis damit beginnen, einen Bündnis-Hub einzusetzen und mit ersten Informationsangeboten an die Öffentlichkeit gehen. Ab Ende 2019 / Anfang 2020 werden dann erste Forschungs- und  Entwicklungsprojekte beginnen mit dem Ziel, Elemente der Wasserstoffwirtschaft in Sonneberg und Apolda umzusetzen und der Öffentlichkeit zu präsentieren.