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Aktuelles aus unserem Newsletter

Erfurt, 08.11.2017

SolarInput – Aktuelle Mitgliederinformationen

Sehr geehrter Damen und Herren,
liebe Mitglieder und Unterstützer von SolarInput,

unten stehend erhalten Sie unseren aktuellen Newsletter zu Ihrer Information.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. H. Aulich
Vorstandsvorsitzender SolarInput

Brancheninformationen
Podiumsdiskussion mit Minister Wolfgang Tiefensee, Dr. Hubert Aulich, Vertretern der EU Kommission und des Europäischen Parlamentes zu dem Thema: „Europäische Industriepolitik. Zwischen Vollendung des Marktes und globalem Wettbewerb“
(Quelle: SolarInput, 02.11.2017)
Am 11. Oktober 2017 fand in Brüssel auf Initiative von
Minister Wolfgang Tiefensee (Thüringer Ministerium für
Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft) eine
Veranstaltung im internationalen Press Center in Brüssel zur
Diskussion einer Studie der EU Kommission statt:
„Investitionen in eine intelligente, innovative und
nachhaltige Industrie – Eine neue Strategie für die
Industriepolitik der EU“ (COM(2017) 479). Eingeladen waren
hierzu Vertreter der Europäischen Kommission und des
Europäischen Parlamentes. Herr Dr. Aulich, als
Vorstandsvorsitzender SolarInput e.V. war eingeladen, um über
die Erfahrungen der europäischen Solarindustrie mit den
chinesischen Wettbewerbern zu berichten.

Zur Studie der Kommission bemerkte Minister Tiefensee „Die
EU muss eine klare Agenda für die Europäische
Industriepolitik formulieren, um ihren Wirtschaftsraum als
wichtiges Pendant zu den USA und China zu stärken.“

Dr. Aulich vertrat in der Podiumsdiskussion die Meinung, dass zum
gegenwärtigen Stand die Studie zu wenig konkret detailliert
ist. Sie enthält weder eine Prioritätenplanung, noch eine
Meilensteinplanung, Budgetaufteilung und Auswirkung auf die
Beschäftigungsentwicklung. Laut Dr.Aulich muss die weltweit
führende Position der EU bei Forschung und Entwicklung, sowie
im Anlagenbau in der Photovoltaik genutzt werden, damit die derzeit
geringen Fertigungskapazitäten durch neue
kostengünstigere Fertigungen im Multi-Gigawatt Bereich entlang
der gesamten Wertschöpfungskette in Europa ersetzt werden.
Anders als in der Vergangenheit, sollte durch Richtlinien der EU
Kommission ein unfairer Wettbewerb (Dumping von PV-Produkten durch
außereuropäische Wettbewerber) vermieden werden. Die
derzeit hohe Abhängigkeit der europäischen Länder
von der Lieferung chinesischer Module ist auch aus strategischen
Gründen zu verringern. Durch eine Kooperation der PV-Industrie
mit der Bauindustrie und der Elektromobilität lässt sich
die strategische Position einer EU-Fertigung verbessern und diese
sollte Bestandteil der EU-Politik sein. Von überragender
Bedeutung sind die Auswirkungen des Klimawandels und die
erforderliche drastische Reduktion der CO2-Emmissionen, die durch
einen beschleunigten Photovoltaik-Zubau  erreicht werden kann.

Weitere Informationen
hier
.

Neuer BSW-Pressesprecher
(Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft, 01.11.2017)

Auf Herrn Wedepohl als Pressesprecher folgt der bisherige
stellvertretende Sprecher, Christian Hallerberg. Herr Hallerberg
arbeitet seit 2010 in der Pressestelle des BSW-Solar. Er leitete
neben seiner Tätigkeit als stellvertretender Sprecher u.a. das
Projekt „Solarstromforschung“.

Kontaktdaten für die Pressestelle:

Tel.: 030 29 777 88 30

E-Mail:
presse(at)bsw-solar.de

Deutsches Stromnetz zuverlässig wie selten zuvor
(Quelle: energy 4.0, 30.10.2017)
Die günstigen Wetterbedingungen haben zur Rekordzahl von nur
11,5 Minuten Stromausfall für das Jahr 2016 geführt. Das
belegt die Störungs- und Verfügbarkeitsstatistik 2016 des
VDE/FNN. Die hohe Versorgungszuverlässigkeit erfordert aber
gleichzeitig einen enormen Aufwand durch die Netzbetreiber.

Die hohe Zuverlässigkeit des deutschen Stromnetzes entwickelt
sich weiter positiv. Das belegt die durchschnittliche
Strom-Unterbrechungsdauer, die sich im Jahr 2016 auf 11,5 Minuten
pro Kunde (2015: 11,9 Minuten) verbessert hat. Das belegt die
Störungs- und Verfügbarkeitsstatistik 2016 des Forum
Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (VDE/FNN).

Ausbau erneuerbarer Energie sorgt für enormen Aufwand im
Netzbetrieb

Die Netznutzung wird zunehmend dynamisch. Gleichzeitig
verzögert sich der Netzausbau. Dadurch entstehen vermehrt
Engpässe im Netzbetrieb, die die Netzbetreiber beheben
müssen. Außerdem werden Stromnetze immer häufiger
an ihren Grenzen betrieben, weil der Ausbau der erneuerbaren
Energien – insbesondere der Offshore-Windenergie – eine
stärkere Netzauslastung verursacht. Um alle Kunden sicher und
zuverlässig mit Strom zu versorgen und dabei vorrangig
erneuerbare Energien einzuspeisen, müssen Netzbetreiber also
korrigierend eingreifen.

Der Aufwand für die Netz- und Systemsicherheit ist in den
vergangenen Jahren stark gestiegen. So lagen die betroffenen
Energiemengen 2015 und 2016 bei rund 3 Prozent des jährlichen
Bruttoinlandstromverbrauchs. Für die Anpassung von
konventionellen Kraftwerken haben Netzbetreiber im vergangenen Jahr
219 Millionen Euro an Entschädigungen gezahlt (2015: 412
Millionen Euro). Die Entschädigungen für
Erneuerbare-Energien-Anlagen schlugen 2016 mit 373 Millionen Euro
zu Buche (2015: 478 Millionen Euro).

Weitere Informationen hier.

BSW hat neuen Geschäftsführer Internationales
(Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft, 27.10.2017)
Der bisherige Bereichsleiter Markt und Kommunikation und
Pressesprecher, David Wedepohl, wird zum 1.11.2017
Geschäftsführer Internationales und Stellvertreter von
Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Die
Veränderungen in der Struktur der Geschäftsstelle und
deren Leitungsebene sollen der Internationalisierung des Verbandes
Rechnung tragen.

 Jörg Mayer verlässt zum Jahresende auf eigenen
Wunsch den BSW-Solar und wechselt in die Medizintechnik-Branche.
Mayer führte als BSW-Geschäftsführer sieben Jahre
gemeinsam mit Carsten Körnig die Berliner Geschäftsstelle
des Verbandes und verantwortete dort insbesondere die Bereiche
Internationales und Technik. Der BSW dankt Herrn Mayer für
sein jahrelanges Engagement für die Energiewende und seine
großen Verdienste für die Branche insbesondere beim
erfolgreichen Ausbau der internationalen
Verbandsaktivitäten.

Weitere Informationen hier.

Gesetzgeber darf alte Kohlekraftwerke entschädigungsfrei stilllegen
(Quelle: Agora Energiewende, 23.10.2017)

Rechtsgutachten: Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum
Atomausstieg kann analog auf einen möglichen Kohleausstieg
angewendet werden 

Kohlekraftwerke, die älter als 25 Jahre sind, können
vom Gesetzgeber im Rahmen eines Kohleausstiegsgesetzes stillgelegt
werden, ohne dass der Staat zu Entschädigungszahlungen an die
Kraftwerksbetreiber verpflichtet ist. Dabei sind den Betreibern
angemessene Übergangsfristen zu gewähren. Im Regelfall
ist dafür etwa ein Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes
ausreichend. Hat die Schließung von Kohlekraftwerken auch die
Schließung von Braunkohletagebauen zur Folge, sind allerdings
längere Übergangsfristen oder
Entschädigungszahlungen nötig. Zu diesem Ergebnis kommt
ein Gutachten der Kanzlei BeckerBüttnerHeld (BBH). Die
Juristen haben im Auftrag von Agora Energiewende das Urteil des
Bundesverfassungsgerichts vom 6. Dezember 2016 zum Atomausstieg
ausgewertet und auf einen möglichen Kohleausstieg
übertragen.

Weitere Informationen hier.

Messen & Tagungen
Erfolg durch Sektorenkopplung – Märkte & Politik auf dem 18. Forum Neue Energiewelt
(Quelle: Solarpraxis Neue Energiewelt AG, 01.11.2017)

am 16.-17. November 2017 findet das 18. Forum Neue Energiewelt
statt.

Das Forum Neue Energiewelt steht in diesem Jahr in einem so noch
nie da gewesenen Spannungsfeld einerseits massiver Chancen und
andererseits großer Bedenken in Politik und
Öffentlichkeit.

Dieses Spannungsfeld werden wir mit der Politik und den Medien bei
der größten deutschen Businesskonferenz für Solar
und Neue Energie direkt im Herzen der „Berliner
Republik“ besprechen. Natürlich mit viel Raum für
konkrete Vertriebsansätze und umfangreiche Diskussionen zu den
möglichen Wegen in die Zukunft.

 Weitere Informationen hier.

Anmeldungen unter:

https://neue-energiewelt.de/forum-neue-energiewelt/anmeldung/

FVEE-Jahrestagung
(Quelle: FVEE, 01.11.2017)
Am 8. und 9. November 2017 findet die FVEE-Jahrestagung

im Umweltforum Berlin • Pufendorfstr. 11 statt

Der FVEE gibt mit seiner Jahrestagung einen Überblick
über den aktuellen Entwicklungsstand und die Perspektiven in
den für die Energiewende relevanten Technologiebereichen.
FVEE-Experten bewerten in den Vorträgen die Technologien
für die Nutzung erneuerbarer Energien, Energieeffizienz, Netze
und Speicher anhand eines einheitlichen Kriteriensets. Wichtige
Unterscheidungsmerkmale sind das Einsatzpotenzial und ihr Beitrag
zu den Klima- und Effizienzzielen. Außerdem werden
sozio-ökonomische Kriterien betrachtet wie
Arbeitsplatzeffekte, industrielle Wertschöpfung und
Kosteneffizienz. Die systematische Bestandsaufnahme zeigt, welchen
Beitrag die einzelnen Technologien im Transformationsprozess zu
einer nachhaltigen Energieversorgung leisten können, gibt aber
auch Hinweise welche Aufgaben zukünftig verstärkter
Forschungsanstrengungen bedürfen.

Die wissenschaftliche Leitung haben Prof. Frank Baur (IZES) und
Prof. Dr. Manfred Fischedick (Wuppertal Institut). Das
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ist Schirmherr
der Veranstaltung.

Online-Anmeldung hier.

Dekarbonisierung der Energieversorgung und Sektorenkopplung zentrale Themen
(Quelle: ThEEN e.V., 19.10.2017)

Innovationsdialog:

  • ThEEN legt Positionspapier für die 19. Legislaturperiode
    vor
  • Dieter Ortmann als 1. Stellvertretender Vorsitzender bei
    anschließender Mitgliederversammlung gewählt

Der 2. ThEEN-Innovationsdialog, veranstaltet mit dem
Thüringer Zentrum für Existenzgründungen (ThEx) und
der Thüringer Agentur für die Kreativwirtschaft (ThAK),
stand im Licht der beginnenden Sondierungsgespräche für
die neue Bundesregierung. Dr. Martin Gude vom Thüringer
Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz berichtete zu
landes- sowie bundespolitischen Energiethemen und informierte sich
bei einem Rundgang über die Fachausstellung zu neuen Produkten
und Technologien.

Weitere Informationen hier.

Aus dem Verein
10 Jahre Fraunhofer CSP
(Quelle: Fraunhofer CSP, 25.10.2017)

Das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in
Halle (Saale) besteht seit 10 Jahren. Das Jubiläum der
Forschungseinrichtung wurde im Rahmen einer internationalen
Fachtagung gefeiert.

Im Sommer 2007 beschlossen die Fraunhofer-Gesellschaft und das
Land Sachsen-Anhalt, in Halle »eine neue
Forschungseinrichtung ins Leben zu rufen, um dem Forschungs- und
Qualifizierungsbedarf der zu dieser Zeit stark wachsenden
Solarbranche gerecht zu werden«.

Das Fraunhofer CSP ist eine gemeinsame Einrichtung des
Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und
Systemen IMWS in Halle (Saale) und des Fraunhofer-Instituts
für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg. Es unterstützt
seine Auftraggeber mit Forschungsarbeiten beispielsweise zur
Siliziumkristallisation, Solarmodultechnologie und
Solarwaferfertigung, ebenso wie mit der Entwicklung neuer
Materialien entlang der Wertschöpfungskette.

Zur Jubiläumsfeier zählten Sachsen-Anhalts
Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und viele Partner aus
Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zu den Gratulanten. Zugleich
erfolgte der symbolische Spatenstich für einen neuen
Solarpark, mit 100 Kilowatt Leistung. Der erzeugte Strom soll vom
Fraunhofer CSP selbst genutzt werden.

Weitere Informationen hier.

Nationale Nachrichten
Verbände fordern Kohleausstieg zu beschließen und solare Modernisierung bei Strom- und Wärmeerzeugung anzugehen
(Quelle: Photon, 26.10.2017)
Mehrere Verbände fordern in einer Erklärung die
künftige Bundesregierung auf, Zukunftsthemen
»höchste Priorität einzuräumen«. Diese
solle Experten-Empfehlungen folgend »umgehend einen
Kohleausstieg mit Höchst-Laufzeiten für jedes einzelne
Kohlekraftwerk beschließen sowie die solare Modernisierung
bei Strom- und Wärmeerzeugung in Angriff nehmen«.

Dazu müssten unter anderem folgende Ziele Teil einer
Koalitionsvereinbarung sein: ersatzlose Streichung des
Ausbaudeckels bei den erneuerbaren Energien, umfassendere
Anreizprogramme für elektrische und thermische Speicher sowie
eine Beendigung der Ausschreibungsverfahren für Photovoltaik
und Wind in der Freifläche und auf Dächern. Überdies
solle die Eigenverbrauchsabgabe auf Strom aus erneuerbaren Energien
ersatzlos gestrichen werden. Zu den Unterzeichnern gehören
unter anderem die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie, der
Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. sowie der Bund der
Energieverbraucher.

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) fordert in einer
Stellungnahmen zu den Koalitionsverhandlungen, die neue
Bundesregierung müsse den Ausbau der erneuerbaren Energien
»massiv beschleunigen und neben der Energiewende im
Stromsektor auch die Wärme- und Verkehrswende
anschieben«. Erforderlich sei unter anderem eine
Vervielfachung des Photovoltaik-Ausbaukorridors, eine Lockerung der
Standortbeschränkungen und Hürden wie die EEG-Umlage auf
die Eigen- und Direktversorgung gewerblicher und privater Mieter
abzuschaffen.

Termine
16.-17.11.2017 18. Forum Neue Energiewelt
8.-9.11.2017 FVEE Jahrestagung „Aktueller Entwicklungsstand und Perspektiven in den für die Energiewende relevanten Technologiebereichen“, Berlin
25.-27.04.2018 Symposium „Photovoltaische Solarenergie“, Kloster Banz in Bad Staffelstein
15-16.11.2017 IAB Wissenschaftstage, Weimar
01.12.2017 Energie-Workshop 2017 „Die Umsetzung des Marshallplans mit Afrika nach dem G20-Gipfel in Hamburg im Juli 2017“, TechnologieZentrum, Konferenzetage Gostritzer Str. 63, 01217 Dresden
Impressum
SolarInput e.V.
Gustav-Tauschek-Straße 2
D-99099 Erfurt
Tel.: +49-(0)361-600 85 700
E-Mail: info@solarinput.de
URL:    www.solarinput.de
 
Vorstand: Dr. H. Aulich (Vorsitzender), Dr. G. Andrä (Stellv. Vorsitzender), M. Jetschny (Stellv. Vorsitzender), Dr. U. Palzer, Prof. J. Ruth
Amtsgericht Erfurt/VR 162158
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