Netzausbau wird zum Engpass für erneuerbare Energien weltweit
skapazitäten sowie bestehende Verpflichtungen zur Nutzung neuer Kohlekraftwerke.
Auch in anderen Ländern nimmt die Abregelung erneuerbarer Energien zu. In Australien stieg die nicht genutzte Wind- und Solarstrommenge im ersten Halbjahr um 37 Prozent auf 2,93 Terawattstunden. Japan verzeichnete mit 2,35 Terawattstunden einen Anstieg um 34 Prozent. In Indien wurden allein im zweiten Quartal 8,13 Terawattstunden Solarstrom nicht ins Netz aufgenommen. Die Entwicklung erschwert zunehmend die Wirtschaftlichkeit neuer Erneuerbaren-Projekte. In China sind die Investitionen in reine Solaranlagen bereits deutlich zurückgegangen, während Kombinationen aus Photovoltaik und Batteriespeichern an Bedeutung gewinnen. Speicher können überschüssigen Strom aufnehmen und zu Zeiten höherer Nachfrage wieder ins Netz einspeisen.
Als Beispiel für diesen Ansatz nennt Reuters Chile. Dort wurde die installierte Batteriespeicherkapazität 2025 durch den Zubau von vier Gigawattstunden mehr als verdoppelt. Ein großer Teil der neuen Speicher wurde direkt mit Solarparks kombiniert und konnte dadurch dazu beitragen, Abregelungen zu reduzieren. Die Entwicklung zeigt, dass mit dem weiteren Ausbau erneuerbarer Energien neben neuen Erzeugungskapazitäten zunehmend auch Netze und Speicher benötigt werden.
(Quelle: Reuters, 02.10.2026)
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Netzausbau wird zum Engpass für erneuerbare Energien weltweit
Der schnelle Ausbau von Solar- und Windenergie stößt in immer mehr Ländern an Grenzen der Stromnetze. Besonders deutlich zeigt sich das in China: Nach einer Analyse von Global Energy Monitor und dem Centre for Research on Energy and Clean Air konnten dort im ersten Halbjahr 2026 rund 360 Terawattstunden erneuerbarer Strom nicht genutzt werden. Das entspricht einem Anstieg von 49 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Als wesentliche Ursachen gelten fehlende Übertragungskapazitäten sowie bestehende Verpflichtungen zur Nutzung neuer Kohlekraftwerke.
Auch in anderen Ländern nimmt die Abregelung erneuerbarer Energien zu. In Australien stieg die nicht genutzte Wind- und Solarstrommenge im ersten Halbjahr um 37 Prozent auf 2,93 Terawattstunden. Japan verzeichnete mit 2,35 Terawattstunden einen Anstieg um 34 Prozent. In Indien wurden allein im zweiten Quartal 8,13 Terawattstunden Solarstrom nicht ins Netz aufgenommen. Die Entwicklung erschwert zunehmend die Wirtschaftlichkeit neuer Erneuerbaren-Projekte. In China sind die Investitionen in reine Solaranlagen bereits deutlich zurückgegangen, während Kombinationen aus Photovoltaik und Batteriespeichern an Bedeutung gewinnen. Speicher können überschüssigen Strom aufnehmen und zu Zeiten höherer Nachfrage wieder ins Netz einspeisen.
Als Beispiel für diesen Ansatz nennt Reuters Chile. Dort wurde die installierte Batteriespeicherkapazität 2025 durch den Zubau von vier Gigawattstunden mehr als verdoppelt. Ein großer Teil der neuen Speicher wurde direkt mit Solarparks kombiniert und konnte dadurch dazu beitragen, Abregelungen zu reduzieren. Die Entwicklung zeigt, dass mit dem weiteren Ausbau erneuerbarer Energien neben neuen Erzeugungskapazitäten zunehmend auch Netze und Speicher benötigt werden.
(Quelle: Reuters, 02.10.2026)
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