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Agri-Photovoltaik

Save the date: 03.03.2022 – Bäuerliche Landwirtschaft und Energiewende zusammen denken? Agri-Photovoltaiksysteme und die Zukunft von Biogas

Am 03. März 2022 findet innerhalb der Agrarpolitischen Fortbildungsreihe der AbL folgende Veranstaltung zum Thema statt: Bäuerliche Landwirtschaft und Energiewende zusammen denken? Agri-Photovoltaiksysteme und die Zukunft von Biogas

Referent:innen sind: Martin Schulz (Bundesvorsitzender der AbL), Uwe Welteke-Fabricius (Flexperten), Prof. Kerstin Wydra (Lehrstuhl für Pflanzenproduktion im Klimawandel, FH Erfurt)

Weitere Informationen und Einwahllinks: https://www.abl-ev.de/initiativen/fortbildungsreihe/

Agri-Photovoltaik: Ein System – doppelter Nutzen – Wie die Agri-PV das Potenzial in der Landwirtschaft erhöhen kann

(Quelle: bdew vom 20.01.2022)

Die neue Bundesregierung nennt ambitionierte Ausbauziele für die Erneuerbaren. Doch wo sollen die neuen Anlagen entstehen? Diese Frage stellt sich nicht nur beim Ausbau der Windenergie,  sondern zunehmend auch bei Solarparks. Zwar sind bei Ausschreibungen für die Förderung von Freiflächensolaranlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) grundsätzlich nur bestimmte Standorte zulässig, etwa entlang von Autobahnen. Jedoch werden diese Sonderflächen nicht ausreichen, um die deutschen Klimaziele nur ansatzweise zu erreichen. Es müssen regulatorisch und technologisch neue Konzepte der Flächennutzung umgesetzt werden.

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Integration bifazialer Photovoltaik in landwirtschaftliche Photovoltaiksysteme: Ein synergistischer Design-Ansatz

(Quelle: Applied Energy – Delft University of Technology vom 12.01.2022)

Die technische Universität Delft (Niederlande) untersucht die Optimierung des Designs von APV-Anlagen um eine Kompatibilität mit verschiedenen Klimazonen und Pflanzenarten zu erreichen. Ziel einer nun abgeschlossenen Forschungsarbeit war es daher, einen mehrstufigen Modellierungsansatz zu entwickeln und die optimale Anordnung bifazialer APV-Anlagen zu bestimmen.

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Abschlussworkshop zum Thema »Agri4Power – Nachhaltige Kombination von Erneuerbaren Energien, Landwirtschaft und Biodiversität«

Quelle: Fraunhofer IMW

Im Laufe des letzten Jahres hat das Projektteam das innovative Agri4Power-Landnutzungskonzept konkretisiert und dabei verschiedene Aspekte der Umsetzung des Konzepts näher untersucht. Dazu gehören rechtliche, wirtschaftliche, ökologische, landwirtschaftliche und akzeptanzbezogene Fragestellungen.

Der Workshop wird in zwei Veranstaltungsblöcke aufgeteilt. Im ersten Veranstaltungsblock (10.00 bis 12.30 Uhr) werden die im Projekt erzielten Ergebnisse präsentiert. Der zweite Veranstaltungsblock (13.30 bis 15.00 Uhr) wird in zwei parallel verlaufende Sessions gegliedert. In der ersten Parallelsession sollen spezielle anwendungsbezogene Fragen mit potentiellen Interessenten und weiteren Akteuren aus der Praxis diskutiert werden. In der zweiten Parallelsession sollen gemeinsam mit Vertetern aus Wissenschaft, Behörden, Ämtern und Politik weitere Forschungspotentiale und Förderbedarfe identifiziert werden.

Was? »Agri4Power – Nachhaltige Kombination von Erneuerbaren Energien,
Landwirtschaft und Biodiversität«
Wann? Dienstag, 8.6.2021, 10.00 bis 15.00 Uhr
Wo? Virtuelle Veranstaltung (via Cisco webex)

Weitere Informationen hier.

Für Rückfragen und die Registrierung zu dem Workshop schreiben Sie bitte eine kurze Email unter Angabe ihrer Kontaktdaten an die folgende Adresse: veranstaltungen@imw.fraunhofer.de.

Neue Norm für Agri-PV

Pressemitteilung BSW Solar, 26.04.2021

Die wichtigsten Treiber der Kombination von Agrar- und Solarstromproduktion (Agri-PV) haben sich auf eine DIN SPEC geeinigt. Vorstufe zur DIN-Norm ebnet den Weg für besonders effiziente Hybridnutzung landwirtschaftlicher Flächen und erleichtert Konkretisierung geplanter Förderprogramme

Die unmittelbare Kombination von Agrar- und Solarstromerzeugung (Agri-PV) ist ein noch junges Marktsegment der Photovoltaik. In Deutschland wurde Agri-PV bislang nur in wenigen Pilotprojekten realisiert. Der wachsende Ökostrombedarf verspricht der hybriden Form der Landnutzung bei gleichzeitig begrenztem Flächenangebot jedoch ein großes Zukunftspotenzial. Die wichtigsten Akteure und Treiber der Agri-PV – darunter der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. – haben sich nun erstmals auf eine klare Definition des neuen PV-Marktsegments verständigt. Dies erfolgte im Rahmen eines DIN SPEC-Verfahrens. (mehr …)

AgriVoltaics2021: Call for Abstracts

(Quelle: AgriVoltaics2021)

Take the opportunity to present your most recent findings and ideas at AgriVoltaics2021 and submit an abstract!

The length of the abstract (PDF) may not exceed 2 pages. The template is available here >>

The submission deadline is February 05, 2021!

>> Submit your abstract now!

Neue Solarzellen für die Agri-Photovoltaik?

(Quelle: Publikation in Optics Express, 18.01.2021)

Um den Flächennutzungskonflikt zwischen der Freiflächenphotovoltaik und der Landwirtschaft zu lösen, bietet sich die Agri-Photovoltaik an. Agrivoltaikanlagen ermöglichen die Kombination der beiden Landnutzungsformen durch gezielte Lichtteilung. In einem neuen Forschungsbeitrag stellen Wissenschaftler des DLR eine spektral selektive Solarzelle für den Einsatz in Agrivoltaikanlagen, Gewächshäusern und Photobioreaktoren vor. Die entwickelte amorphe Germanium-Solarzelle schließt das Licht in einem ultradünnen Absorber ein und hat das Potenzial der Kombination von Photovoltaik und Photosynthese.

Das Konzept profitiert von einer Solarzelle mit einem Transmissionsspektrum, das leicht auf die spezifischen Absorptionsanforderungen von Algen und Pflanzen abgestimmt werden kann. Dies wird durch einen Fabry-Perot-Mehrschichtresonator als Rückreflektor erreicht, der das Transmissions- und Absorptionsspektrum der Solarzelle bestimmt. Es wird gezeigt, inwieweit dieses Transmissionsspektrum durch Variation der Schichtdicken des Reflektors erzeugt werden kann und wie die reflektierenden Metallschichten im Rückreflektor die Transmission und Photostromerzeugung beeinflussen. Schließlich wird die optischen Verlustmechanismen des Solarzellenschichtstapels analysiert, um weitere Optimierungspotenziale zu ermitteln.

N. Osterthun, N. Neugebohrn, K. Gehrke, M. Vehse, and C. Agert, “Spectral engineering of ultrathin germanium solar cells for combined photovoltaic and photosynthesis,” Opt. Express 29, 938-950 (2021)

Strom und Nahrung vom Acker nebenan: Agri-Photovoltaik als Baustein der Klimawende

Veranstaltungsreihe im Projekt “Klimaschutzregion Ilmtal

Zur nächsten Veranstaltung der Reihe am 13. Januar 2021 (19:00 Uhr bis 20:30 Uhr) wurden Vertreter der Wissenschaft, Wirtschaft und Politik eingeladen, um das Thema Agri-Photovoltaik zu präsentieren und die Chancen und Herausforderungen für die Landwirtschaft zu diskutieren. Die Agri-Photovoltaik ist die Doppelnutzung von Ackerflächen zur gleichzeitigen Nahrungsmittel- und Stromproduktion. Dabei kommen Photovoltaikmodule zum Einsatz, die durch Transparenz oder Abstände zwischen den Modulen den darunter wachsenden Pflanzen genügend Sonnenlicht zur Verfügung stellen. Dabei bieten sie auch Schutz vor Starkwetterereignissen wie Hagel sowie vor übermäßiger Sonnenstrahlung.

Anmeldungen hier.

Eröffnung der ersten kommerziellen Agri-Photovoltaikanlage der Next2Sun

(Quelle: Pressemitteilung Next2Sun, 14.10.2020)

Die Next2Sun GmbH feierte gemeinsam mit der Solverde Bürgerkraftwerke Energiegenossenschaft eG, deren Tochtergesellschaft Bürgersolarkraftwerke Donaueschingen-Aasen GmbH Betreiber der Anlage ist, die Eröffnung der bundesweit ersten kommerziellen Agri-Photovoltaikanlage mit dem vertikalen bifacialen Agri-PV-Konzept der Next2Sun. Die Agri–Photovoltaikanlage ist im Donaueschinger Ortsteil Aasen entstanden, auf einer Fläche von rund 14 Hektar wurden insgesamt auf 5.800 Gestellelementen rund 11.000 bifaciale (beidseitig aktive) Solarmodule montiert. Die Anlagenleistung liegt bei 4,1 Megawatt peak und der Jahresenergieertrag bei 4.850 MWh. Diese Leistung deckt den Strombedarf von etwa 1.400 Haushalten. Mit dem neuartigen Anlagenkonzept der Next2Sun wird die Koexistenz von Solarstromerzeugung und Landwirtschaft bei gleichzeitiger ökologischer Aufwertung der Fläche möglich. (mehr …)

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