Menü

Aus dem Netzwerk

„H2-Well“: Aktionsthema „Markthochlauf zur Umsetzung von Wasserstofftechnologien – dezentral und regional“ ist gestartet

(Pressemitteilung SolarInput e.V., 01.12.2020)

Zum 01. Dezember 2020 ist das Aktionsthema „Konzeption des Markthochlaufs zur Umsetzung von Wasserstofftechnologien in regionalen Infrastruktursystemen für Elektrizität, Mobilität, Wärme- und Sauerstoffnutzung“ innerhalb der Umsetzungsphase von „H2-Well“ gestartet. Die Partner sind Bauhaus-Universität Weimar -Professur Verkehrssystemplanung, Friedrich-Schiller-Universität – Arbeitsbereich Arbeits-, Wirtschafts- und Industriesoziologie, Freiberg Institut für vernetzte Energieautarkie und SolarInput e.V.. Der Antrag „H2-Well“ für die 5-jährige Umsetzungsphase wurde am 20. März 2019 im Förderprogramm „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ des BMBF bewilligt. Das Teilprojekt hat eine Laufzeit von drei Jahren.

Die Grüne Wasserstofftechnologie befindet sich heute an der Schwelle zur Markteinführung. Der Markt ist noch nicht erschlossen. Der Aufbau der erforderlichen Infrastruktur über die Gesamtheit der Wertschöpfungsstufen – Erneuerbare Energien, Elektrolyse, Transport und Speicherung, Nutzung von Wasserstoff, Sauerstoff und Prozesswärme – und die Kommunikation mit der Bevölkerung und die Rückkopplung mit den Anforderungen der Nutzer/Kunden sind für die Marktdurchdringung maßgeblich. Die Mitnahme des Kunden entscheidet über den Erfolg der Technologie, der Produkte und Dienstleistungen. Diese Vielfalt gilt es hier näher zu untersuchen und mit erforderlichen Maßnahmen zu unterstützen.

Als Ergebnis des Aktionsthemas soll eine passgenaue Technologie- und Marketingstrategie vorgeschlagen werden und einzelne erste Maßnahmen zur Stimulierung des Marktes eingeleitet werden.

SolarInput übernimmt die Projektkoordination des Aktionsthemas und inhaltliche Schwerpunkte.

 

BSW Webinar: EEG 2021 – Was ändert sich?

(Veranstaltungshinweis aus dem BSW Newsletter, 17.12.2020)

Das in dieser Woche zur Abstimmung in Bundestag und Bundesrat anstehende EEG 2021 wird bereits ab dem Jahreswechsel 2020/2021 zahlreiche Änderungen bei den Investitionsbedingungen für PV- und Speicherunternehmen zur Folge haben. Es schafft an einigen Punkten Licht, wirft aber leider auch Schatten. BSW-Mitglieder haben dazu gestern eine umfangreiche Blitzauswertung u.a. zu den folgenden Fragen erhalten:

  • PV-Ausbauziele – 65 Prozent mehr PV Zubau gesetzlich abgesichert – Welche Marktsegmente profitieren wie stark?
  • PV-Auktionen – Was verändert sich bei Gebäude- und Freiflächen-PV? Wann sind die nächsten Auktionstermine?
  • Welche Übergangsfristen muss ich beachten, um noch von alten EEG-Konditionen zu profitieren?
  • „Atmender Deckel“ – Wie werden sich die Vergütungssätze/Marktprämien für neue PV-Anlagen ab Jahresanfang ändern?
  • Was ändert sich für Prosumer?
  • Konnten neue Anforderungen zum Messen & Regeln abgewehrt werden?
  • Welche Optionen haben Ü20-Betreiber, ihre PV-Anlagen weiter zu betreiben oder mit Speichern nachzurüsten?
  • Was ändert sich für neue Mieterstrom-Projekte?
  • Erhalten Hybridsysteme (AgriPV u.a.) im EEG 2021 eine Chance?
  • Wird es 2021 weitere Gesetzesänderungen und Präzisierungen geben, welche?

Sie haben uns in diesem Jahr im Rahmen politischer Kommunikationsmaßnahmen unterstützt. Wir verschaffen Ihnen deshalb kostenfreien Zugang zu einem BSW-Webinar, das Ihnen zu den bereits jetzt absehbaren Änderungen der politischen Rahmenbedingungen im EEG 2021 für PV und Speicher einen guten Überblick geben dürfte. Die Änderungen treten größtenteils bereits zum Jahreswechsel in Kraft.

Ihre Fragen aus der Praxis, die von allgemeinem Brancheninteresse sind und die wir in dem BSW-Webinar nicht sofort beantworten können, nehmen wir bei dieser Gelegenheit gerne zur anschließenden Klärung in der BSW-Mitgliedschaft und mit Hilfe von Fachjuristen auf.

Zeitpunkt des Webinars:  
Montag, 21.12.2020, 14:00 – 15:30 Uhr

Zugangscode: Bitte melden Sie sich an für EEG 2021 – Was ändert sich?

https://attendee.gotowebinar.com/register/8001657799909130510

Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung per E-Mail mit Informationen zur Teilnahme.

Klimaschutzregion Ilmtal: Bürger*innen-Forum erfolgreich abgehalten und Start einer online-Vortragsreihe

Am 21. November fand online ein Bürger*innen-Forum im Rahmen des Projekts „Klimaschutzregion Ilmtal – Innovation, Partizipation, Zukunftsfähiges Wirtschaften“ statt, welches durch das Programm “WIR! – Wandel durch Innovation in der Region” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Das Projektteam rund um Frau Prof. Kerstin Wydra (FH Erfurt, SolarInput e.V.) startet nun auch eine online-Veranstaltungsreihe für interessierte Bürger*innen der Region, erster Termin: 16. Dezember. (mehr …)

Förderprogramm „Solar Invest“ 2020 deutlich stärker nachgefragt

(Quelle: Pressemitteilung TMUEN, 18.11.2020)

Seit dem das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz „Solar Invest“ im November 2016 das erste Mal aufgesetzt hat, gingen insgesamt bereits rund 4.000 Anträge ein, etwa 2/3 davon im laufenden Jahr (2.600). Die Fördermittel für dieses Jahr sind damit ausgeschöpft, die Thüringer Aufbaubank nimmt keine weiteren Anträge an.
(mehr …)

Vorzeitiges Aus für halbe Million Solaranlagen

(Quelle: gemeinsame Pressemeldung EuPD Research und BSW, 16.11.2020)

Marktforscher: Gesetzesentwurf zum EEG 2021 führt bis 2030 zur Stilllegung von bis zu 447.000 Solarstromanlagen in Deutschland und zu erheblichem wirtschaftlichen Schaden – Solarwirtschaft und Bundesrat fordern Verzicht auf Marktbarrieren (mehr …)

Solarbeschleunigungs- statt Solarbehinderungsgesetz

(Quelle: Pressemeldung BSW, 25.11.2020)

Über 1.500 Energieunternehmern, darunter auch SolarInput e.V., fordern Nachbesserungen am vorliegenden EEG-Entwurf und warnen in einem gemeinsamen offenen Brief an Spitzenpolitiker aus Bund und Ländern vor einem Markteinbruch bei Solardächern und der Stilllegung von tausenden Solarstromanlagen. (mehr …)

Wie Deutschland bis 2035 CO2-neutral werden kann

(Quelle: Pressemitteilung Wuppertal Institut, 13.10.2020)

Wuppertal Institut stellt mögliche Eckpunkte für 1,5-Grad-Ziel vor

Die Gletscher schmelzen, die Meeresspiegel steigen, Hitzewellen und Starkregen nehmen zu: Die Folgen des Klimawandels sind weltweit sicht- und spürbar und das Zeitfenster zum Handeln verkleinert sich. Um die weltweiten Auswirkungen des Klimawandels deutlich zu begrenzen, muss der Ausstoß von Treibhausgasen auf der Erde drastisch reduziert werden. Die von der internationalen Staatengemeinschaft im Jahr 2015 in Paris beschlossene Vereinbarung gibt das Ziel vor, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius, möglichst aber auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Nun legte das Wuppertal Institut eine Studie mit möglichen Eckpunkten vor, die helfen können, das 1,5-Grad-Ziel bis 2035 zu erreichen. Die Studie zeigt, dass ein klimaneutrales Energiesystem bis 2035 zwar sehr ambitioniert, aber grundsätzlich machbar ist –­ sofern alle aus heutiger Sicht möglichen Strategien gebündelt werden. Notwendig dafür ist vor allem ein Vorziehen und Intensivieren von Maßnahmen, die in vielen Studien als notwendig beschrieben werden, um Treibhausgasneutralität bis 2050 zu erreichen. (mehr …)

Photovoltaik 2021 alleiniger Motor der Energiewende?

(Quelle: Pressemeldung Bundesverband Solarwirtschaft e.V., 16.10.2020)

Netzbetreiber erwarten, dass 2021 bei den installierten Öko-Kraftwerkskapazitäten lediglich die Photovoltaik nennenswert wachsen wird – Solarwirtschaft warnt unterdessen auch vor Markteinbruch bei Solardächern und fordert Nachbesserungen am vorliegenden EEG-Entwurf

Photovoltaik wird 2021 voraussichtlich alleiniger Motor der Energiewende in Deutschland sein. Dies geht aus jüngsten Prognosen der Übertragungsnetzbetreiber hervor. Demnach erwarten die Netzbetreiber einen Nettozuwachs bei der installierten Photovoltaik-Kapazität in Höhe von rund 5,4 Gigawatt (GW) bei der Photovoltaik (PV) nach 4,2 GW in 2020. Bei der Windkraft und der Bioenergie wird hingegen im kommenden Jahr ein Rückgang der installierten Kapazitäten erwartet. (mehr …)

Eröffnung der ersten kommerziellen Agri-Photovoltaikanlage der Next2Sun

(Quelle: Pressemitteilung Next2Sun, 14.10.2020)

Die Next2Sun GmbH feierte gemeinsam mit der Solverde Bürgerkraftwerke Energiegenossenschaft eG, deren Tochtergesellschaft Bürgersolarkraftwerke Donaueschingen-Aasen GmbH Betreiber der Anlage ist, die Eröffnung der bundesweit ersten kommerziellen Agri-Photovoltaikanlage mit dem vertikalen bifacialen Agri-PV-Konzept der Next2Sun. Die Agri–Photovoltaikanlage ist im Donaueschinger Ortsteil Aasen entstanden, auf einer Fläche von rund 14 Hektar wurden insgesamt auf 5.800 Gestellelementen rund 11.000 bifaciale (beidseitig aktive) Solarmodule montiert. Die Anlagenleistung liegt bei 4,1 Megawatt peak und der Jahresenergieertrag bei 4.850 MWh. Diese Leistung deckt den Strombedarf von etwa 1.400 Haushalten. Mit dem neuartigen Anlagenkonzept der Next2Sun wird die Koexistenz von Solarstromerzeugung und Landwirtschaft bei gleichzeitiger ökologischer Aufwertung der Fläche möglich. (mehr …)

Erfolgreiche Auftaktveranstaltung im Forschungsprojekt „Klimaschutzregion llmtal“

(Quelle: Pressemitteilung Fachhochschule Erfurt, 26.10.2020)

Im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Konzeptphase des Forschungsprojektes „Klimaschutzregion Ilmtal – Innovation, Partizipation, Zukunftsfähiges Wirtschaften“ gelang vergangene Woche mit dem ersten Regionalforum ein erfolgreicher und motivierender Auftakt. Mehr als 60 Personen regionaler Partner*innen aus Zivilgesellschaft, Forschung, Wirtschaft und Politik kamen im Zeughaus in Bad Berka zusammen bzw. waren online zugeschaltet. Sie wurden durch Impulsreferate zu den verschiedenen Themenfeldern des Projektes in die Inhalte eingeführt, beteiligten sich aktiv in verschiedenen Arbeitsgruppen und gaben so dem Projektteam um Dr. Kerstin Wydra, Professorin für Pflanzenproduktion im Klimawandel an der Fachhochschule Erfurt, sowie Thomas Meier vom SolarInput e.V. viel Input für die weitere Konzeptphase. (mehr …)

<< Zurück zu "Alle Meldungen"