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Neues aus der Forschung

Naturfreundlich bewirtschaftete Solarparks fördern Artenvielfalt und Vogelpopulationen

Eine gemeinsame Studie der Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) und der Universität Cambridge zeigt, dass Solarparks, die gezielt zur Förderung der Biodiversität bewirtschaftet werden, einen positiven Einfluss auf die Vogelvielfalt haben. Angesichts der konkurrierenden Flächennutzung in Großbritannien bieten solche Maßnahmen eine Möglichkeit, den Ausbau erneuerbarer Energien mit dem Schutz der Natur in Einklang zu bringen. (mehr …)

Forschung an Natrium-Ionen Batterien durch Bund gefördert

Das neu gestartete Projekt „Sodium-Ion-Battery Deutschland-Forschung – SIB:DE FORSCHUNG“ hat das Ziel, das Potenzial der Natrium-Ionen-Batterietechnologie für die europäische Energie- und Mobilitätswende zu untersuchen und eine schnelle industrielle Anwendung dieser Technologie zu fördern.

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Lässt sich die Erderwärmung noch auf 1,5 Grad begrenzen?

Oft wird behauptet, das 1,5-Grad-Ziel sei längst außer Reichweite, da der Klimawandel bereits zu weit fortgeschritten sei. Doch wie realistisch ist dieses Ziel wirklich und welche Konsequenzen hätte ein Scheitern?

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Keine erhöhte Stromausfallgefahr bei starker Sonneneinstrahlung

Nach Einschätzung des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) ist das Risiko, dass es infolge von zu viel Solarstrom zu einer Überlastung der Stromnetze, einer temporären Überforderung beim Bilanz-Ausgleich oder gar einem Blackout kommen kann, sehr gering. Diese Einschätzung wird auch von der Wissenschaft geteilt. In den letzten Tagen waren zuvor vereinzelt Medienberichte erschienen, die vor einer Überlastung des Stromnetzes an Feiertagen im Frühling und Sommer warnen, wenn ein hohes Solarstromangebot auf eine niedrige Stromnachfrage treffen kann.

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Schwimmende Photovoltaikanlagen führen zu einer deutlichen Abkühlung des Wassers: Eine umfassende Seenstudie

Schwimmende Photovoltaikanlagen (FPV), also Solarpaneele, die auf schwimmenden Strukturen in Süßwasserökosystemen wie Seen installiert werden, stellen eine wachsende erneuerbare Technologie zur Dekarbonisierung des Energiesektors dar. Allerdings fehlen bislang umfassende empirische Untersuchungen zu ihren ökologischen Auswirkungen.

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Langzeitstabilität von Perowskit-Solarmodulen: Erkenntnisse aus zweijähriger Feldstudie mit maschinellem Lernen

Die Studie von Paraskeva et al. (2024) liefert umfassende Erkenntnisse über die Leistungsfähigkeit und Degradation von Perowskit-Solarmodulen unter realen Außenbedingungen über zwei Jahre hinweg. Eine zentrale Erkenntnis der Arbeit ist, dass die Module während des Betriebs erheblichen tageszeitlichen Schwankungen ausgesetzt sind, die durch Faktoren wie Temperatur, Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung beeinflusst werden. Diese Schwankungen haben signifikante Auswirkungen auf die Leistungsstabilität und die Alterungsprozesse der Module.

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Schnell montierbares, wärmegedämmtes BIPV-Fassadenelement

Fraunhofer ISE und Fraunhofer UMSICHT haben ein vorgefertigtes Fassadenelement mit Integrierter Photovoltaik entwickelt, das Stromgewinnung, Wetterschutz und Wärmedämmung in sich vereint. Durch den Wegfall einer zusätzlichen Unterkonstruktion für die Solarmodule werden große Mengen an Material eingespart. Gleichzeitig lässt sich dadurch bei der Sanierung von Gebäudehüllen die Montage beschleunigen. Besucherinnen und Besucher der »BAU« können zwei Varianten der BIPV-Fassadenelemente vom 13. bis 17. Januar 2025 am Stand der Fraunhofer Allianz Bau auf der Messe München besichtigen. Das Fassadenelement entstand im Rahmen des Fraunhofer-Leitprojekts »BAU-DNS«. (mehr …)

Mit KI schneller zu besseren Photovoltaik-Materialien

Science-Publikation: Forschende zeigen, wie der Einsatz maschinellen Lernens die Suche nach neuen halbleitenden Molekülen für Perowskit-Solarzellen enorm beschleunigt.

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Grünes Wachstum: 30 Prozent der Regionen weltweit entkoppeln Wirtschaftswachstum von CO2-Emissionen

29.10.2024 – Immer mehr Regionen der Erde gelingt es, wirtschaftlich zu wachsen und gleichzeitig CO2 Emissionen zu reduzieren, so das Ergebnis einer neuen Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Die Forschenden zeigen, dass nationale Klimaschutzmaßnahmen eine entscheidende Rolle dabei spielen, Wirtschaftswachstum und CO2-Emissionen voneinander zu entkoppeln.

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Skalierbare Perowskit-Silizium-Solarzelle mit 31,6 Prozent Wirkungsgrad entwickelt

Freiburg im Breisgau, 25. September 2024 – Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE gelang die Herstellung einer Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle mit 31,6 Prozent Wirkungsgrad. Das besondere an der 1 Quadratzentimeter großen Solarzelle: Die Perowskit-Schicht der Topzelle wurde auf einer industriell texturierten Silizium-Heterojunction-Solarzelle mittels hybrider Herstellungsroute abgeschieden. Die Verwendung von Standard-Siliziumsolarzellen und die gleichmäßige Beschichtung derer Textur mit der Perowskit Topzelle sind wichtige Voraussetzungen für eine industrielle Herstellung von Tandemsolarzellen.

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