Forschungsverbund warnt vor Kürzungen der Energieforschung
Forschungsverbund warnt vor Kürzungen der Energieforschung
Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) kritisiert die im Entwurf des Bundeshaushalts 2027 vorgesehenen Kürzungen der angewandten Energieforschung. Geplant ist, die Verpflichtungsermächtigungen für neue Forschungsprojekte im Klima- und Transformationsfonds um rund ein Drittel zu reduzieren. Nach Einschätzung des Verbunds gefährdet dies Innovationen, Fachkräfte und die Wettbewerbsfähigkeit des Energiesektors.
Der FVEE warnt, dass bereits die schwankende Förderpolitik der vergangenen Jahre dazu geführt habe, dass zahlreiche mehrjährige Forschungsprojekte nicht umgesetzt werden konnten. Zudem hätten viele Forschungseinrichtungen aufgrund früherer Kürzungen bereits Personal abbauen müssen. Weitere Einschnitte könnten die Entwicklung neuer Energietechnologien erheblich verzögern.
Betroffen wären unter anderem Forschungsarbeiten zu erneuerbaren Energien, Wärmewende, Energiespeichern, Leistungselektronik und resilienten Stromnetzen. Da die Förderprogramme eng mit Industrie, Stadtwerken und weiteren Praxispartnern verknüpft sind, hätten die Kürzungen auch Auswirkungen auf Unternehmen und den Technologietransfer.
Der FVEE fordert daher eine verlässliche und langfristige Finanzierung der angewandten Energieforschung. Nur mit stabilen Förderbedingungen könne Deutschland seine technologische Spitzenposition sichern, Innovationen beschleunigen und die Energiewende erfolgreich vorantreiben.
(Quelle: 22.07.2026 FVEE)
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