Solarbranche erwartet 2024 ein zweistelliges prozentuales Wachstum der neu installierten Leistung von Solarstromanlagen und Kapazität von Solarstromspeichern / Jedes zweite Unternehmen und über 60 Prozent der privaten Immobilieneigentümer:innen in Deutschland sind an einer Investition in eine Solarstromanlage interessiert / Nach Solarboom auf Deutschlands Eigenheimdächern und Balkonen werden jetzt verstärkt auch Firmendächer und Freiflächen zur Sonnenstromernte genutzt / Vom 19. bis 21.06.2024 werden über 115.000 Fachbesucher auf The smarter E Europe, Europas größter Messeallianz für die Energiewirtschaft in München erwartet
Nationale Nachrichten
Stengele zu Plänen des Bundeswirtschaftsministeriums für mehr Transparenz und Flexibilität bei Fernwärme
Das Bundeswirtschaftsministerium will mit einer Novelle der Fernwärmeverordnung mehr Transparenz und Flexibilität für Kunden erreichen. (mehr …)
Erneuerbare Energien: Informationsveranstaltungen des TMUEN für Landkreise und Wirtschaft zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren
Das Energieministerium hat an zwei aufeinanderfolgenden Tagen Vertreterinnen und Vertreter der Landkreise und der Wirtschaft über die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren informiert. Seit kurzem gelten neue Regelungen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes, die schnellere Genehmigungen für Erneuerbare-Energien-Anlagen und die Wirtschaft ermöglichen.
Bevölkerung (unter-)schätzt Solartechnik
Der Ausbau von Photovoltaikanlagen wird von einer Dreiviertelmehrheit in der Bevölkerung unterstützt. Gleichzeitig unterschätzen mehr als 90 Prozent das Potential von Solartechnik auf Dächern von Eigenheimen. Etappenziel beim PV-Ausbau erreicht.
Solarenergie deckt mehr als Fünftel des Thüringer Stromverbrauchs
Der Ausbau der Solarenergie schreitet in Thüringen weiter auf hohem Niveau voran: Im ersten Halbjahr 2024 wurden 12.672 neue Solaranlagen in Betrieb genommen, was die Gesamtzahl auf 84.335 Anlagen erhöht. Im gleichen Zeitraum des Vorjahrs waren es 12.108 neue Anlagen bei einer Gesamtzahl von 59.727 Solaranlagen.
Sonnige Zeiten für Firmen- und Wohngebäude
Fraunhofer ISI: Stadtwerke zentral für grünen Wasserstoff
Um grünen Wasserstoff in Deutschland zu etablieren, sind laut dem Fraunhofer ISE Stadtwerke gefragt. Das Institut hat eine Analyse zum Stand der Technik durchführt.
Die deutschen Stadtwerke spielen eine wichtige Rolle, um grünen Wasserstoff in der Praxis zu etablieren. Diesen Schluss zieht das Fraunhofer ISI nach Analyse des Projektes »H2 Companion«. Dabei begleitet das Fraunhofer ISI die beiden Modellregionen Grüner Wasserstoff in Baden-Württemberg – H2-Wandel und H2 Genesis – wissenschaftlich und führt ein Monitoring von Elektrolysetechnologien durch. In den Modellregionen werden unter anderem Elektrolysekapazitäten aufgebaut und in der Praxis erprobt.
EU genehmigt milliardenschwere Beihilfe für deutsches Wasserstoffnetz
Deutschland investiert massiv in die Zukunft der Energieversorgung. Die EU-Kommission hat grünes Licht für rund drei Milliarden Euro an Fördermitteln für den Ausbau der Wasserstoff-Infrastruktur gegeben. Bis 2032 soll ein flächendeckendes Netz entstehen, das die Industrie und den Verkehr klimafreundlicher macht. Mit staatlich garantierten Darlehen sollen Unternehmen unterstützt werden, die in die neue Technologie investieren. Doch der Weg zur Wasserstoffwirtschaft ist steinig. Können wir die Herausforderungen meistern und Deutschland zu einem Vorreiter in Sachen Klimaschutz machen?
Marktkonsultation zur zweiten Deutschlands Wasserstoff-Zukunft: Europäische Pipelines als Schlüssel
Wasserstoffimporte sind entscheidend für eine klimaneutrale Industrie und Stromversorgung in Deutschland. Eine neue Studie von Agora Energiewende und Agora Industrie zeigt, dass mittelfristig erhebliche Mengen erneuerbarer Wasserstoff aus der erweiterten europäischen Nachbarschaft nach Deutschland gebracht werden könnten. Voraussetzung dafür ist jedoch ein zügiger Ausbau der notwendigen Pipelines.
Erster Liefervertrag für „grünen“ Wasserstoff
Ab 2027 sollen jährlich über 250.000 Tonnen grüner Ammoniak aus Ägypten importiert werden. Dieser wird dann in Deutschland in klimaneutralen Wasserstoff umgewandelt. Damit wird die Industrie dekarbonisiert und die Energiewende beschleunigt. Hinter dem Vorhaben steckt das staatliche Förderprogramm H2Global, das den Aufbau einer internationalen Wasserstoffwirtschaft fördern soll.
600 Millionen Euro Förderung für Wasserstoffprojekte in Sachsen
Bundeswirtschaftsminister Habeck und Amtskollegen aus den Ländern geben offiziellen Startschuss für Aufbau der Wasserstoff-Infrastruktur. Sachsen erhofft sich einen „Vorsprung Ost“.
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