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Aktuelle Informationen

Klimaschäden für unsere Wirtschaft: Studie zeigt höhere Kosten als erwartet

(Quelle: Pressemitteilung PIK, 19.08.2020)

Steigende Temperaturen durch den Ausstoß von Treibhausgasen können unserer Wirtschaft größeren Schaden zufügen als frühere Untersuchungen vermuten ließen – das zeigt eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Mercator Research Institute for Global Commons and Climate Change (MCC). Die Wissenschaftler haben auf der Grundlage eines in dieser Form erstmals entwickelten Datensatzes des MCC genauer untersucht, wie sich der Klimawandel auf Gebiete wie etwa US-Bundesstaaten, chinesische Provinzen oder französische Départements auswirkt, also unterhalb der nationalstaatlichen Ebene. Wenn die CO2-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe nicht umgehend reduziert werden, kann eine globale Erwärmung um 4°C bis 2100 dazu führen, dass diese Regionen im Durchschnitt fast 10% ihrer Wirtschaftsleistung verlieren, und in den Tropen sogar mehr als 20%. (mehr …)

Cross-Cluster-Initiative Thüringen (CCIT) startet neue Veranstaltungsreihe im September 

Vom 16. bis 25.09.2020 findet die erste Cross-Cluster Woche unter dem Titel: virtuell vernetzen, regional kooperieren statt.

In dieser Zeit finden thüringenweit 13 Tagungen, Online-Seminare, Workshops und Fachforen statt, bei denen sich Unternehmen virtuell über aktuelle Trends, Forschungsprojekte und Kooperationen austauschen können. (mehr …)

Ein Zeichen setzen gegen Plastik-Müll! – World Cleanup Day am 19. Sep. 2020

(Quelle: World Cleanup Day)

Am 19. September findet der World Cleanup Day 2020 statt, die größte Bottom-Up-Bürgerbewegung der Welt zur Beseitigung von Umweltverschmutzung und Plastikmüll. Während des jährlichen World Cleanup Day werden Millionen von Mitmachern in 180 Ländern Straßen, Parks, Strände, Wälder, Flüsse, Flussufer und die Meere von achtlos beseitigtem Abfall und Plastikmüll säubern.

Über die Website www.worldcleanupday.de des Projektträgers in Deutschland „Let’s Do It! Germany e.V.“ können Kommunen, Unternehmen, Vereine, Initiativen und Privatpersonen ihren Cleanup eintragen und Informationen zur sicheren Durchführung von Aufräumaktionen finden. Auch der SolarInput beteiligt sich im Rahmen unseres neuen Projekts Klimaschutzregion Ilmtal an Aufräumaktionen im Ilmtal. (mehr …)

Bundesverband Neue Energiewirtschaft sieht in geplanter EEG-Novelle wenig Inspiration und Innovation

(Quelle: Pressemitteilung bne, 25.08.2020)

Zum Pressehintergrundgespräch des Bundeswirtschaftsministers Altmaier zur anstehenden Novelle des EEG im kommenden Herbst sagt der bne:
Das Prinzip des Weiter so, scheint oberste Prämisse bei der Vorbereitung der EEG-Novelle im Bundeswirtschaftsministerium gewesen zu sein, so die erste Analyse auf der Grundlage der ersten bekanntgewordenen Details. So geht das BMWi weiter von den bekannt unrealistischen Bruttostromverbrauchsannahmen für 2030 aus und ignoriert so die eigene Wasserstoffstrategie, geschweige denn, dass der politisch gewollte Schwenk hin zur Elektromobilität oder zu Wärmepumpen einen Niederschlag gefunden hätte. „Es ist abwegig, trotz der sicher steigenden Nachfrage nach erneuerbaren Energien aus diesen Sektoren und der Industrie Zubaumengen für Erneuerbare Energien abzuleiten, die dem nicht im Ansatz genügen können. So wird aus dem green deal für den Wirtschaftsstandort Deutschland ein no deal“, so der Geschäftsführer des bne, Robert Busch. (mehr …)

Sicherheit für Solar-Pioniere – Stadtwerke Roth machen den Weiterbetrieb von Post-EEG Anlagen möglich

(Quelle: Pressemitteilung Stadtwerke Roth, 13.08.2020)

Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen, erhalten nach dem EEG (Erneuerbare Energien-Gesetz) eine feste Einspeisevergütung, die nach 20 vollen Betriebsjahren endet. Insgesamt sind zum Jahresende, am 31. Dezember 2020, in der fränkischen Kommune Roth erstmals 18 Anlagenbetreiber betroffen. Die Stadtwerke Roth sichern diesen Solarpionieren zu, dass die Anlagen im Netz der Stadtwerke Roth weiterbetrieben werden können und vergüten den Strom aus diesen Anlagen mit dem Baseload-Börsenpreis. (mehr …)

EUPD Research: 800 MWp Rekordzubau für Photovoltaik-Kleinanlagen in 2020 erwartet

(Quelle: Pressemitteilung EUPD Research, 12.08.2020)

Eine aktuelle Prognose von EUPD Research weist für das Segment der PV-Kleinanlagen unter zehn kWp nach 427 MWp im ersten Halbjahr 2020 für das Gesamtjahr einen Spitzenwert von gut 800 MWp aus. Sinkende PV-Anlagenpreise und steigende Stromkosten machen Eigenverbrauchslösungen zunehmend attraktiver. Der EUPD Research EndkundenMonitor 10.0 zeigt: Immer mehr PV-Anlagenbesitzer planen mit Elektroauto und strombasierter Heizung, um den Eigenverbrauch zu optimieren. (mehr …)

Fraunhofer ISE erreicht neuen Wirkungsgradrekord mit Solarzellen im Tandem

(Quelle: Pressemitteilung Fraunhofer ISE, 10.08.2020)

Die Photovoltaikforschung arbeitet mit Nachdruck daran, die Wirkungsgrade von Solarzellen immer weiter zu erhöhen. Zunehmend rückt die Tandem-Photovoltaik dabei in den Fokus, bei der in unterschiedlichen Kombinationen leistungsstarke Solarzellenmaterialien zusammengeführt werden, um so das Sonnenspektrum bei der Umwandlung von Licht in elektrische Energie noch effizienter zu nutzen. Das Fraunhofer ISE verzeichnet jetzt mit 25,9 Prozent Wirkungsgrad einen neuen Rekordwert für eine direkt auf Silicium gewachsene III-V/Si Tandemsolarzelle. Diese wurde erstmals auf einem kostengünstigen Siliciumsubstrat hergestellt – ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu wirtschaftlichen Lösungen für die Tandem-Photovoltaik. (mehr …)

Neue Solarzellen für den Weltraum

(Quelle: Pressemitteilung TUM, 13.08.2020)

Perowskit- und organische Solarzellen bewähren sich auf Raketenflug im All

Nahezu alle Satelliten beziehen ihren Strom aus Solarzellen. Doch die sind schwer. Herkömmliche Hochleistungszellen liefern bis zu drei Watt pro Gramm. Perowskit- und organische Hybridzellen könnten bis zum Zehnfachen liefern. Erstmals hat nun ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) solche Zellen im Weltraum getestet. (mehr …)

ZSW will kritische Rohstoffe aus Lithium-Ionen-Batterien recyceln

(Quelle: Pressemitteilung ZSW, 19.08.2020)

ZSW untersucht Wiederaufbereitung von Kobalt, Lithium und Naturgrafit für neue Zellen

Die steigende Nachfrage nach großen Lithium-Ionen-Batterien für den Verkehrs- und Energiesektor führt zu einem sehr schnell ansteigenden Bedarf an Rohstoffen. Manche werden von der Europäischen Union als kritisch eingestuft, etwa Kobalt, Lithium und Naturgraphit. Die heute verfügbaren Recyclingverfahren gewinnen allerdings bislang nur einige Metalle zurück. Lithium wird überhaupt nicht recycelt. Damit künftig bei der Rohstoffversorgung keine Engpässe und Preisrisiken entstehen, prüft das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) in dem neuen Projekt RecycleMat wie sich Batterieelektroden wiederaufarbeiten lassen, so dass Materialien möglichst vollständig rückgewonnen und direkt als Rohstoff für die Herstellung neuer Elektrodenmassen eingesetzt werden können. Das baden-württembergische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert die Studie über zwei Jahre. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut übergab dem ZSW heute den Förderbescheid über 870 000 Euro. (mehr …)

VDI: Solarstrom für unter 1 Cent möglich

(Quelle: Pressemitteilung VDI, 31.07.2020)

Weg von fossil, hin zu erneuerbar: Die fotovoltaische Stromerzeugung kann eine der zentralen Schlüsseltechnologien bei der Defossilierung des Energiesystems werden. Diesen Trend beleuchtet die neue VDI-Publikation „Fotovoltaik im Energiesystem – Der Joker der Energiewende?“ aus mehreren Perspektiven. (mehr …)

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