Aktuelle Informationen
Studie zeigt, dass PV-Freiflächenanlagen artenreiches Grünland hervorbringen können
Das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE) hat eine Studie veröffentlicht, die aufzeigt, wie Photovoltaik genutzt werden kann, um Biodiversität zu fördern.
Grünland ist ein essentieller Lebensraum für etwa 40% der gefährdeten Farn- und Blütenpflanzenarten (822 Arten) und 2.000 Pflanzenarten insgesamt in Deutschland. Grünland unter Photovoltaik-Freiflächenanlagen zu kultivieren, bietet daher Synergiepotentiale für Grünlandökosysteme. Resilienz als ein zunehmend wichtiges Kriterium zur Gestaltung eines Bewirtschaftungskonzeptes wird mehr berücksichtigt, da abiotische Stressoren wie klimabedingte Dürren durch die höhere Artenvielfalt besser ausgeglichen werden können.
Doch Artenreichtum und der Einsatz chemischer Pestizide, Düngemittel u.Ä. schließt sich aus. Solarparks verzichten auf die Verwendung dieser externen Inputs und fördern damit auch durch aktive Unterlassung schädlicher landwirtschaftlicher Praktiken die Biodiversität des Grünlandes.
Damit verbunden sind auch Anforderungen an den Solarpark. Die Modultische sollten schmal sein, die Abstände zwischen den Modulpanelen, den Modulreihen und Unterkanten der Module zum Boden müssen ausreichend dimensioniert sein. Hinzu kommt die Erfordernis, dass Freiflächen eingeplant werden.
Die Anlage und Pflege eines artenreichen Grünlandes unter einem Solarpark unter Einhaltung der notwendigen Kriterien wird in dem Leitfaden der KNE erklärt. Der Leitfaden beinhaltet Fragen an das Nutzungskonzept. Diese Fragen beziehen sich auf Vorbereitung der Anlagenfläche, der Einsatz von Maschinen zur Pflege der Grünlandfläche und den Erhalt des Artenbestands.
(Quelle: Solarserver, vom 13.08.2025)
Wie Afrikas Ausbau von Solaranlagen voranschreitet
Mehr als 20 Gigawatt solare Energie wird auf dem afrikanischen Kontinent bereits generiert. Laut Africa Solar Industry Association (AFSIA) sind die Kapazitäten allein von Januar bis Juni 2025 um 0,8 Gigawatt gewachsen. Hinter diesen kumulierten Zahlen stehen kommerzielle und industriell genutzte Solarparks, privat genutzte Solarananlagen, die für einige afrikanische Ländern bereits als „residential projects“ in den Datenbanken der AFSIA aufgenommen werden.
Amerikanische Umweltbehörde streicht 7 Milliarden Dollar für Zugang und Förderung von Solarstrom
Die US Umweltbehörde, die Environmental Protection Agency (EPA), aktuell unter Leitung von Lee Zeldin, widerruft 7 Milliarden Dollar, die in der Biden-Regierung zugesichert wurden, um 900.000 Privat-Haushalte von Mehrausgaben für ihre Stromrechnungen über 400 Dollar jährlich, respektive 33 Dollar pro Monat zu entlasten.
SAVE THE DATE
Podiumsdiskussion: „Wasserstoff in der Wärmewende – Kann das gelingen?“
Donnerstag, 25. September 2025
17:00 – 19:00 Uhr
Hochschule Nordhausen | Audimax
Der SolarInput e.V., die Hochschule Nordhausen und die SOKRATHERM GmbH laden Vertreterinnen der Wasserstoffbranche, Energieversorger, politische Entscheidungsträger, Bürgerenergieinitiativen, KMU sowie interessierte Bürgerinnen zum Runden Tisch an die Hochschule Nordhausen.
Ziel ist es, den aktuellen Stand und die Zukunftsperspektiven von Wasserstoff in der Wärmeversorgung zu beleuchten – mit besonderem Blick auf kommunale Wärmeplanung, Umsetzbarkeit und wirtschaftliche Tragfähigkeit.
Die Veranstaltung dient der Information, will Diskussionen anstoßen und versteht sich ausdrücklich technologieoffen, ohne sich alternativen Lösungen zu verschließen.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Für ein Fingerfood-Catering ist gesorgt. Wir freuen uns über eine Weiterleitung dieser Einladung innerhalb Ihrer Netzwerke!
Weitere Informationen folgen in Kürze
Herzliche Grüße,
Ihr SolarInput-Team
Neue Fördermöglichkeiten für Privatpersonen und Unternehmen durch das BMWE
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) bietet neue Fördermöglichkeiten zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz – sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen. Besonders im Unternehmensbereich bestehen erhebliche Potenziale: von der Einführung hocheffizienter Technologien und Anlagen über die Optimierung betrieblicher Prozesse und Organisationsstrukturen bis hin zum Aufbau systematischer Energieaudits sowie von Energie- und Umweltmanagementsystemen. (mehr …)
Rechenzentren treiben den Energieverbrauch – KI verstärkt den Trend
Der weltweite Energiebedarf von Rechenzentren könnte sich bis 2030 mehr als verdoppeln – darauf weist die Internationale Energieagentur (IEA) hin. Hauptursache: Rechenintensive Anwendungen wie Künstliche Intelligenz (KI) und Kryptowährungen. Große Sprachmodelle wie ChatGPT benötigen zum Training inzwischen so viel Strom wie ganze Großstädte. Der Stromverbrauch entsteht durch riesige Datenmengen, die mit Hochleistungs-Grafikprozessoren verarbeitet werden.
Umfrage: Deutsche fordern gleichbleibenden oder stärkeren Einsatz für Erneuerbare
Eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zeigt: 83 Prozent der Deutschen wünschen sich von der aktuellen Bundesregierung mindestens so viel Einsatz für Erneuerbare Energien wie von der Vorgängerregierung. Mehr als die Hälfte fordert sogar ein stärkeres Engagement. Trotz kontroverser Debatten – etwa über das Heizungsgesetz oder steigende Energiekosten – bleibt die Zustimmung zur Energiewende in der Bevölkerung hoch.
Sehenswerte Dokumentation auf ARTE: Superspeicher – Power auf Dauer?
Wie speichert man den grünen Strom aus Wind und Sonne, für Zeiten, wenn die Sonne nicht scheint und die Windräder bei Flaute stillstehen? Die Wissenschaftsdokumentation begleitet Forschende bei der spannenden Suche nach neuen Speichertechnologien: von Wasserstoff bis zum Schwungrad aus Kohlefaser.
Hier zu finden
(Quelle: Arte.de vom 27.07.2025 – https://www.arte.tv/de/videos/104830-000-A/superspeicher-power-auf-dauer-2022/)
Reallabor H2-Wyhlen: Richtfest für fünf Megawatt Elektrolyseur
Die Energieunternehmen naturenergie und EnBW wollen die Produktion von grünem Wasserstoff an dem Standort in Grenzach-Wyhlen mit der neuen Anlage um fünf Megawatt erweitern. „Um unsere Energieerzeugung klimafreundlicher zu gestalten, setzen wir mittelfristig auf Wasserstoff, der CO₂-arm produziert wird. Mit Pilot- und Demonstrationsprojekten wollen wir praktische Erfahrungen sammeln und so das nötige Wissen für neue Technologien und die Infrastruktur der Zukunft aufbauen“, sagt Prof. Dr. Wolfram Münch, Leiter Forschung & Entwicklung bei EnBW, in einer Pressemitteilung.
Der Norden will seine Chancen für den Wasserstoffhochlauf nutzen
Wie steht es um den Wasserstoffhochlauf in Deutschland? Was treibt die Wasserstoffwirtschaft voran und wie kann der Norden seine Standortvorteile nutzen? Darüber diskutierten Fachleute aus Industrie, Wissenschaft und Politik bei der Wasserstoff Regionalkonferenz Nord in Hamburg. Debatten über aktuelle Hindernisse trafen auf innovative Lösungsideen.
Grüner Wasserstoff spielt eine Schlüsselrolle auf dem Weg in eine klimaneutrale Energieversorgung. Er kann in verschiedenen Sektoren – von Industrie, über Verkehr bis hin zur Wärmeversorgung – eingesetzt werden und Strom aus erneuerbarer Energie in gas- und flüssiger Form speicherbar machen. Vor allem Norddeutschland hat die Möglichkeit, seine einzigartigen Standortvorteile für den Wasserstoffhochlauf zu nutzen: Hohe Erzeugungskapazitäten bei Windstrom, unterirdische Speichermöglichkeiten, Seehäfen als Logistik- und Wirtschaftszentren, Industriezweige mit langer Erfahrung und wissenschaftliche Expertise.
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