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Aktuelle Informationen

Bund und Länder einigen sich auf höheren CO2-Preis

(Quelle: Meldung der Tagesschau, 16.12.2019)

Bund und Länder haben sich in den Verhandlungen zum Klimapaket geeinigt. So soll der CO2-Einstiegspreis ab 2021 bei 25 statt zehn Euro liegen. Damit kann das Paket am Freitag vom Bundesrat verabschiedet werden.
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Stahlspeicher sollen Energiewende beschleunigen

(Quelle: Pressemitteilung von Lumenion, 10.12.2019)

In einem Wohnquartier der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Gewobag im Berliner Bezirk Reinickendorf wurde heute ein neuartiger Hochtemperaturspeicher zur Unterstützung einer sicheren und netzdienlichen Strom- und Wärmeversorgung aus regionaler erneuerbarer Energie vorgestellt. Das Speicher-Start-up Lumenion hat innerhalb eines Jahres einen aus Stahl bestehenden Speicherblock errichtet. Die Anlage mit einem Speichervolumen von 2,4 Megawattstunden (MWh) wird nun in die von Vattenfall Energy Solutions betriebene Quartierstrom- und Nahwärmeversorgung in der Wohnsiedlung Tegel-Süd integriert.
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Solarboom in der EU: neu installierte Leistung steigt im Jahr 2019 um mehr als 100%

(Quelle: Pressemitteilung von SolarPower Europe, 10.12.2019)

Der erste “EU Market Outlook for Solar Power” von SolarPower Europe zeigt, dass 2019 eines der besten Jahre für die Solarbranche in der Europäischen Union war. Mit 16,7 GW zusätzlich installierter Leistung in der Region, was einer Steigerung von 104 % gegenüber 8,2 GW im Jahr 2018 entspricht, macht das 2019 zum stärksten Solarwachstumsjahr in der EU-28 seit 2010.
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Europa soll erster klimaneutraler Kontinent werden

(Quelle: Pressemitteilung der Europäischen Kommission, 11.12.2019)

Der European Green Deal legt fest, wie Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent gemacht werden kann, um die Wirtschaft anzukurbeln, die Gesundheit und Lebensqualität der Menschen zu verbessern, die Natur zu schützen und niemanden zurückzulassen.
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25 Punkte-Programm für Photovoltaik

(Quelle: Pressemitteilung des bne, 04.12.2019)

Die aktuellen Rahmenbedingungen für die erneuerbare Energien hemmen den forcierten Ausbau der Solarenergie. Auch die politisch motivierte Windflaute hat weitreichende negative Folgen für die Versorgung des Landes mit günstiger Energie. Damit es überhaupt noch eine Chance gibt, die politischen Ziele zu erreichen, muss die Photovoltaik die jetzt entstandene Wind-Lücke schließen, so bne-Geschäftsführer Robert Busch. Zugleich gilt es, den Windausbau wieder anzukurbeln, anstatt wie beabsichtigt durch eine rigide Abstandsregelung weiter einzuschränken.

Durch zielorientierte, transparente und verlässliche Regeln kann der Solarausbau auf Dächern und Freiflächen genügend Energie erzeugen. Schon durch die Übertragung von nicht-bezuschlagten Mengen der technologiespezifischen Ausschreibungen auf technologieneutrale Ausschreibungsvolumina könnten rd. vier Gigawatt kurzfristig auf das Energiewende- und Klimaschutzkonto eingezahlt werden, so Busch.

Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) schlägt in dem nun veröffentlichten Positionspapier „25-Punkte-Programm für Photovoltaik“ (PPV25) kurz- und mittelfristige Maßnahmen vor, die den Ausbau von PV-Anlagen sowohl auf dem Dach als auch in der Fläche stärken und beschleunigen. (mehr …)

50.000 neue Jobs durch Photovoltaik und Speicher

(Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesverbandes Solarwirtschaft e. V., EuPD Research und The smarter E Europe, 5.12.2019)

Aktuelle Studie von Bonner Marktforschern: Ausbau von Photovoltaik und Speichern könnte Zahl der Jobs verdreifachen. Schneller Abbau von PV-Marktbarrieren im EEG sowie Lösen von Ausbaubremsen ist notwendig, um Klimaschutzlücke zu schließen und Stromerzeugungslücke infolge von Atom- und Kohleausstieg zu vermeiden.

Um eine Stromerzeugungslücke infolge des Atom- und Kohleausstiegs zu vermeiden, müssen Photovoltaik- und Speicherkapazitäten deutlich stärker ausgebaut werden. Bis zum Jahr 2030 könnten so über 50.000 neue Jobs in Deutschland entstehen. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmens EuPD Research hervor. (mehr …)

Einsatz von Wasserstoff im Hochofen bei Thyssen Krupp

(Quelle: Pressemitteilung Thyssen Krupp, 11.11.2019)

thyssenkrupp Steel hat in Duisburg eine Weltpremiere gefeiert: Der Duisburger Stahlhersteller startete eine Versuchsreihe zum Einsatz von Wasserstoff im laufenden Hochofenbetrieb. Es sind die bislang ersten Tests dieser Art. Sie dienen dem Ziel, die bei der Stahlherstellung entstehenden CO2-Emissionen nachhaltig zu reduzieren. Der Versuchsstart im Beisein von NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart markiert einen Meilenstein in der Transformation zur klimaneutralen Stahlproduktion. (mehr …)

IRENA: Versechsfachung der PV-Kapazität bis 2030 nötig, um Klimaziele zu erreichen

(Quelle: Pressemitteilung IRENA, 12.11.2019)

In der Studie “Future of Solar Photovoltaic” untersuchte die Internationale Erneuerbare Energien Agentur (IRENA) zwei Optionen für die weitere Entwicklung des Energiesektors. Die erste wird durch aktuelle und geplante Richtlinien festgelegt (Reference Case) und die zweite ist ein Weg, der größtenteils auf dem abitionierteren aber erreichbaren Ausbau erneuerbarer Energien und Energieeffizienzmaßnahmen (REmap Case) beruht, um den Anstieg der globalen Temperatur auf deutlich unter 2 Grad zu halten. Dazu wird unter anderem ein massiver Ausbau der Photovoltaik nötig sein. In den nächsten zehn Jahren müssten die installierten Kapazitäten versechsfacht werden, von 480 Gigawatt (GW) (Ende 2018) auf 2840 GW bis 2030, und bis 2050 müssten Photovoltaik-Anlagen mit 8519 GW Leistung installiert sein, 18-mal mehr als Ende 2018. (mehr …)

bne-Studie: Solarparks – Gewinne für die Biodiversität

(Quelle: Pressemitteilung Bundesverbands Neue Energiewirtschaft, 20.11.2019)

Eine der zentralen Fragen der Energiewende ist die optimale Verwendung des kappen Gutes „Fläche “, um Klimaschutz, Landwirtschaft und Naturschutz miteinander zu verbinden. Eine aktuelle Studie des bne kommt zu dem Ergebnis, dass Solarparks positiv auf die Biodiversität wirken. „Solarparks können die Artenvielfalt im Vergleich zur umgebenden Landschaft fördern“, so die Studienautoren. (mehr …)

Axpo plant erste alpine Solar-Großanlage der Schweiz

(Quelle: Pressemitteilung Axpo, 28.11.2019)

Auf der Muttsee-Staumauer des Pumpspeicherwerks Limmern soll die erste alpine Solar-Großanlage der Schweiz entstehen. Mit dem 2-Megawatt-Pionierprojekt treibt Axpo den Ausbau der erneuerbaren Energien in der Schweiz weiter voran. Die Anlage wird rund die Hälfte ihrer Stromproduktion während des Winters liefern – also in einer Jahreszeit, in der es tendenziell zu wenig Strom gibt.

  • Die Muttsee-Staumauer ist dank ihrer bestehenden Infrastruktur, ihrer Ausrichtung und Höhenlage ausserordentlich gut für Photovoltaik geeignet.
  • Die Anlage wird rund die Hälfte ihrer Stromproduktion im Winterhalbjahr liefern – bei einer vergleichbaren Anlage im Mittelland wäre es nur ein Viertel.
  • Axpo beantragt beim BFE, die Pionieranlage beim Muttsee in die Liste der Leuchtturmprojekte aufzunehmen.

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