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Aktuelle Informationen

BDEW fordert PV-Boom für die Energiewende

Quelle: Presseinformation BDEW, 27.05.2021

Ausbauziel auf 150 GW bis 2030 anheben +++ mehr PV-Flächen bereitstellen +++ Aufdach-PV attraktiver gestalten +++ Innovative Konzepte und Prosuming stärken +++ Bürokratie abbauen

Mit den neuen Klimazielen wächst der Handlungsdruck für alle Sektoren. Auf dem Weg zur Klimaneutralität werden die Erneuerbaren Energien für viele Branchen zum Enabler, beispielsweise in der Elektromobilität oder bei der Dekarbonisierung der Stahlherstellung. Riesiges Potenzial liegt in der Photovoltaik. Sie ist neben der Windenergie eine der zentralen Säulen der Energieversorgung von morgen. Der BDEW hat daher heute eine PV-Strategie vorgelegt, die die Anhebung der Ausbauziele von 100 auf mindestens 150 GW bis 2030 vorsieht und die hierfür notwendigen Weichenstellungen aufzeigt. (mehr …)

Abschlussworkshop zum Thema »Agri4Power – Nachhaltige Kombination von Erneuerbaren Energien, Landwirtschaft und Biodiversität«

Quelle: Fraunhofer IMW

Im Laufe des letzten Jahres hat das Projektteam das innovative Agri4Power-Landnutzungskonzept konkretisiert und dabei verschiedene Aspekte der Umsetzung des Konzepts näher untersucht. Dazu gehören rechtliche, wirtschaftliche, ökologische, landwirtschaftliche und akzeptanzbezogene Fragestellungen.

Der Workshop wird in zwei Veranstaltungsblöcke aufgeteilt. Im ersten Veranstaltungsblock (10.00 bis 12.30 Uhr) werden die im Projekt erzielten Ergebnisse präsentiert. Der zweite Veranstaltungsblock (13.30 bis 15.00 Uhr) wird in zwei parallel verlaufende Sessions gegliedert. In der ersten Parallelsession sollen spezielle anwendungsbezogene Fragen mit potentiellen Interessenten und weiteren Akteuren aus der Praxis diskutiert werden. In der zweiten Parallelsession sollen gemeinsam mit Vertetern aus Wissenschaft, Behörden, Ämtern und Politik weitere Forschungspotentiale und Förderbedarfe identifiziert werden.

Was? »Agri4Power – Nachhaltige Kombination von Erneuerbaren Energien,
Landwirtschaft und Biodiversität«
Wann? Dienstag, 8.6.2021, 10.00 bis 15.00 Uhr
Wo? Virtuelle Veranstaltung (via Cisco webex)

Weitere Informationen hier.

Für Rückfragen und die Registrierung zu dem Workshop schreiben Sie bitte eine kurze Email unter Angabe ihrer Kontaktdaten an die folgende Adresse: veranstaltungen@imw.fraunhofer.de.

Veranstaltung: Chancen einer gemeinschaftlichen Energieversorgung

Online-Veranstaltung der Klimaschutzregion Ilmtal am 19. Mai 2021, 19:00 – 20:30 Uhr

Anmeldung hier

Eine aktuelle Studie des DIW zeigt auf, dass eine dezentrale Energieversorgung mit 100% Erneuerbaren Energien in Deutschland möglich ist. Doch auf diesem Weg ist noch ein gutes Stück zu gehen. Akzeptanzprobleme für neue Anlagen und innovative Technologien bremsen die Energiewende. Ein Ansatz zur Steigerung der Akzeptanz ist der direkte Einbezug der Energienutzer*innen in Planung, Finanzierung und Betrieb einer dezentralen und vernetzten Energieversorgung.

Die sich daraus ergebenden Chancen und Herausforderungen sollen diskutiert werden.

 

Refernt*innen

Peter Ugolini-Schmidt (Elektrizitätswerke Schönau)

Ein Blick in die Zukunft: Vorstellung des EWS-Modellprojektes „Reallabor der Bürgerenergie

(https://www.ews-schoenau.de/die-ews-solaroffensive/modellprojekt/)

 

Michael Krug (Forschungszentrum für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin)

Chancen für die Akzeptanz der Energiewende

 

Ramona Rothe (Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur)

Chancen für die regionale Wertschöpfung

 

Prof. Dr. Reinhard Guthke (BürgerEnergie Thüringen e.V.)

Chancen für den Klimaschutz

Neuer Norm für Agri-PV

Pressemitteilung BSW Solar, 26.04.2021

Die wichtigsten Treiber der Kombination von Agrar- und Solarstromproduktion (Agri-PV) haben sich auf eine DIN SPEC geeinigt. Vorstufe zur DIN-Norm ebnet den Weg für besonders effiziente Hybridnutzung landwirtschaftlicher Flächen und erleichtert Konkretisierung geplanter Förderprogramme

Die unmittelbare Kombination von Agrar- und Solarstromerzeugung (Agri-PV) ist ein noch junges Marktsegment der Photovoltaik. In Deutschland wurde Agri-PV bislang nur in wenigen Pilotprojekten realisiert. Der wachsende Ökostrombedarf verspricht der hybriden Form der Landnutzung bei gleichzeitig begrenztem Flächenangebot jedoch ein großes Zukunftspotenzial. Die wichtigsten Akteure und Treiber der Agri-PV – darunter der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. – haben sich nun erstmals auf eine klare Definition des neuen PV-Marktsegments verständigt. Dies erfolgte im Rahmen eines DIN SPEC-Verfahrens. (mehr …)

Klimaschutz hat Verfassungsrang – Solaranlagen: ansteckend & enkelfähig

Pressemitteilung BSW Solar, 30.04.2021

Bundesnetzagentur registriert 28 Prozent mehr installierte Photovoltaik-Leistung zum Jahresauftakt – Studie des Potsdam Institut für Klimaforschung: Wo es viele gibt, werden noch mehr installiert – Solarwirtschaft appelliert an Politik: Karlsruher Klimaschutz-Urteil schnell umsetzen, solare Investitionsbereitschaft von Bürger/innen und Unternehmen stärker für konsequenten Klimaschutz nutzen und Gesetze enkelfähig machen

Solaranlagen gelten inzwischen allenthalben als generationsübergreifend sinnvolle und damit als enkelfähige Anschaffungen. Dass sie in der unmittelbaren Nachbarschaft auch ansteckend sein können, haben nun Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung herausgefunden. Gleichzeitig berichtet der Bundesverband Solarwirtschaft von einem weiteren Anziehen der Photovoltaik-Nachfrage. Von der Bundesregierung erwartet er, das jüngste Klimaschutz-Urteil des Bundesverfassungsgerichts schnell umzusetzen und Marktbeschränkungen für Solartechnik zu beseitigen. Das Ausbautempo müsse kurzfristig mehr als verdreifacht werden. (mehr …)

Bridgestone und Lightyear entwickeln solarbetriebenes Elektroauto mit hoher Reichweite

Pressemitteilung Bridgestone, 22.04.2021

Der Lightyear One rollt auf maßgeschneiderten Bridgestone Turanza Eco Reifen mit umweltfreundlicher Leichtbau-Reifentechnologie Enliten. Enliten ermöglicht einen extrem niedrigen Rollwiderstand und verbraucht gleichzeitig weniger Rohstoffe. Dies trägt zur Effizienz des Fahrzeugs erheblich bei, sodass die Lebensdauer der Batterie länger erhalten bleibt, die Reichweite des Fahrzeugs maximiert und die Umweltbelastung reduziert werden. Für beide Unternehmen steht Nachhaltigkeit im Fokus – die Basis der Partnerschaft bildet die Zusammenarbeit für die Bridgestone World Solar Challenge. Die Zusammenarbeit ist die jüngste Entwicklung, die den Fortschritt von Bridgestone bei der Umsetzung seiner Strategie zeigt, ein weltweit führender Anbieter von nachhaltiger Mobilität und innovativen Lösungen zu sein. Der Lightyear One wird im zweiten Quartal 2021 auf die Teststrecke gehen und Ende des vierten Quartals im Markt verfügbar sein.

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Online-Vortrag: Solarstrom von Balkon und Terrasse

Veranstaltung der Verbraucherzentrale am 14.05.2021, 18:00-19:30 Uhr

Solarstrom vom Dach ist längst günstiger als Strom aus dem Netz. Doch bisher konnten hauptsächlich Hausbesitzer Solarstrom selbst erzeugen. Jetzt gibt es aber auch für Mieter:innen Möglichkeiten, diesen Strom zu nutzen.

Der Energieberater der Verbraucherzentrale Kurt Schüle zeigt, wie Verbraucher:innen mit einem Steckersolar-Gerät eigenen Strom für zuhause gewinnen können: am Balkongeländer, auf der Terrasse oder an der Hauswand.

Im kostenlosen Online-Vortrag sollen einige Aspekte beleuchtet werden:

– Wie funktioniert die Technik?

– Welche Regeln sind beim Kauf und bei der Nutzung zu beachten?

– Wie vermeide ich Konflikte mit Netzbetreiber, Vermieter und Nachbarn?

– Was kostet der Spaß – und was bringt es?

– Lohnt es sich? – Für den Geldbeutel? Für die Umwelt?

Referent:

Kurt Schüle
Energieberater für die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich hier zum Online-Vortrag: “Solarstrom von Balkon und Terrasse” an.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg: 0711 / 66 91 10 .

Höhere Ausschreibungsmengen für Solar und Wind

Pressemitteilung BEE e.V., 22.04.2021

Die Bundesregierung hat sich darauf geeinigt, die Ausschreibungsmengen für Wind und Solar zu erhöhen, sowie eine stärkere Beteiligung der Kommunen und Änderungen bei der Funknavigation vorzunehmen sowie Bundesimmissionsschutzgesetz und Energiewirtschaftsgesetz für mehr Repowering und bessere Bedingungen für Speicher zu ändern. „Wir begrüßen es, dass die Koalition in der Energiepolitik wieder einigungsfähig ist. Die erzielte Einigung ersetzt aber nicht die selbst gesetzte Vorgabe des Entschließungsantrags, die Ausbaumengen und -pfade bis 2030 für Erneuerbare Energien entlang der europäischen Klimaschutzvorgaben im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zeitnah anzupassen. Dies sollte bereits im 1. Quartal erfolgen und steht immer noch aus. Das neue Ziel von 55 Prozent Treibhausgas-Minderung entpricht für Deutschland einer Minderung von 65 Prozent im Jahr 2030 gegenüber 1990. Dafür braucht es eine Steigerung der Nutzung Erneuerbarer Energien über alle Sektoren um den Faktor 2,4. Außerdem ist ein Anteil von 77 Prozent am Bruttostrombedarf von gesamt 745 TWh im Jahr 2030 erforderlich. Zusätzliche Ausschreibungsmengen für das Jahr 2022 reichen hier nicht aus, sondern wir brauchen insgesamt eine Anhebung der installierten Leistung auf 205 GW Photovoltaik und 95 GW Wind Onshore sowie einen Stabilisierungspfad für Bioenergie, Wasserkraft und Geothermie“, kommentiert Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE). (mehr …)

Verfassungsbeschwerden gegen das Klimaschutzgesetz teilweise erfolgreich

Pressemitteilung des Bundesverfassungsgericht, 29.04.2021

Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts entschieden, dass die Regelungen des Klimaschutzgesetzes vom 12. Dezember 2019 (Klimaschutzgesetz <KSG>) über die nationalen Klimaschutzziele und die bis zum Jahr 2030 zulässigen Jahresemissionsmengen insofern mit Grundrechten unvereinbar sind, als hinreichende Maßgaben für die weitere Emissionsreduktion ab dem Jahr 2031 fehlen. Im Übrigen wurden die Verfassungsbeschwerden zurückgewiesen.

Das Klimaschutzgesetz verpflichtet dazu, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um 55 % gegenüber 1990 zu mindern und legt durch sektorenbezogene Jahresemissionsmengen die bis dahin geltenden Reduktionspfade fest (§ 3 Abs. 1 und § 4 Abs. 1 Satz 3 KSG in Verbindung mit Anlage 2). Zwar kann nicht festgestellt werden, dass der Gesetzgeber mit diesen Bestimmungen gegen seine grundrechtlichen Schutzpflichten, die Beschwerdeführenden vor den Gefahren des Klimawandels zu schützen, oder gegen das Klimaschutzgebot des Art. 20a GG verstoßen hat. Die zum Teil noch sehr jungen Beschwerdeführenden sind durch die angegriffenen Bestimmungen aber in ihren Freiheitsrechten verletzt. Die Vorschriften verschieben hohe Emissionsminderungslasten unumkehrbar auf Zeiträume nach 2030. Dass Treibhausgasemissionen gemindert werden müssen, folgt auch aus dem Grundgesetz. Das verfassungsrechtliche Klimaschutzziel des Art. 20a GG ist dahingehend konkretisiert, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur dem sogenannten „Paris-Ziel“ entsprechend auf deutlich unter 2 °C und möglichst auf 1,5 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Um das zu erreichen, müssen die nach 2030 noch erforderlichen Minderungen dann immer dringender und kurzfristiger erbracht werden. Von diesen künftigen Emissionsminderungspflichten ist praktisch jegliche Freiheit potenziell betroffen, weil noch nahezu alle Bereiche menschlichen Lebens mit der Emission von Treibhausgasen verbunden und damit nach 2030 von drastischen Einschränkungen bedroht sind. Der Gesetzgeber hätte daher zur Wahrung grundrechtlich gesicherter Freiheit Vorkehrungen treffen müssen, um diese hohen Lasten abzumildern. Zu dem danach gebotenen rechtzeitigen Übergang zu Klimaneutralität reichen die gesetzlichen Maßgaben für die Fortschreibung des Reduktionspfads der Treibhausgasemissionen ab dem Jahr 2031 nicht aus. Der Gesetzgeber ist verpflichtet, die Fortschreibung der Minderungsziele der Treibhausgasemissionen für Zeiträume nach 2030 bis zum 31. Dezember 2022 näher zu regeln.

CCIT bundesweit einzigartig: Starkes Bündnis für die Thüringer Wirtschaft

Branchenübergreifender Austausch des CCIT als Standortvorteil & Innovationstreiber für Thüringen

Im Interview erläutert der Sprecher der Cross-Cluster-Initiative Thüringen (CCIT), Dr. Andreas Patschger, welchen Mehrwert die bundesweit einzigartige Kooperation für die Thüringer Wirtschaft generiert. Der Leiter des ThZM (Thüringer Zentrum für Maschinenbau) und Gründungsmitglied der Initiative betont die Vorteile des Austausches über die Grenzen der eigenen Branche hinaus:

„In den bestehenden Strukturen sind die Unternehmen entweder nur sehr lokal begrenzt oder nur in ihrer Branche vernetzt. Wenn wir uns vor Augen halten, dass Innovationen durch Neukombination von bereits vorhandenem Wissen entstehen, wird es notwendig, dass zum Beispiel der Südthüringer Werkzeugbauer in Kontakt mit der Jenaer Softwareschmiede kommen muss.“

Warum Thüringen besonders geeignet für branchenübergreifende Zusammenschlüsse ist und warum Dr. Patschger und die CCIT-Mitglieder bereit sind viel Arbeit in die Organisation der landesweiten Netzwerkarbeit zu investieren, lesen Sie im Interview im Wirtschaftsspiegel Thüringen.

Link zum Interview im Wirtschaftsspiegel

Über die Cross-Cluster-Initiative Thüringen

Ziel der Initiative ist es, die Branchen- und Technologiefokussierung der Netzwerke zu durchbrechen und Strukturen zu schaffen, die helfen, vorhandene Ideen und Projekte branchenübergreifend wirtschaftlich nutzbar zu machen. Die CCIT generiert Synergieeffekte aus den regionalen Kompetenzen und Ressourcen von KMU, Großunternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Verbänden. Durch Öffentlichkeitsarbeit rückt die Initiative die beteiligten Netzwerke und ihre Leistungen stärker in das Bewusstsein von Politik und Gesellschaft.

CCIT Mitglieder auf einem Blick mit Kurzvideos

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