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Aktuelle Informationen

Baustart für CATL-Batteriewerk am „Erfurter Kreuz“

(Quelle: Pressemitteilung TMWWDG, 18.10.2019)

Der Freistaat Thüringen wird zum bedeutendsten europäischen Standort für die Produktion von Batteriezellen: Mit dem ersten Spatenstich hat Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee heute gemeinsam mit dem Europachef des Unternehmens, Matthias Zentgraf, die Bauarbeiten zur Errichtung des neuen Batteriezellenwerks der chinesischen Contemporary Amperex Technology Co. Ltd. (CATL) am „Erfurter Kreuz“ bei Arnstadt gestartet. Bis Anfang 2022 wird hier mit der „Contemporary Amperex Technology Thuringia GmbH“ (CATT) die erste Produktionsstätte von CATL außerhalb Chinas entstehen.
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Deutschlands größtes Mieterstromprojekt mit fast 3,4 MW in Berlin

(Quelle: Pressemitteilung Berliner Stadtwerke, 16.10.2019)

Mietersonne Kaulsdorf, das mit fast 3,4 Megawatt (MW) Leistung größte deutsche Mieterstromprojekt, errichten die Berliner Stadtwerke für die Berliner Wohnungsbaugesellschaft berlinovo in Marzahn-Hellersdorf. Von dem direkt auf ihren Dächern erzeugten Ökostrom können die Mieter von 4.300 Wohnungen profitieren.
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EU Forschung: Hohe Stromausbeute mit geringem Flächenverbrauch durch PV-Ausbau

(Quelle: Analyse der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU, 13.09.2019)

In der Analyse “ENSPRESO – an open, EU-28 wide, transparent and coherent database of wind, solar and biomass energy potentials” wurden von der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU 276 Regionen auf ihr Ausbaupotenzial für Erneuerbare Energien untersucht. Sowohl Wind als auch Solar könnten demnach jeweils das Dreifache des EU-Strombedarfs für 2016 decken. Dafür würden Wind an Land und Solar 16% bzw. 1,4% der gesamten Landfläche benötigen. Bei Biomasse wurden die Sektoren Land- und Forstwirtschaft sowie Abfall berücksichtigt. Ihr jeweiliges nachhaltiges Potenzial entspräche mindestens 10%, 1,5% und 1% des gesamten Primärenergieverbrauchs in der EU.

ZSW und BDEW: Fast 43% des Stromverbrauchs durch Erneuerbare gedeckt

(Quelle: Pressemitteilung ZSW, 25.10.2019)

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) schätzen das 65-Prozent-Ziel jedoch wegen der dramatischen Situation beim Windenergie-Ausbau und zu wenig neuen Photovoltaikanlagen als gefährdet ein.
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In Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur erzielt PV durchschnittlichen Preis von 4,90 ct/kWh

(Quelle: Pressemitteilung Bundesnetzagentur, 18.10.2019)

Die Bundesnetzagentur hat heute die Zuschläge der technologiespezifischen Ausschreibungen für Windenergie an Land sowie für Solarenergie zum Gebotstermin 1. Oktober 2019 erteilt. Dabei erhielten alle Gebote für Windenergie wegen Unterzeichnung einen Zuschlag mit einem durchschnittlichen Wert von 6,20 ct/kWh. Im Gegensatz dazu war die Ausschreibung von Solarenergie stark überzeichnet. Gebote mit ingesamt nur 153 MW an Solarleistung erhielten Zuschläge, wobei der durchschnittliche Wert bei 4,90 ct/kWh liegt.
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IEA-Prognose: Starkes Wachstum des weltweiten PV-Markts in den nächsten 5 Jahren

(Quelle: Pressemitteilung IEA, 21.10.2019)

In dem Bericht Renewables 2019 prognostiziert die International Energy Agency (IEA) der weltweiten Solarbranche ein spektakuläres Wachstum. Gerade die Installation von dezentralen PV-Systemen an Häusern, Gewerbegebäuden und Industrieanlagen wird die Art und Weise wie Strom produziert und konsumiert wird verändern.
Die gesamte erneuerbare Stromkapazität der Welt soll zwischen 2019 und 2024 um 50% zunehmen. Dieser Anstieg von 1.200 Gigawatt – entsprechend der aktuellen Gesamtstromkapazität der Vereinigten Staaten – ist auf Kostensenkungen und konzertierte Anstrengungen der Regierungen zurückzuführen. Photovoltaik macht 60% des Anstiegs aus. Der Anteil erneuerbarer Energien an der weltweiten Stromerzeugung soll von heute 26% auf 30% im Jahr 2024 steigen.
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4 von 5 EU-Kohlekraftwerken unwirtschaftlich

(Quelle: Pressemitteilung von Carbon Tracker, 24.10.2019)

Vier von fünf Kohlekraftwerken in der EU sind unrentabel und Energieversorger könnten allein in diesem Jahr 6,6 Milliarden Euro verlieren, heißt es in einem neuen Bericht des Think Tanks Carbon Tracker. Er warnt Investoren und politische Entscheidungsträger, sich auf einen vollständigen Ausstieg aus der Kohle bis 2030 vorzubereiten, da die Industrie ohne hohe Subventionen die anhaltende Konkurrenz durch immer kostengünstigere Wind- und Sonnenenergie sowie vorübergehend billiges Gas nicht überstehen wird.
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EnBW realisiert erstes Solar-Großprojekt ohne EEG-Förderung

(Quelle: Pressemitteilung EnBW, 16.10.2019)

Die finale Entscheidung ist gefallen: Aufsichtsrat und Vorstand der EnBW haben den Bau des größten Solarparks in Deutschland beschlossen. Bei Werneuchen in Brandenburg, auf einer Fläche von 164 Hektar, baut die EnBW ihren Solarpark „Weesow-Willmersdorf“. Mit der daraus erzeugten Energie können rund 50.000 Haushalte umweltfreundlich versorgt werden. Der Solarpark kommt auf eine installierte Leistung von mehr als 180 Megawatt. „Dieser Solarpark in seiner Dimension bringt uns einen kräftigen Schub beim Ausbau des Erneuerbaren Portfolios. Wir intensivieren den Ausbau der Solarenergie und machen sie damit zu unserem dritten Standbein“, sagt EnBW-Technikvorstand Dr. Hans-Josef Zimmer. Anfang 2020 soll es in Werneuchen mit den ersten Kabelverlegearbeiten für den Solarpark losgehen. Die vollständige Inbetriebnahme des Solarparks mit seinen rund 465.000 Solarmodulen ist noch in 2020 geplant.
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Studie HTW Berlin: Über 50 Hemmnisse für den Ausbau der Photovoltaik

(Quelle: HTW Berlin, Studie: Hemmnisse für den städtischen PV-Ausbau)

In einer neuen Studie der HTW (Hochschule für Technik und Wirtschaft) Berlin werden über 50 Hemmnisse für den Ausbau der Photovoltaik aufgezählt. Die einzelnen Hemmnisse wurden qualitativ in ihrer Wirkmächtigkeit beurteilt („Stufe“, „Hemmnis“, „Hürde“) und quantitativ das jeweils in Berlin betroffene Solarpotenzial bestimmt. Dabei wurde auch die Ebene der politischen Verantwortlichkeit geklärt und Handlungsempfehlungen abgeleitet. Eine Auswahl der Hemmnisse finden Sie hier.
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Calciumbatterien könnten bald Lithium-Ionen-Batterien ablösen

(Quelle: Presseinformation 133/2019 KIT)

Batterien auf Basis von Calcium versprechen eine günstige Herstellung und ein hohe Energiedichte. Diese Technologie aus dem Labor besitzt das Potenzial, als Energiespeicher der Zukunft die Lithium-Ionen-Technologie abzulösen. Mit den bislang verfügbaren Elektrolyten gelang es aber nicht, Calciumbatterien bei Zimmertemperatur aufzuladen. Forscherinnen und Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben in der Fachzeitschrift Energy & Environmental Science nun eine vielversprechende Elektrolytklasse vorgestellt, die das erstmals möglich macht.
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