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Aktuelle Informationen

Globaler Klima-Risiko-Index: Deutschland auf Platz 18

(Quelle: Pressemitteilung Germanwatch, 22.01.2021)

Mosambik, Simbabwe und die Bahamas nach katastrophalen Stürmen und Überflutungen an der Spitze des Index für 2019 / Puerto Rico, Myanmar und Haiti mit den größten wetterbedingten Verlusten im Langfrist-Index 2000 – 2019 / Deutschland gehört zu den 20 am stärksten von Wetterextremen betroffenen Ländern weltweit

Kurz vor Beginn des 24-stündigen internationalen Klimaanpassungs-Gipfels (Climate Adaptation Summit) präsentiert die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch heute ihren neuen Globalen Klima-Risiko-Index. Der Index zeigt, dass erneut besonders Menschen in Entwicklungsländern unter den Folgen von Wetterextremen zu leiden hatten, im Jahr 2019 insbesondere unter schweren Wirbelstürmen und darauffolgenden Überflutungen sowie Erdrutschen. Mosambik und Simbabwe stehen an der Spitze des Negativ-Rankings für 2019, schwer getroffen vom Zyklon Idai, dem bis dahin verheerendsten Wirbelsturm, der jemals im westlichen Indischen Ozean beobachtet wurde. Mosambik, Simbabwe und Malawi (Rang 5 im Index für 2019) hatten insgesamt mehr als 1100 Todesopfer zu beklagen und verzeichneten Gesamtschäden in Höhe von über 7 Milliarden US-Dollar (in Kaufkraft-Paritäten). Am vergangenen Wochenende ist die Region erneut von einem starken Wirbelsturm hart getroffen worden. (mehr …)

Höhere Ausbauziele für die Erneuerbaren Energien im Stromsektor endlich umsetzen

(Quelle: Pressemitteilung BEE, 18.01.2021)

Die Erneuerbaren-Branche drängt seit langem auf die Anpassung der Ausbaupfade für die Erneuerbaren Energien, um die Klimaschutzziele in erreichbare Nähe zu rücken und eine Ökostromlücke angesichts des wachsenden Strombedarfs durch Elektromobilität, Grünen Wasserstoff und Wärmepumpen in den kommenden Jahren zu vermeiden. Mit der EEG-Novelle 2021 wurde dies im vergangenen Jahr nochmals vertagt und in einen Entschließungsantrag verschoben, der im ersten Quartal dieses Jahres das EEG nachträglich korrigieren soll. Anlässlich der Äußerungen von Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth zur Anpassung der Ausbauziele und der Forderungen der Europäischen Umweltagentur (EUA) nach Verdopplung des Anteils Erneuerbarer Energien im Stromsektor bis 2030 wiederholt der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) seine Forderungen, der Erhöhung der Ausbauziele sowie der entsprechenden Anpassung der Ausbaupfade und Ausschreibungsmengen zügig nachzukommen. (mehr …)

AgriVoltaics2021: Call for Abstracts

(Quelle: AgriVoltaics2021)

Take the opportunity to present your most recent findings and ideas at AgriVoltaics2021 and submit an abstract!

The length of the abstract (PDF) may not exceed 2 pages. The template is available here >>

The submission deadline is February 05, 2021!

>> Submit your abstract now!

The smarter E: Jetzt für internationale Innovationspreise der neuen Energiewelt bewerben!

(Quelle: Pressemeldung The smarter E, 14.01.2021)

Zukunftsweisende Lösungen und Projekte für die neue Energiewelt – das sind Kandidaten für die bedeutenden internationalen Innovationspreise der Energiebranche. Marktführer, KMUs, Start-ups und Eigentümer von Anlagen und Systemen können sich bis zum 31. März 2021 um den The smarter E AWARD, den Intersolar AWARD und den ees AWARD bewerben.

Die Branchenbesten stehen am 9. Juni 2021 im Fokus: Im Rahmen von The smarter E Europe werden sie für ihre Innovationen ausgezeichnet, die eine intelligente nachhaltige Energieversorgung vorantreiben. Europas größte energiewirtschaftliche Plattform The smarter E Europe vereint vier Fachmessen und Konferenzen, auf denen die Trends rund um sektorübergreifende und intelligent vernetzte Konzepte und Lösungen für die effiziente Erzeugung, Speicherung, Verteilung und Nutzung von erneuerbarer Energie präsentiert werden. An diese Themen anknüpfend werden die Innovationspreise The smarter E AWARD, der Intersolar AWARD und der ees AWARD verliehen. Sie ehren besonders zukunftsweisende Lösungen und Projekte und verschaffen den Gewinnern internationale Aufmerksamkeit. (mehr …)

BayWa r.e. baut Floating-PV auf 100MW aus

(Quelle: Pressemitteilung BayWa r.e., 14.01.2021)

BayWa r.e. hat, gemeinsam mit ihrer niederländischen Tochtergesellschaft GroenLeven, zwei schwimmende Solarparks in Nij Beets und Kloosterhaar in den Niederlanden fertiggestellt. Die beiden Anlagen umfassen zusammen mehr als 70.000 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 29,2 MWp. Damit können bis zu 9.000 niederländische Haushalte jährlich mit grünem Strom versorgt werden können. (mehr …)

Projekt EULE untersucht ökologischen Mehrwert durch Freiflächenanlagen

(Quelle: Pressemitteilung Sun Contracting AG, 01.02.2021)

Die Koexistenz zwischen Agrarflächen und Photovoltaikfreiflächen ist seit vielen Monaten in aller Munde, Studien gibt es diesbezüglich mittlerweile mehrere. Nun versucht ein neu gestartetes Forschungsprojekt, konkreten Aufschluss über die sinnvolle Doppelnutzung von Flächen zu bringen: Ein Auditsystem soll den ökologischen Mehrwert von Photovoltaik Freiflächenanlagen überwachen.
Das Projekt mit dem Namen EULE (Evaluierungssystem für eine umweltfreundliche und landschaftsverträgliche Energiewende) und dessen Auftraggeber, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) verfolgen ein ganz bestimmtes Ziel: Zur konkreten Festlegung über einen ökologischen Mehrwert von Freiflächenanlagen wurde ein Auditsystem entwickelt, welches die Auswirkungen von Photovoltaik auf Landwirtschaft überwacht. (mehr …)

NATURSTROM bringt alte Wind- und Solaranlagen in den Markt

(Quelle: Pressemitteilung Naturstrom, 12.01.2021)

Zum Jahreswechsel sind knapp 5.000 alte Windräder aus der EEG-Einspeisevergütung gefallen. Die NATURSTROM AG hat im Vorgriff auf diese Entwicklung die Strombeschaffung für ihre über 230.000 Ökostrom-Haushaltskunden massiv umgestellt. Mehr als 250 ausgeförderte Windräder mit einer Leistung von zusammen 180 MW liefern seit Jahresbeginn günstigen Strom an die Kundinnen und Kunden des Öko-Energieversorgers. Hinzu kommen rund 75 MW aus neu errichteten Solarparks, die ohne Einspeisevergütung betrieben werden. (mehr …)

Corona-Jahr 2020: Rekordrückgänge bei CO2- Emissionen und Kohleverstromung

(Quelle: Pressemitteilung Agora Energiewende, 05.01.2021)

Gesunkene Stromnachfrage, mehr Erneuerbare Energien und günstigere Stromproduktion aus Gas läuten das Ende der Kohle ein – erstmals produziert sie weniger Strom als die Windkraft. Aufgrund der pandemiebedingten Wirtschaftskrise sinkt der Treibhausgasausstoß auf einen Tiefstand.

Infolge der Corona-Pandemie sind die Treibhausgasemissionen Deutschlands im Jahr 2020 erheblich zurückgegangen. Sie lagen um 42,3 Prozent unter den Emissionen des Referenzjahres 1990. Der Treibausgasausstoß sank somit unter die Marke des Klimaschutzziels für 2020 von 40 Prozent. Die Haupttreiber waren die durch die Rezession bedingten Rückgänge bei Energieverbrauch, Industrieproduktion und Verkehr, relativ hohe CO2-Preise in Kombination mit niedrigen Gaspreisen, sowie ein milder Winter mit geringem Heizenergieverbrauch. Das zeigen Berechnungen von Agora Energiewende, die der Thinktank in seinem Jahresrückblick auf die Energiewende vorstellt. (mehr …)

Anteil der erneuerbaren Energien im Strommix 2020 bei 49,3%

(Quelle: Pressemitteilung Bundesnetzagentur, 02.01.2021)

Die von der Bundesnetzagentur Anfang des Jahres veröffentlichten Strommarktdaten für das Jahr 2020 entstanden auf Datengrundlage von SMARD.de, die Strommarktdatenplattform der Bundesnetzagentur.

 

Erzeugung aus erneuerbaren Energien

Der Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms an der Netzlast lag im Jahr 2020 bei 49,3 Prozent (2019: 46,1 Prozent).*

Den größten Beitrag dazu leisteten Windkraftanlagen – vor allem an Land. On- und Offshore-Anlagen kamen gemeinsam auf einen Anteil von 27,4 Prozent. Photovoltaik deckte 9,7 Prozent. Die übrigen 12,2 Prozent entfielen auf Biomasse, Wasserkraft und sonstige Erneuerbare.

Insgesamt lag in 2020 die Erzeugung aus erneuerbaren Energien mit 233,1 TWh 4,1 Prozent über dem Vorjahreswert von 223,9 TWh. Die Wind-Onshore-Erzeugung war mit 103,1 TWh etwa 3,5 Prozent höher als im Vorjahr (99,6 TWh). Die Erzeugung aus Wind-Offshore-Anlagen lag um 11,2 Prozent höher (von 24,2 TWh in 2019 auf 26,9 TWh in 2020). Am stärksten nahm die Photovoltaikeinspeisung zu. Wurden 2019 noch 41,9 TWh eingespeist, so waren es im vergangenen Jahr 45,8 TWh. Dies entspricht einem Plus von 9,3 Prozent.

Die Erzeugung aus konventionellen Energieträgern betrug insgesamt 259,2 TWh. Im Vergleich zu 2019 ging sie somit um 12,2 Prozent zurück.

Die Netzlast sank 2020 insgesamt um 3,2 Prozent auf 474,9 TWh (2019: 490,5 TWh) und die (Netto-)Stromerzeugung um 5,2 Prozent auf 492,3 TWh (2019: 519,2 TWh).

In der Tagesbetrachtung lag der Anteil erneuerbarer Energien an der Netzlast 2020 immer bei mindestens 16,0 Prozent. Der höchste Anteil innerhalb einer Stunde wurde am 17. Mai 2020 zwischen 14:00–15:00 Uhr mit 112,2 Prozent bzw. 49,3 GWh verzeichnet.

 

Grenzüberschreitender Stromhandel

Deutschland war im Jahr 2020 erneut Netto-Stromexporteur mit insgesamt 18,9 TWh. Dabei machte der Export 52,5 TWh (2019: 59,4 TWh) und der Import 33,6 TWh (2019: 24,2 TWh) aus. Der Nettoexport ist im Vergleich zu 2019 (35,1 TWh) um 46,2 Prozent gesunken.

Seit Mitte November findet erstmalig ein kommerzieller Außenhandel zwischen Deutschland und Belgien über die direkte Verbindungsleitung ALEGRo (Nettoexport: 0,4 TWh) statt. Mit NordLink wird eine direkte Verbindung zwischen Deutschland und Norwegen geschaffen, die sich seit Dezember im Probebetrieb befindet und voraussichtlich im Frühjahr 2021 in den regulären Betrieb übergehen soll.

 

Großhandelsstrompreise

Der durchschnittliche Day-Ahead Großhandelsstrompreis belief sich 2020 auf 30,47 €/MWh (2019: 37,67 €/MWh). Zum höchsten Preis auf dem vortägigen Großhandelsmarkt kam es am 21. September 2020 zwischen 19:00-20:00 Uhr mit 200,04 €/MWh. Am 21. April 2020 erreichte der Strompreis zwischen 14:00-15:00 Uhr mit -83,94 €/MWh den geringsten Wert des Jahres 2020.

Insgesamt gab es im vergangenen Jahr an der Börse in 298 Stunden (2019: 211 Stunden) negative Day-Ahead Großhandelsstrompreise.

Aufgrund der gesunkenen Nettoexporte und der geringeren Großhandelsstrompreise fiel der Exportüberschuss** mit 351 Mio. € in 2020 geringer aus als im Jahr 2019 (1.096 Mio. €).

Weitere Kennzahlen und Erläuterungen zum Strommarkt im Jahr 2020 finden Sie im Jahresartikel auf der Strommarktdatenplattform der Bundesnetzagentur www.smard.de/page/home/topic-article/444/202398.

Die Daten auf der Plattform werden von den deutschen Übertragungsnetzbetreibern bereitgestellt und können aufgrund neuer Erkenntnisse aktualisiert werden.

* Der Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms an der Netzlast („im Netz“) unterscheidet sich von der Berechnungsgrundlage für die Zieldefinitionen der Bundesregierung zum Ausbau der erneuerbaren Energien (EEG 2017), die sich am Bruttostromverbrauch bemisst. Die Netzlast erfasst keine Kraftwerkseigenverbräuche und Industrienetze, sodass bei der hier angewendeten Berechnungsgrundlage, im Vergleich zum Anteil am Bruttostromverbrauch, ein tendenziell höherer erneuerbare Energien-Anteil resultiert.

Die Netzlast berechnet sich aus Nettostromerzeugung abzüglich Export-Übertragungsleistung, zuzüglich der Import-Übertragungsleistung und abzüglich der Pumparbeit von Pumpspeicherkraftwerken.

** Der Exportüberschuss errechnet sich aus der Summe des Produkts der stündlichen Nettoexporte multipliziert mit den jeweiligen Day-Ahead Stundenpreisen.

IPCEI-Vorhaben für grünen Wasserstoff geplant

(Quelle: Bekanntmachung des BMWi, 11.01.2021)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ruft gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur auf, Projektskizzen im Bereich Wasserstofftechnologien und -systeme für eine Förderung einzureichen. Die Förderung erfolgt gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und den Bundesländern. Die Fördergrundsätze, Förderkriterien und Anforderungen an die Projektanträge finden Sie in der offiziellen Bekanntmachung auf der Seite des Bundesanzeigers sowie hier den Wortlaut der Bekanntmachung (PDF, 91 KB).

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