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Wärmepumpen hätten Milliarden an Energiekosten einsparen können

Wärmepumpen hätten Milliarden an Energiekosten einsparen können

Der Umstieg von Öl- und Gasheizungen auf Wärmepumpen hätte deutschen Einfamilienhausbesitzern in der Heizsaison 2025/26 erhebliche Kostenersparnisse gebracht. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse von E.ON auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes, des Umweltbundesamtes und des Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft.

Demnach hätten Haushalte in selbst genutzten Einfamilienhäusern durch den Einsatz von Wärmepumpen insgesamt rund 2,28 Milliarden Euro Energiekosten einsparen können. Grundlage der Berechnung ist ein durchschnittlicher Wärmebedarf von knapp 14.000 Kilowattstunden während der Heizperiode von Oktober bis März. Laut E.ON zeigt die Analyse deutlich, dass Wärmepumpen nicht nur zur Reduzierung fossiler Abhängigkeiten beitragen, sondern auch wirtschaftlich attraktiv sind.

Neben den finanziellen Vorteilen weist die Studie auf ein erhebliches CO₂-Einsparpotenzial hin. Würden alle bislang fossil beheizten Einfamilienhäuser auf Wärmepumpen umstellen, könnten laut Berechnung bis zu 14,1 Millionen Tonnen CO₂ beim aktuellen Strommix eingespart werden. Bei Nutzung von Ökostrom würde sich das Einsparpotenzial sogar auf rund 27,3 Millionen Tonnen erhöhen. Auch eine teilweise Umstellung hätte bereits spürbare Auswirkungen auf die Emissionsbilanz des Gebäudesektors.

Zusätzliche Einsparungen seien möglich, wenn Wärmepumpen intelligent gesteuert und flexibel in das Energiesystem integriert werden. Dabei wird der Stromverbrauch gezielt in Zeiten niedriger Netzauslastung verschoben, ohne den Wohnkomfort zu beeinträchtigen. Durch solche flexiblen Steuerungsmodelle sowie reduzierte Netzentgelte könnten laut E.ON weitere jährliche Kostenvorteile entstehen.

Die Berechnung verdeutlicht damit die wachsende Bedeutung der Elektrifizierung des Wärmesektors. Vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Energieeffizienz gelten Wärmepumpen zunehmend als zentrale Technologie für die Transformation des Gebäudebereichs.

Quelle: E.ON 11.05.2026)

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