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Energy Transition Outlook 2019: Die Technologie existiert, der politische Wille fehlt

(Quelle: DNV GL: Energy Transition Outlook 2019)

Das technische Beratungsunternehmen DNV GL hat seinen Energy Transition Outlook 2019 veröffentlicht. Während die Nachfrage in den Bereichen Elektrofahrzeuge, Speicher und erneuerbare Energien voraussichtlich deutlich steigen wird, ist die ernüchternde Schlussfolgerung, dass die Welt die CO2-Reduktionsziele bei weitem verfehlen wird. Durch Extrapolation von Daten aus den zehn globalen Regionen, in die der DNV GL die Welt unterteilt hat, war eine Erwärmung um 2,4 Grad Celsius wahrscheinlicher als andere Ergebnisse. Die Forscher prognostizieren einen Höchststand der Emissionen fossiler Brennstoffe im Jahr 2025, aber nur drei Jahre später wird die Welt das Kohlenstoffbudget ausgeschöpft haben, das es ihr ermöglicht hätte, innerhalb eines 1,5-Grad-Celsius-Erwärmungsszenarios zu bleiben.
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Fridays for Future ruft am 20. September zum weltweiten Klimastreik auf

(Quelle: Klimastreik, 16.9.2019)

Nachdem Schüler unter dem Motto Fridays for Future schon seit fast einem Jahr jeden Freitag für besseren Klimaschutz demonstrieren, ruft das Bündnis für den kommenden Freitag zu einem weltweiten Klimastreik auf. In hunderten Städten werden Menschen ihren Alltag unterbrechen, um an den lokalen Demonstrationen teilzunehmen. Ein breites Bündnis aus Umwelt-, Wohlfahrts-, Kultur- und Entwicklungsverbänden, Kirchen, Klimaschutzinitiativen, sozialen Bewegungen wie auch Unternehmen und Gewerkschaften unterstützt die Protestaktionen für sofortige Maßnahmen für einen gerechten und wirksamen Klimaschutz. Bundesweit sind bislang über 450 Klimastreik-Demonstrationen geplant, täglich kommen weitere hinzu.
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Neue Methode zur Herstellung von Perowskit/Silizium-Tandem-Zellen

(Quelle: Ulsan Institute of Science and Technology (UNIST), 11.09.2019)

Um die Kommerzialisierung der Perowskit-Solarzellentechnologie zu beschleunigen, forschen Wissenschaftler des Ulsan Institute of Science and Technology (UNIST) in Südkorea, um ihre Kosten, Effizienz und Zuverlässigkeit weiter zu verbessern. Unter vielen hat sich die Tandemzelltechnologie als der vielversprechendste Ansatz herausgestellt, um die Grenzen herkömmlicher Siliziumsolarzellen zu erweitern.
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Weltrekord für Perowskit-CIGS-Tandem-Solarzelle

(Quelle: Helmholtz Zentrum Berlin, 09.09.2019)

Ein Team um Prof. Steve Albrecht aus dem HZB stellte auf der weltgrößten internationalen Fachkonferenz EU PVSEC in Marseille am 11. September 2019 einen neuen Weltrekord für eine Tandem-Solarzelle vor. Die Solarzelle kombiniert die Halbleitermaterialien Perowskit und CIGS und erreicht damit einen zertifizierten Wirkungsgrad von 23,26 Prozent. Ein Grund für diesen Erfolg liegt in einer Zwischenschicht aus organischen Molekülen, die sich selbstorganisiert so anordnen, dass auch raue Halbleiter-Oberflächen lückenlos bedeckt werden. Dafür wurden zwei Patente eingereicht.
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Marktforscher warnen: Ohne massiven Photovoltaik-Zubau droht Stromlücke

(Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung des BSW – Bundesverband Solarwirtschaft e.V., EuPD Research und The smarter E Europe vom 13.9.2019)

Bonner Marktforscher warnen vor einer Strom-Erzeugungslücke als Folge des Atom- und Kohleausstiegs, eines wachsenden Strombedarf durch mehr E-Autos und einem zu geringen Zubau Erneuerbarer Energien. Die Verdreifachung des Photovoltaikbestands bis 2030 und deutlich mehr Speicher können Energieversorgung klimafreundlich sichern. Das Klimakabinett muss am 20.9.2019 Weichen für einen starken EE-Ausbau stellen und Marktbarrieren schnell beseitigen.
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Heliatek geht mit organischen Solarfolien in die Serienfertigung

(Quelle: Heliatek, 20.08.2019)

Am 20.08.2019 fand die offizielle Eröffnungsfeier von Heliatek’s neuester Produktionsanlagen zur Serienfertigung seiner revolutionären organischen Solarfolien statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung besuchten Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, Dresdens amtierender Bürgermeister Dirk Hilbert, sowie Vertreter von Investoren, Lieferanten, Wirtschaft und der Presse die neue Produktion. Den Gästen wurden in einer Rundführung die neuen Produktionsanlagen umfassend erklärt und mit einer symbolischen Inbetriebnahme der Anlage, die nun in ihre Anlaufphase starten wird, abgerundet. „Mit der Eröffnung der Produktionsanlage hat Heliatek die Transformation von der Forschung in die Fertigung hoch innovativer Produkte erfolgreich gemeistert. Von Dresden aus werden organische Solarfolien in aller Welt für eine saubere und nachhaltige Energieerzeugung sorgen. Dies unterstreicht das hohe Innovationspotential im Freistaat und stärkt den Wirtschaftsstandort Sachsen.“ so Michael Kretschmer, Ministerpräsident von Sachsen.
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Antireflexionsbeschichtungen machen alte PV-Anlagen effizienter

(Quelle: Magazin von PV Tech, Ausgabe Mai 2019)

Während die Mehrheit der weltweit installierten Photovoltaik-Anlagen eine Antireflexionsbeschichtung (AR) bereits im Produktionsprozess erhalten haben, fehlt diese meistens bei vor 2012 verwendeten Paneelen. Es gibt noch eine beträchtliche Kapazität von unbeschichteten Modulen – einigen Schätzungen zufolge zehn Gigawatt -, die hauptsächlich in Europas älteren Solarmärkten konzentriert sind wie Deutschland, Italien, Spanien und Griechenland. Da in diesen etablierten Märkten erhebliche Mengen an Solarkapazitäten installiert sind, für die teils hohe Einspeisetarife gezahlt werden, ist der europäische Solarmarkt eine lukrative Chance für AR-Beschichtungen, da selbst kleine Leistungsverbesserungen einen erheblichen Mehrwert für Eigentümer und Kunden bedeuten können.
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Region Rhein-Neckar setzt weiterhin auf zukunftsweisenden Energieträger Wasserstoff

(Quelle: Pressemitteilung der Metropolregion Rhein-Neckar, 20.08.2019)

Die Europäische Union (EU) hat Anfang August bekannt gegeben, dass die Fördermittel für das Projekt „H2 Valley“ nicht in die Metropolregion Rhein-Neckar gehen werden. In einem Konsortium von 23 Partnern hatte sich die Metropolregion Rhein-Neckar gemeinsam mit Akteuren aus dem Raum Mittlerer Neckar an der im Januar veröffentlichten Ausschreibung in Höhe von max. 20 Mio. Euro Fördermitteln beteiligt. „Wir bedauern sehr, dass sich die EU nicht für Rhein-Neckar als Modellregion für Wasserstoff entschieden hat“, verdeutlicht Bernd Kappenstein, Leiter Fachbereich Energie und Mobilität bei der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH und verweist auf die im Mai veröffentlichte Wasserstoff-Potenzialanalyse. Diese von Experten der Prognos AG (Wirtschaftsforschung) und Thinkstep AG (Strategieberatung) erstellte Studie bescheinigt der MRN großes Potenzial, um zur Modellregion für Wasserstoff zu werden.
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Aufnahme von Wärme- und Verkehrssektor in den Emissionshandel wäre erst in einigen Jahren wirksam

(Quelle: Pressemitteilung von Agora Energiewende, 20.08.2019)

Nach einer Analyse des Öko-Instituts für Agora Energiewende, ließe sich die Eingliederung der bisher nicht erfassten Sektoren in den Emissionshandel der EU (EU-ETS) grundsätzlich durchführen. Die Umsetzung sei aber zu komplex, um schnell die gewünschten Auswirkungen zu erzielen. Eine Bepreisung des Kohlenstoffdioxids durch eine Reform der Energiesteuern lässt sich hingegen in wenigen Monaten erzielen.
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CO2-neutrale Kraftstoffe aus Luft, Wasser und Strom am KIT

(Quelle: Pressemitteilung vom Karlsruher Institut für Technologie, 19.08.2019)

Während die Energiewende im Stromsektor bereits vorangeschritten ist, lässt die Verkehrswende noch auf sich warten. Neben der Schwierigkeit Ökostrom langfristig zu speichern und somit in Zeiten geringer Erzeugung zur Verfügung zu haben, gibt es Bereiche wie z.B den Luftverkehr, wo eine Umstellung auf elektrische Antriebe kaum möglich sind. Hier können synthetische Kraftstoffe, die aus Kohlendioxid und Wasser mithilfe von (überschüssigem) Strom von Photovoltaik- oder Windkraftanlagen erzeugt werden, einen Teil zur Lösung beitragen. Wie diese Kopplung der Sektoren Energie und Mobilität aussehen kann, haben Forschungspartner des Kopernikus-Projektes P2X nun auf dem Gelände des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gezeigt und die ersten Liter synthetischen Kraftstoff produziert. Sie integrierten in einer containerbasierten Versuchsanlage erstmals alle vier benötigten chemischen Prozessschritte zu einem kontinuierlichen Verfahren mit maximaler Kohlendioxidausnutzung und besonders hoher Energieeffizienz.
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