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4. Nationales Forum Agri-PV – Wir waren dabei!

Am 25. März 2026 fand das 4. Nationale Agri-PV-Forum mit dem Titel „Marktentwicklungen der Agri-PV: Wirtschaftlichkeit, Technik, Umwelt und Praxiserfahrungen“ im Fraunhofer ENIQ auf dem EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg von 10:00 – 16:30 Uhr statt. Die Veranstaltung erfolgte im Rahmen des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Forschungsprojektes SynAgri-PV. Zwei Vertreter des SolarInput e.V. haben für Sie teilgenommen und die wichtigsten Erkenntnisse nachfolgend kurz zusammengefasst. Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

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Abschied und Neuanfang: Alles Gute, Phillip-Simon Keitel!

Wie das Leben so spielt, verändern sich Wege manchmal. Heute möchten wir einen geschätzten Kollegen verabschieden: Phillip-Simon Keitel hat unser Team zum 31.03.2026 verlassen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen.

Seit 2024 hat Herr Keitel unseren Verein mit Mühe und Fleiß, Ehrgeiz und Leidenschaft, Fachwissen und Frohsinn bereichert und war unser Ansprechpartner in der Thematik „Wasserstoff“. Wir lassen ihn nur ungern ziehen, bedanken uns aber von Herzen für die großartige Zusammenarbeit und die gemeinsamen Erfolge.

Wir wünschen Herrn Keitel für die Zukunft nur das Beste, spannende neue Erkenntnisse, viel Wirkungskraft und nachhaltigen Erfolg auf dem neuen Weg.

Damit Ihr Anliegen auch in Zukunft in besten Händen ist, haben wir Ihnen alle aktuellen Ansprechpartnerinnen und -partner hier zusammengestellt.

ThEGA veröffentlicht neuen Mobilitätskompass: Online-Tool für klimafreundliche Mobilität in Thüringer Unternehmen und Kommunen

Wie können Fuhrparks klimafreundlich umgestaltet werden? Welche Ladeinfrastruktur ist am Standort sinnvoll? Antworten liefert der neue Mobilitätskompass, eine kostenfreie Online-Plattform als Gemeinschaftsprojekt der Landesenergieagenturen Thüringen, Sachsen, Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.

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Veröffentlichung Wasserstoffleitfäden des h2-well Markthubs

Im Rahmen des Projekts h2-well Markthub wurden umfassende Wasserstoff-Leitfäden entwickelt. Diese stehen auf der Webseite des SolarInput e.V. sowie über die H2-Thek zum Download bereit.

Die Leitfäden entstanden im Projektzeitraum von März 2023 bis Dezember 2025 in enger Zusammenarbeit mit den Verbundpartnern – der Bauhaus-Universität Weimar und der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Ziel der Ausarbeitung ist die verständliche Aufbereitung und Vermittlung zentraler Ergebnisse sowie konkreter Empfehlungen für Thüringen und darüber hinaus.

Inhaltlich befassen sich die Leitfäden mit folgenden Sektoren: Grüner Kalk, Abwasserreinigung, Wärmeversorgung, Stahlindustrie sowie Schwerlastverkehr und Logistik.

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Masterarbeit: Ökobilanzierung von Agri-Photovoltaik in Kombination mit Energiespeichersystemen

Im Rahmen des Abschlusses seines Masterstudiums im Studiengang Erneuerbare Energien Management hat unser Mitarbeiter Leon Bruno Hoffmann im Februar 2026 seine Masterarbeit erfolgreich fertiggestellt. Der Titel der Arbeit lautet: Ökobilanzierung von Agri-Photovoltaik in Kombination mit Energiespeichersystemen – Eine modellhafte Analyse des Umweltfußabdrucks von Agri-Photovoltaik- und Freiflächenanlagen mit Energiespeicherung und Wasserstoffnutzung in Thüringen.

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Globale Erwärmung muss unter 2°C bleiben, um Risiken von Kipppunkten zu begrenzen

Die globale Erwärmung muss unter 2°C begrenzt und anschließend so schnell wie möglich wieder unter 1,5°C gesenkt werden, um das Risiko zu verringern, dass Kipppunkte im Erdsystem ausgelöst werden. Langfristig müssten die globalen Temperaturen sogar auf etwa 1°C über dem vorindustriellen Niveau stabilisiert werden. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forschungsteam vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), der Universität Exeter, und dem Zentrum für internationale Klimaforschung (CICERO) in einer jetzt veröffentlichten Studie.

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Fertigstellung H2-well Markthub

Am 01. März 2023 startete das Projektvorhaben „h2-well Markthub“ in der zweiten Förderphase des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten WIR!-Projekts h2-well – Wasserstoffquell- und Wertschöpfungsregion Main-Elbe-Link. Das Projekt lief bis zum 31. Dezember 2025.
Die SolarInput übernahm die Rolle des Projektkoordinators im Verbund mit der Bauhaus-Universität Weimar und der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Ziel des h2-well Markthubs war der Aufbau eines zentralen Knotenpunktes für eine dezentrale, grüne Wasserstoffwirtschaft. Hierzu wurde eine digitale und analoge Plattform geschaffen, die als Informations-, Austausch- und Diskussionsraum für regionale Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft dient.

Im Rahmen der Projektlaufzeit wurden zahlreiche inhaltliche und organisatorische Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählten unter anderem Expertenpanels in Form von Interviews, umfangreiche Deskrecherchen zu Marktregularien auf europäischer, Bundes- und Landesebene sowie die Erstellung einer Akteurslandkarte, die in den digitalen Markthub integriert wurde. Die digitale Plattform wurde kontinuierlich mit Inhalten befüllt und weiterentwickelt.

Darüber hinaus wurden verschiedene Veranstaltungsformate realisiert, darunter ein Runder Tisch zur Wärmewende mit Wasserstoff in Nordhausen sowie die Veröffentlichung erster Projektergebnisse beim Bürgerenergieforum in Jenaund an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Der digitale Markthub wurde im Rahmen der Abschlussveranstaltung am 11. September in der IHK offiziell vorgestellt. Ergänzend wirkte das Projekt an der Woche des Wasserstoffs mit.

Mit dem h2-well Markthub wurde damit eine nachhaltige Grundlage für Vernetzung, Wissenstransfer und zukünftige Aktivitäten im regionalen Wasserstoffökosystem geschaffen.

Auf der H2-Thek kann sich ein Eindruck über die Erkenntnisse und Ergebnisse verschafft werden.

Besondere Aufmerksamkeit sollte den Akteurslandkarten und die Leitfäden gewidmet werden.

Zugang zur H2-Thek finden Sie hier. 

Viel Spaß beim durchstöbern,

Ihr SolarInput-Team

Wasserstoff-Wirtschaft in Thüringen: Globale Hemmnisse, nationale Potentiale und regionale Handlungsempfehlungen

Unter dem Titel „Wasserstoff-Wirtschaft in Thüringen: Globale Hemmnisse, nationale Potentiale und regionale Handlungsempfehlungen“ präsentieren Fabian Pflügler, Anna Mehlis und Stephan Humbert vom h2-well Markthub aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Projekt im öffentlichen Forschungskolloquium des Arbeitsbereichs Arbeits- und Wirtschaftssoziologie am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Der Vortrag beleuchtet die komplexen Zusammenhänge zwischen globalen Entwicklungen, nationalen Rahmenbedingungen und den spezifischen Möglichkeiten für dezentrale Wasserstoffstrukturen in unserer Region. Weitere Informationen finden Sie in der H2Thek.

Datum: Donnerstag, 5. Februar 2026, 18:00–20:00 Uhr
Ort: Fürstengraben 1, Video-Aufnahmeraum im 2.OG, 07743 Jena

Onlineteilnahme: https://uni-jena-de.zoom-x.de/j/69068010723
(Meeting-ID: 690 6801 0723| Kenncode: 486293)

Wasserstoff in der Wärmewende: SolarInput e. V. bringt zentrale Akteure in Nordhausen zusammen

Nordhausen, 26. September 2025 – Unter dem Titel „Wasserstoff in der Wärmewende – Chancen und Grenzen“ lud der Branchenverband SolarInput e. V. gemeinsam mit der Hochschule Nordhausen und der SOKRATHERM GmbHam 25. September zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion in den Audimax der Hochschule ein. Ziel der Veranstaltung war es, den aktuellen Stand der Wasserstoffnutzung im Wärmesektor zu beleuchten und den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, kommunaler Verwaltung und interessierter Öffentlichkeit zu fördern.

Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Rolle Wasserstoff im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung künftig spielen kann – sowohl unter technologischen als auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. SolarInput e. V. übernahm die inhaltliche Konzeption und Moderation der Veranstaltung und stellte damit sicher, dass zentrale Themen wie Infrastruktur, Sektorenkopplung, Wirtschaftlichkeit und politische Rahmenbedingungen differenziert diskutiert wurden.

Fünf Fachpersonen aus unterschiedlichen Bereichen brachten ihre Perspektiven in das Podiumsgespräch ein, das vom SolarInput-Projektmanager Phillip-Simon Keitel moderiert wurde. In einem einleitenden Überblick präsentierte er zentrale Begrifflichkeiten, politische Rahmenbedingungen sowie aktuelle Entwicklungen im Bereich Wasserstoff – mit besonderem Blick auf die Wärmeversorgung in Kommunen.

Im Verlauf der Diskussion wurde deutlich, dass Wasserstoff im Wärmesektor kein Allheilmittel darstellt, aber als Teil eines diversifizierten, technologieoffenen Energiemixes durchaus eine Rolle spielen kann – insbesondere in Bereichen, in denen andere Lösungen technisch oder wirtschaftlich nicht sinnvoll einsetzbar sind. Gleichzeitig wurde betont, dass der Aufbau einer passenden Infrastruktur, stabile politische Leitplanken und langfristige Planbarkeit zentrale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration sind.

Ein weiterer Fokus lag auf der Verknüpfung mit bestehenden kommunalen Strategien. Hier zeigte sich, dass viele Städte – so auch Nordhausen – sich bereits mit den Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff beschäftigen, konkrete Anwendungen im Wärmesektor aber bislang noch in der Erprobungsphase sind.

Mit der Veranstaltung leistete SolarInput e. V. einen wichtigen Beitrag zur praxisnahen Orientierung von Kommunen in Thüringen. Als Branchenverband für erneuerbare Energien engagiert sich SolarInput seit Jahren für die Verknüpfung von Forschung, Wirtschaft und kommunaler Praxis – mit dem Ziel, innovative Lösungen für die Energiewende auf regionaler Ebene zu fördern. Wasserstoff wird dabei nicht als alleinige Lösung verstanden, sondern als Baustein innerhalb eines integrierten und nachhaltigen Energiesystems.

In der anschließenden Publikumsdiskussion wurden zahlreiche Fragen zu technischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Aspekten aufgegriffen. Der Dialog mit den Teilnehmenden zeigte: Die Wärmewende ist nicht nur ein technisches, sondern auch ein struktur- und gesellschaftspolitisches Projekt, das breite Beteiligung und Verständlichkeit erfordert.

Beim anschließenden Get-together nutzten viele Gäste die Gelegenheit für vertiefende Gespräche und fachlichen Austausch. Die positive Resonanz unterstrich die Relevanz des Themas und den Bedarf an fundierten, praxisorientierten Informationsangeboten.

Erfolgreiche Abschlussveranstaltung des Projekts h2-well und 8. Netzwerktreffen der ThAWI in Erfurt

Am 11. September 2025 fand in den Räumlichkeiten der IHK Erfurt die feierliche Abschlussveranstaltung des Forschungs- und Entwicklungsprojekts h2-well statt – verbunden mit dem 8. Netzwerktreffen der Thüringer Allianz für Wasserstoff in der Industrie (ThAWI). Knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik folgten der Einladung und machten das Event durch ihre engagierte Teilnahme, spannenden Beiträge und die spürbare Begeisterung für das Thema Wasserstoff zu einem vollen Erfolg.

Die überaus positive Resonanz übertraf alle Erwartungen und verdeutlicht einmal mehr das anhaltend hohe Interesse an Wasserstofftechnologien in Thüringen. Die Veranstaltung unterstrich die zentrale Rolle, die Wasserstoff bei der industriellen Transformation im Freistaat spielen kann.

Auftakt mit starken Grußworten

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch motivierende und inhaltlich starke Grußworte von Dr. Cornelia Haase-Lerch(IHK Erfurt), Dr. Ramón Kucharzak (BMFTR) und Dr. Joachim Löffler (HySON e. V.). Sie hoben die Bedeutung des Projekts h2-well für den Technologiestandort Thüringen hervor und unterstrichen die Relevanz regionaler Netzwerke für die erfolgreiche Umsetzung der Wasserstoffstrategie.

Rückblick, Ausblick und Know-how-Transfer

Das inhaltliche Programm bot einen abwechslungsreichen Mix aus Impulsvorträgen, Projektpräsentationen und Rückblicken auf fünf Jahre h2-well. Fachliche Einblicke in aktuelle und geplante Wasserstoffprojekte in Thüringen rundeten die Veranstaltung ab. Allen Referentinnen und Referenten, die mit ihrer Expertise zum Gelingen beigetragen haben, gilt großer Dank.

Die Präsentationen der Vorträge stehen ab sofort zum Download bereit:

👉 Download-Link
🔐 Passwort: BNfF4WaWwa

Staffelstab-Übergabe: Von h2-well zur ThAWI

Ein besonderer Moment der Veranstaltung war die symbolische Übergabe des Staffelstabs von h2-well an die Thüringer Allianz für Wasserstoff in der Industrie (ThAWI). Mit diesem Schritt wurde der Zusammenschluss zum größten Wasserstoff-Netzwerk Thüringens offiziell vollzogen. Die Koordination des Netzwerks übernimmt weiterhin die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA).

Ein herzliches Dankeschön gilt Prof. Dr. Mark Jentsch und Stina Amrhein von der Bauhaus-Universität Weimar, die nicht nur maßgeblich an der Konzeption der Netzwerkübertragung beteiligt waren, sondern auch die gesamte Veranstaltung mitinitiiert und begleitet haben.

Ausblick: Online-Seminar am 3. Dezember

Im nächsten Schritt möchten wir alle Interessierten schon heute auf unser kommendes Online-Seminar „Alles neu bei der ThAWI“ hinweisen. Es findet am 03. Dezember 2025 von 09:00 bis 12:00 Uhr statt. Weitere Informationen sowie die offizielle Einladung mit Agenda folgen Anfang Oktober.

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