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Nationale Nachrichten

Pressemitteilung: Videokonferenz „Solarstrom als Pfeiler des Energiewandels“ am 16.09.2021

Erfurt, 21.09.2021

Auf Initiative des SolarInput e.V. wurde am 16.09.2021 eine Videokonferenz zur Bedeutung der Photovoltaik für das Erreichen der Klimaziele bis 2050, im Rahmen der Cross-Cluster Wochen Thüringen, durchgeführt. Die Veranstaltung wurde von Dr. Hubert Aulich, Vorstandsvorsitzender des SolarInput moderiert. Über 100 Teilnehmer*innen verfolgten die digitale Veranstaltung, die auf großes Interesse gestoßen war.

Den Plenarvortrag hielt Professor Dr. Andreas Bett, Leiter des Fraunhofer Institutes für Solare Energiesysteme in Freiburg, dem größten Forschungsinstitut für Photovoltaik in Europa.

Das Grußwort für die Konferenz hielt Frau Ministerin Anja Siegesmund (Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz), die die hohe Bedeutung der Photovoltaik für das Erreichen der Klimaziele betonte.

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DIW: Vollständige Deckung des Energiebedarf durch Erneuerbare in Deutschland bereits in 10 bis 15 Jahren möglich

Pressemitteilung DIW, 21.07.2021

Deutschland könnte seinen Energiebedarf schon bald vollständig erneuerbar decken, wenn Ausbauziele entsprechend erhöht werden – Potenziale in allen Regionen – Versorgungssicherheit wäre gewährleistet – Umdenken bei deutscher und europäischer Netzplanung nötig (mehr …)

Nach Fristablauf: Rechtsgutachten mahnt die unzureichende Umsetzung der Bürgerenergie-Regeln der EU an

Pressemitteilung Bündnis Bürgerenergie e.V., 30.06.2021

Bis Ende Juni hatte der deutsche Gesetzgeber Zeit, die Erneuerbare-Energien-Richtlinie der EU in nationales Recht umzusetzen. Die Rechte von gemeinsam handelnden Eigenversorger*innen und Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften sind aber immer noch nicht richtlinienkonform geregelt. Die Stellungnahme von Rechtsanwalt Dr. Philipp Boos zeigt, dass die kommende Bundesregierung bzw. der kommende Bundestag noch viel zu tun haben wird. (mehr …)

Wirtschaftlicher PV-Anlagenbetrieb bei sinkender Einspeisevergütung nur mit Speichern sicher

Pressemitteilung EUPD Research, 27.07.2021

Die bestehende Regelung im Paragraph 49 EEG führt zum starken Absinken der Einspeisevergütung im Kontext leicht steigender PV-Systempreise. Die direkte Wirkung niedriger Einspeisevergütungen beschreibt eine aktuelle EUPD Analyse. Speicherlösungen zur Maximierung des Eigenverbrauchs sichern bei hohem Stromverbrauch die Wirtschaftlichkeit der Anlage.

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Solaranlagen lernen schwimmen: Verbund aus Forschung und Industrie unterzieht unterschiedliche Systeme mehrjährigem Praxistest

Presseinformation Fraunhofer ISE, 02.07.2021

Schwimmende Photovoltaik-Kraftwerke – sogenannte Floating-PV-Anlagen – ermöglichen den Ausbau erneuerbarer Energien, ohne neue Landflächen in Anspruch zu nehmen. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, RWE Renewables und die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) wollen gemeinsam mit weiteren Partnern diese innovative Technologie weiterentwickeln. Ziel ist es, im Rahmen des Forschungsprojekts »PV2Float« mehrere Floating-PV-Anlagen mit unterschiedlichen Systemdesigns einem intensiven Praxistest zu unterziehen. Das Forschungsvorhaben ist auf insgesamt drei Jahre angelegt. Ein geeigneter Tagebausee für die Durchführung wird derzeit ausgewählt. (mehr …)

Erneuerbare Energien aufgrund steigender CO2-Kosten den konventionellen Kraftwerken deutlich überlegen

Presseinformation Fraunhofer ISE, 22.06.2021

Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben heute die bereits fünfte Auflage ihrer Studie zu den Gestehungskosten für Strom aus erneuerbaren Energien vorgelegt. Darin analysieren sie die aktuellen Kosten und prognostizieren die weitere Entwicklung auf Basis von technologiespezifischen Lernraten und Marktszenarien bis zum Jahr 2040. »Windkraftwerke und Solarkraftwerke in Deutschland besitzen nun deutlich geringere Stromgestehungskosten als konventionelle Kraftwerke. Durch die steigenden Kosten für CO2-Zertifikate ist selbst der Betrieb von bestehenden konventionellen Anlagen, betrieben mit Kohle und Gas, in den kommenden Jahren immer weniger wettbewerbsfähig«, so Projektleiter Dr. Christoph Kost. (mehr …)

Erneuerbare Energien haben im ersten Halbjahr 43 Prozent des Stromverbrauchs gedeckt

Presseinformation BDEW, 28.06.2021

Im ersten Halbjahr 2021 haben Erneuerbaren Energien rund 43 Prozent des Bruttoinlandstromverbrauchs gedeckt. Das zeigen vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Einen leichten Zuwachs von rund zwei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gab es bei der Stromerzeugung aus Photovoltaikanlagen, die Erzeugung aus Windenergie (an Land und auf See) hingegen ging um rund 20 Prozent zurück. (mehr …)

Bürgerrat Klima präsentiert Ergebnisse: „Das 1,5° Ziel hat oberste Priorität“

Pressemitteilung Bürgerrat Klima, 24.06.2021

Der erste bundesweite Bürgerrat Klima hat heute im Beisein des Schirmherrn Bundespräsident a. D. Horst Köhler die Empfehlungen der Bürgerräte präsentiert. Die über 80 wegweisenden Empfehlungen für die deutsche Klimapolitik in den Bereichen Mobilität, Gebäude und Wärme, Ernährung und Energie wurden von 160 zufällig ausgelosten Bürgerinnen und Bürgern in über 50 Sitzungsstunden erarbeitet. „Das 1,5° Ziel hat oberste Priorität. Klimaschutz ist Menschenrecht und muss ins Grundgesetz aufgenommen werden. Jedes neue Gesetz ist auf seine Klimaschutzwirkung zu überprüfen“ –so startet das ambitionierte Empfehlungsschreiben des Bürgerrat Klima. Alle Empfehlungen können unter https://buergerrat-klima.de/die-ergebnisse eingesehen werden. (mehr …)

Wasserstoff: Klasse statt Masse

Pressemitteilung Sachverständigenrat für Umweltfragen, 23.06.2021

Wasserstoff kann eine wichtige Rolle für den Klimaschutz spielen, wird aber ein knapper und kostbarer Energieträger bleiben. Der Umweltrat empfiehlt in seiner heute veröffentlichten Stellungnahme, alle Anstrengungen auf den Markthochlauf von grünem Wasserstoff aus Wind und Sonne zu konzentrieren. Auch übergangsweise sollte die Politik nicht auf fossil erzeugten Wasserstoff setzen.

Nach Auffassung des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) drohen falsche Weichenstellungen: Derzeit wird diskutiert, massiv in Wasserstoff aus fossilen Brennstoffen zu investieren. Die Herstellung verursacht jedoch signifikante Treibhausgasemissionen – auch wenn Wasserstoff aus Erdgas in Kombination mit einer CO2-Abscheidung und Speicherung (CCS) hergestellt wird. Bei der CO2-Speicherung bestehen zudem Umwelt- und Gesundheitsrisiken. „Damit würde in Technologien und Infrastrukturen investiert, die in einer treibhausgasfreien und umweltfreundlichen Wirtschaft keinen Platz mehr haben“, sagt Prof. Claudia Kemfert. „Statt teurer Brückentechnologien brauchen wir Investitionen in die Zukunft.“

Eine zweite Fehlentwicklung droht bei der Nutzung von Wasserstoff: Nicht überall, wo grüner Wasserstoff und synthetische Energieträger eingesetzt werden könnten, ist dies ökonomisch und ökologisch sinnvoll. Wenn grüner Strom direkt genutzt werden kann – wie durch das E-Auto im Straßenverkehr oder die Wärmepumpe in der Wärmeversorgung –, ist das in der Regel preiswerter und umweltfreundlicher. Sinnvoll ist es, den Wasserstoff in Teilen der Industrie sowie im internationalen Schiffs- und Flugverkehr einzusetzen. In diesen Bereichen spielen Wasserstoff und synthetische Energieträger nach derzeitigem Wissensstand eine wichtige Rolle, um die Klimaziele zu erreichen.

Ein Zertifizierungssystem mit anspruchsvollen Nachhaltigkeitskriterien ist notwendig, damit die Herstellung von grünem Wasserstoff keine Umweltprobleme wie Flächen- oder Wasserknappheit verschärft. Das gilt insbesondere für Importe. Bevor grüner Wasserstoff in großen Mengen importiert wird, sollten die inländischen Potenziale genutzt werden. Dazu müssten zunächst die Wind- und Sonnenenergie in Deutschland massiv ausgebaut werden. „Beim Import muss sichergestellt werden, dass in den Herkunftsländern keine sozialen, ökologischen oder gesundheitlichen Probleme durch die Wasserstoffherstellung verschärft werden“, sagt Prof. Claudia Hornberg. „Der hohe Wasserverbrauch kann vor allem in trockenen Regionen gravierende Auswirkungen haben.“

Die Infrastrukturen von Wasserstoff, Erdgas und Strom sollten integriert geplant werden. Grundlage dafür müssen die Klimaziele sein. In der nächsten Legislaturperiode sollten Ausstiegspfade für Erdgas und Erdöl festgeschrieben werden, um Fehlinvestitionen in fossile Technologien zu vermeiden und die notwendige Transformation in allen Sektoren einzuleiten.

Download der Stellungnahme „Wasserstoff im Klimaschutz: Klasse statt Masse“

Mit 50 Maßnahmen zum Klimaziel

Pressemitteilung Agora Energiewende, 17.06.2021

Stiftung Klimaneutralität, Agora Energiewende und Agora Verkehrswende zeigen auf, wie die nächste Bundesregierung mit schnellem und konsequentem Handeln das angehobene Zwischenziel für 2030 erreichen und Fehlinvestitionen vermeiden kann. (Link zum Impulspapier)

Nach der Novellierung des Klimaschutzgesetzes, die nach derzeitiger Planung noch vor der Sommerpause vom Bundestag beschlossen werden soll, ist rasches Handeln gefordert: Die Politik muss in der neuen Legislaturperiode unverzüglich konkrete Instrumente vorlegen, mit denen Deutschland sein angeho­benes Ziel erfüllen kann, den CO₂-Ausstoß um mindestens 65 Prozent bis 2030 im Vergleich zu 1990 zu senken. (mehr …)

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