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Klimaschutz geht in die richtige Richtung, aber zu langsam – Studie präsentiert neue Daten
Die nach eigenen Angaben unabhängige Organisation Agora Energiewende präsentiert neue Zahlen zum Klimaschutz in Deutschland.
640 Millionen Tonnen CO2 wurden im zurückliegenden Jahr 2025 emittiert. Dies entspricht einer Verbesserung um 1,5%, beziehungsweise neun Millionen Tonnen CO2 verglichen mit 2024. Seit 1990 halbierten sich die Emissionen ingesamt, wie ein Graph der Agora Energiewende zeigt.
Südkorea bereitet gesetzliche Grundlage für großflächige Agri-PV-Nutzung vor
Die südkoreanische Regierung plant bis 2026 ein Gesetz zur Förderung der Agri-Photovoltaik, um den Einsatz von Solaranlagen auf landwirtschaftlichen Flächen deutlich auszuweiten. Das Landwirtschaftsministerium will damit erstmals eine rechtliche Grundlage für den Ausbau schaffen.
Landwirtschaftsministerin Song Mi-ryung diskutierte im Oktober 2025 mit Landwirten und Solarunternehmen über die geplante Regelung. Der Entwurf soll noch in diesem Jahr vorliegen und in der ersten Hälfte des kommenden Jahres verabschiedet werden. Ziel ist es, Überentwicklung zu verhindern, die Ernährungssicherheit zu sichern und Gewinne stärker an Landwirte und Gemeinden zurückzugeben.
Das Ministerium setzt dabei auf räumliche Entwicklungspläne zur Festlegung geeigneter Standorte. Bereits 2024 hatte Südkorea erste Maßnahmen ergriffen, etwa die Verlängerung von Nutzungsrechten für ungenutzte Ackerflächen von acht auf 23 Jahre.
Aktuelle Studien zeigen, dass Solarenergie bis 2030–2035 zur kostengünstigsten Energiequelle des Landes wird, ein wichtiger Treiber für die großflächige Einführung von Agri-PV und ein bedeutender Schritt zur nachhaltigen Energie- und Landwirtschaftstransformation.
(Quelle: PV-Mag 27.10.2025)
Neue Fördermöglichkeiten für Privatpersonen und Unternehmen durch das BMWE
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) bietet neue Fördermöglichkeiten zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz – sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen. Besonders im Unternehmensbereich bestehen erhebliche Potenziale: von der Einführung hocheffizienter Technologien und Anlagen über die Optimierung betrieblicher Prozesse und Organisationsstrukturen bis hin zum Aufbau systematischer Energieaudits sowie von Energie- und Umweltmanagementsystemen. (mehr …)
Rechenzentren treiben den Energieverbrauch – KI verstärkt den Trend
Der weltweite Energiebedarf von Rechenzentren könnte sich bis 2030 mehr als verdoppeln – darauf weist die Internationale Energieagentur (IEA) hin. Hauptursache: Rechenintensive Anwendungen wie Künstliche Intelligenz (KI) und Kryptowährungen. Große Sprachmodelle wie ChatGPT benötigen zum Training inzwischen so viel Strom wie ganze Großstädte. Der Stromverbrauch entsteht durch riesige Datenmengen, die mit Hochleistungs-Grafikprozessoren verarbeitet werden.
Umfrage: Deutsche fordern gleichbleibenden oder stärkeren Einsatz für Erneuerbare
Eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zeigt: 83 Prozent der Deutschen wünschen sich von der aktuellen Bundesregierung mindestens so viel Einsatz für Erneuerbare Energien wie von der Vorgängerregierung. Mehr als die Hälfte fordert sogar ein stärkeres Engagement. Trotz kontroverser Debatten – etwa über das Heizungsgesetz oder steigende Energiekosten – bleibt die Zustimmung zur Energiewende in der Bevölkerung hoch.
Über 90 % der Erneuerbare Energien sind kostengünstigster als fossile Alternativen
Erneuerbare Energien bleiben kostengünstigste Stromquelle – IRENA warnt vor Integrations- und Finanzierungshemmnissen
Die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) bestätigt in ihrem aktuellen Bericht zu den Stromgestehungskosten im Jahr 2024 erneut die wirtschaftliche Überlegenheit erneuerbarer Energien gegenüber fossilen Kraftwerken. Diese Kostenvorteile sind auf technologische Innovationen, optimierte Lieferketten und Skaleneffekte zurückzuführen.
Normierung als Grundlagen für Agrivoltaik: Bedarf und Perspektiven
Matthew Berwind, Projektkoordinator für Agri‑PV‑Simulationen am Fraunhofer‑Institut für Solare Energiesysteme (ISE), erläuterte in einem Interview mit dem PV Magazine vom 9. Juli 2025 die aktuellen Herausforderungen und Chancen der Technologie. Zentrale Punkte seiner Ausführungen waren die Substitution herkömmlicher Wetterschutzsysteme durch PV‑Module, die Rolle präziser Strahlungssensorik für Hochwertkulturen sowie der Bedarf an normierten Fahr‑ und Sicherheitszonen für landwirtschaftliche Maschinen innerhalb von PV‑Arrays. Der nachfolgende Beitrag greift diese Aussagen auf und ordnet sie in den breiteren Kontext der internationalen Standardisierung ein.
Die Kombination von Photovoltaik‑Anlagen mit landwirtschaftlicher Produktion – Agri‑Photovoltaik (Agri‑PV) – bietet die Möglichkeit, Nahrungsmittel und erneuerbaren Strom auf derselben Fläche zu erzeugen und damit Landnutzungskonflikte zu minimieren. Weltweit werden erste Großprojekte umgesetzt; insbesondere China treibt den Markt voran. Auf normativer Ebene existieren umfangreiche IEC‑Standards für herkömmliche PV‑Systeme. Ob diese Leitlinien für Agri‑PV ausreichen oder ergänzt werden müssen, ist Gegenstand aktueller Debatten.
Nachfrage nach Solaranlagen in Österreich um 20 Prozent gesunken
Der Prozentsatz installierter Photovoltaikanlagen in Österreich im ersten Quartal diesen Jahres ist um 20% im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres gesunken.
Die österreichische Bundesregierung hatte trotz positiver Absichtsbekundungen innerhalb des aktuellen Regierungsprogramms Fehlentscheidungen getroffen, die jetzt die Branche der Erneuerbaren Energien trifft. Der Branchenverband PV Austria beklagt, dass nur wenige Sektoren in den zurückliegenden Jahren ein vergleichbar kontinuierliches Wachstum gezeigt hätten in einer sonst regressiven Wirtschaft.
Ägyptens ambitioniertes Klimaziel: Anteil Erneuerbarer Energien auf 31,6 GW bis 2035 steigern
Eine Erhebung des Daten- und Analyseunternehmens GlobalData kommt zu dem Schluss, dass Ägypten bei einem anhaltenden Ausbau der nationalen Kapazitäten für Erneuerbare Energien bis 2035 31,6 GW Strom erzeugen können wird; dies bei einer jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 20,4% (2024-2035).
Union ohne Unterstützung: Braunkohlekraftwerke mit Carbon Capture and Storage (CCS)
Braunkohlekraftwerke mit der umstrittenen Technologie Carbon Capture and Storage zu kombinieren und legitimieren wird vor allem von dem stellvertretenden Unionsfraktionsvorsitzenden Sepp Müller vorgeschlagen. Unterstützung durch die anderen Koalitionspartner erhält er jedoch nicht. Stimmen aus der SPD und Energiebranche stellen sich dagegen.
(Quelle: Tagesspiegel, 02.06.2025)
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