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Abschied und Neuanfang: Alles Gute, Phillip-Simon Keitel!
Wie das Leben so spielt, verändern sich Wege manchmal. Heute möchten wir einen geschätzten Kollegen verabschieden: Phillip-Simon Keitel hat unser Team zum 31.03.2026 verlassen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen.
Seit 2024 hat Herr Keitel unseren Verein mit Mühe und Fleiß, Ehrgeiz und Leidenschaft, Fachwissen und Frohsinn bereichert und war unser Ansprechpartner in der Thematik „Wasserstoff“. Wir lassen ihn nur ungern ziehen, bedanken uns aber von Herzen für die großartige Zusammenarbeit und die gemeinsamen Erfolge.
Wir wünschen Herrn Keitel für die Zukunft nur das Beste, spannende neue Erkenntnisse, viel Wirkungskraft und nachhaltigen Erfolg auf dem neuen Weg.
Damit Ihr Anliegen auch in Zukunft in besten Händen ist, haben wir Ihnen alle aktuellen Ansprechpartnerinnen und -partner hier zusammengestellt.
ThEGA veröffentlicht neuen Mobilitätskompass: Online-Tool für klimafreundliche Mobilität in Thüringer Unternehmen und Kommunen
Wie können Fuhrparks klimafreundlich umgestaltet werden? Welche Ladeinfrastruktur ist am Standort sinnvoll? Antworten liefert der neue Mobilitätskompass, eine kostenfreie Online-Plattform als Gemeinschaftsprojekt der Landesenergieagenturen Thüringen, Sachsen, Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.
Österreicher Studie: Agri-PV mit hohem wirtschaftlichen Potenzial bei moderaten Ertragseinbußen
Eine aktuelle Studie von Forschenden der BOKU University und des Federal Institute of Agricultural Economics untersucht das techno-ökonomische Potenzial von Agri-Photovoltaik in Österreich.
26 Maßnahmen für eine effiziente Energiewende
Die Branchenverbände aus den Bereichen Biogas, Solarenergie, Windkraft, Wasserkraft und Wärmepumpen warnen gemeinsam vor möglichen Folgen der Reformpläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche. Ihrer Ansicht nach könnten dadurch Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien zurückgehen und Arbeitsplätze gefährdet werden. Als Gegenentwurf haben sie einen Katalog mit 26 Maßnahmen vorgelegt, der aufzeigen soll, wie sich der Ausbau effizienter und kostengünstiger gestalten lässt.
Hintergrund ist, dass Reiche das Energiesystem neu strukturieren möchte. Geplant ist unter anderem, die Förderung für Dachsolaranlagen abzuschaffen. Zudem sollen Betreiber von Anlagen in bestimmten Regionen künftig keine Entschädigung mehr erhalten, wenn ihre Anlagen wegen überlasteter Netze abgeschaltet werden müssen.
Förderbescheide für Brennstoffzellenbusse
Das Bundesverkehrsministerium (BMV) hat Förderbescheide an Verkehrsunternehmen im ganzen Land überreicht, darunter auch an die Ruhrbahn, die rund 11,6 Millionen Euro (13,7 Millionen US-Dollar) für die Anschaffung von 52 modernen Brennstoffzellenbussen erhält. „Wasserstoff bietet große Reichweiten, kurze Betankungszeiten und große betriebliche Flexibilität, insbesondere in dicht vernetzten Regionen“, sagte Geschäftsführer Ahmet Avsar und kommentierte die Auswirkungen auf das Ruhrgebiet. Seit 2025 sind im Einsatzgebiet der Ruhrbahn 19 wasserstoffbetriebene Linienbusse im Einsatz, weitere sieben werden bis Ende 2026 erwartet.
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Quelle: PV Magazin vom 27.02.2026
Wasserstoffgasturbine ohne Kompressor in Karlsruhe entwickelt
Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben mit einer kompressorlosen Wasserstoffgasturbine einen neuen Laufzeitrekord aufgestellt. Der Brenner, der mit einer Verbrennungstechnologie mit Druckverstärkung ausgestattet ist, lief 303 Sekunden lang und übertraf damit den bisherigen Rekord der NASA von 250 Sekunden. „Diese Leistung setzt neue Maßstäbe für den Einsatz von Wasserstoff in der Energieversorgung“, erklärte das KIT und fügte hinzu, dass das Team Anfang dieses Jahres erstmals erfolgreich Strom mit einer Wasserstoff-Gasturbine ohne mechanischen Kompressor erzeugt habe.
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Quelle: PV Magazin vom 27.02.26
„Solarbatterie“ liefert bei Bedarf Wasserstoff aus Sonnenenergie – Copolymer ermöglicht eine zeitlich flexible Energienutzung
Forscher aus Jena haben in Zusammenarbeit mit dem Institut für Anorganische Chemie I der Universität Ulm ein Material entwickelt, das Sonnenenergie mehrere Tage lang speichern und als Wasserstoff wieder abgeben kann. „Man kann sich das als eine Kombination aus Solarzelle und Batterie auf molekularer Ebene vorstellen“, sagte Sven Rau, der Leiter des deutschen Instituts. Die Forscher nutzten ein wasserlösliches, redoxaktives Copolymer zur temporären Speicherung von Energie bzw. Elektronen. Copolymere sind Makromoleküle, die aus verschiedenen organischen Bausteinen bestehen und ein stabiles Gerüst bilden, das mit funktionellen Einheiten mit verstärkter Redoxaktivität ausgestattet ist. Das System erreicht einen Ladewirkungsgrad von über 80 % und hält diesen Zustand mehrere Tage lang aufrecht. Durch Zugabe einer Säure und eines Wasserstoffentwicklungs-Katalysators verbinden sich die gespeicherten Elektronen mit Protonen, um bei Bedarf Wasserstoff mit einem Wirkungsgrad von 72 % zu erzeugen.
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Quelle: PV Magazin vom 27.02.26
The Hydrogen Stream: Das 220-MW-ACES-Projekt in Utah steht kurz vor der Fertigstellung
Laut HydrogenPro steht das 220-MW-ACES-Delta-Projekt in Utah kurz vor der Fertigstellung; alle Elektrolyseure laufen bereits unter Volllast, während der Hub Wasserstoff in Salzkavernen speichern wird, deren Energiekapazität zwei- bis dreimal so groß ist wie die aller netzgebundenen Batterien in den USA zusammen.
HydrogenPro teilte mit, dass das 220-MW-ACES-Projekt in Utah, USA, kurz vor der Fertigstellung steht. HydrogenPro ist der exklusive Lieferant der Elektrolyseure. „Dieses Projekt ist eines der weltweit größten Projekte für erneuerbaren Wasserstoff und wird voraussichtlich erhebliche Auswirkungen auf die Stromversorgung Kaliforniens haben“, erklärte das norwegische Unternehmen und fügte hinzu, dass alle 40 Elektrolyseure in allen Anlagen bereits unter Volllast laufen. Der Advanced Clean Energy Storage Hub (ACES Delta) wird gemeinsam von Chevron New Energies Company und Mitsubishi Power entwickelt, um täglich bis zu 100 Tonnen grünen Wasserstoff zu produzieren und zu speichern. Der Wasserstoff wird in zwei Salzkavernen mit einer Energiekapazität von jeweils 150 Gigawattstunden (GWh) gespeichert und bei Bedarf wieder ins Netz eingespeist. „Der Energy Hub verfügt über eine Speicherkapazität, die zwei- bis dreimal so groß ist wie die aller netzgekoppelten Batteriespeicheranlagen in den gesamten Vereinigten Staaten zusammen“, so HydrogenPro.
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Quelle: PV Magazin vom 27.02.2026
Wie gelingt Second-Life für das Solarmodul
Etwa jedes zweite ausgemusterte Solarmodul kann noch einmal genutzt werden. Das Braunschweiger Startup Better Sol hat ein KI-gestütztes Testsystem entwickelt, mit dem sich sowohl die Leistungsfähigkeit als auch die elektrische Sicherheit gebrauchter Photovoltaik-Module präzise überprüfen lassen.
Das Unternehmen verfolgt das Ziel, funktionstüchtige Solarmodule vor einer vorzeitigen Entsorgung zu bewahren und so die Menge an Elektroschrott zu reduzieren. Für dieses Konzept wurde Better Sol von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) im Rahmen ihrer Green-Startup-Förderung mit rund 125.000 Euro unterstützt.
Zur Qualitätsprüfung der gebrauchten Module setzt Better Sol ein teilweise automatisiertes Testsystem ein, das durch eine eigens entwickelte KI-Software ergänzt wird. Zunächst erfolgt eine mehrstufige optische Kontrolle. Dabei werden sowohl sichtbare Schäden als auch jede einzelne Solarzelle genau untersucht. Anschließend wird die tatsächliche Leistung des Moduls getestet. Entscheidend ist dabei, wie viele Watt das Modul im Vergleich zu seiner ursprünglichen Leistung noch erzeugen kann. Zusätzlich wird auch die elektrische Sicherheit gründlich überprüft. (mehr …)
Veröffentlichung Wasserstoffleitfäden des h2-well Markthubs
Im Rahmen des Projekts h2-well Markthub wurden umfassende Wasserstoff-Leitfäden entwickelt. Diese stehen auf der Webseite des SolarInput e.V. sowie über die H2-Thek zum Download bereit.
Die Leitfäden entstanden im Projektzeitraum von März 2023 bis Dezember 2025 in enger Zusammenarbeit mit den Verbundpartnern – der Bauhaus-Universität Weimar und der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Ziel der Ausarbeitung ist die verständliche Aufbereitung und Vermittlung zentraler Ergebnisse sowie konkreter Empfehlungen für Thüringen und darüber hinaus.
Inhaltlich befassen sich die Leitfäden mit folgenden Sektoren: Grüner Kalk, Abwasserreinigung, Wärmeversorgung, Stahlindustrie sowie Schwerlastverkehr und Logistik.
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