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Nationale Nachrichten

Wärmepumpen hätten Milliarden an Energiekosten einsparen können

Der Umstieg von Öl- und Gasheizungen auf Wärmepumpen hätte deutschen Einfamilienhausbesitzern in der Heizsaison 2025/26 erhebliche Kostenersparnisse gebracht. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse von E.ON auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes, des Umweltbundesamtes und des Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft. (mehr …)

BNetzA kommt Industrie bei Reform der Netzentgelte entgegen

Die Reform der Industrienetzentgelte nimmt weiter Gestalt an und die Bundesnetzagentur signalisiert dabei zunehmend Kompromissbereitschaft gegenüber energieintensiven Unternehmen. Im Rahmen des sogenannten „AgNes“-Prozesses („Agentur-Dialog für ein Neues Entgeltsystem“) bewegt sich die Behörde mit neuen Vorschlägen auf die Industrie zu. Zwar bleiben viele Details offen, doch der Widerstand aus der Branche scheint langsam abzunehmen.

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Stärkung der regionalen Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien

Deutsche Städte und Landkreise können ihre Einnahmen aus erneuerbaren Energien mehr als verdoppeln, wenn sie die Ausbauziele für Wind- und Solaranlagen erreichen: von heute 5,5 auf 12,4 Milliarden Euro jährlich ab dem Jahr 2033. Das belegt eine Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW Consult) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums. Die Studienautor:innen empfehlen Bund und Ländern, es den Kommunen durch Beratung und Informationen sowie durch geeignete Rahmenbedingungen zu ermöglichen, ihre regionalwirtschaftlichen Möglichkeiten besser auszuschöpfen.

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Energiewende im Untergrund: Große Wasserstoffspeicher in Bayern möglich

Bayern verfügt über ein bislang unterschätztes Potenzial zur geologischen Speicherung von Wasserstoff und könnte damit künftig eine wichtige Rolle in der Wasserstoffwirtschaft einnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine laufende Studie der Technische Universität München in Zusammenarbeit mit der Montanuniversität Leoben im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. Der Zwischenbericht zeigt, dass insbesondere geologische Formationen im Alpenvorland große Mengen Wasserstoff aufnehmen könnten. Die Untersuchung läuft noch bis 2027.

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Entlastung bei Energiekosten: Neuer Industriestrompreis für deutsche Unternehmen beschlossen

Die Europäische Kommission hat den von Deutschland geplanten Industriestrompreis beihilferechtlich genehmigt und damit den Weg für eine gezielte Entlastung energieintensiver Unternehmen freigemacht. Künftig soll für einen Teil des Stromverbrauchs, bis zu 50 %, ein gedeckelter Preis von maximal fünf Cent pro Kilowattstunde gelten. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland angesichts anhaltend hoher Energiepreise zu sichern. (mehr …)

Neue Entwicklungen im Bereich Moor-PV 1,75 Milliarden Euro für Paludikulturen: Förderprogramm für nasse Landwirtschaft gestartet

Mit einer neuen Förderrichtlinie will Bundesumweltminister Carsten Schneider die nachhaltige Nutzung von Moorflächen in Deutschland deutlich voranbringen. Nach Zustimmung der EU stellt die Bundesregierung bis Ende 2029 rund 1,75 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds bereit, um die Wiedervernässung trockengelegter Moorböden zu fördern.

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Kritik an Wirtschaftsministerin Reiche wegen Nähe zur Gasindustrie

Lobbycontrol, eine Organisation zur Schaffung von Transparenz über Machtstrukturen und Einflussnahme in der deutschen Politik, wirft Katherina Reiche eine zu enge Verbindung zur Energiewirtschaft vor. Anlass ist ein Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel„, wonach Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) den Energieversorger EnBW um Argumente für den Einsatz von Gaskraftwerken gebeten haben soll.

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Cottbus testet erste Wasserstoffbusse im Öffentlichen Nahverkehr

Der ÖPNV-Betreiber „Cottbusverkehr“ betreibt erstmals Wasserstoffbusse im regulären Linienverkehr im Einsatz. Zunächst werden vier Fahrzeuge des Typs Kite Hydroliner unter Alltagsbedingungen getestet, um Erkenntnisse zu Reichweite, Betrieb und Betankung zu gewinnen.

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Erneuerbare verteidigen: 80.000 Stimmen gegen die fossile Rückwärtsrolle

Am vergangenen Wochenende (18. April 2026) wurde ein deutliches Signal durch Deutschlands Straßen geschickt: Unter dem Motto „Erneuerbare verteidigen“ demonstrierten bundesweit rund 80.000 Menschen in Berlin, München, Köln und weiteren Städten. Der Protest richtete sich gegen die aktuelle politische Tendenz, den Ausbau grüner Technologien zu drosseln und stattdessen an teuren fossilen Strukturen festzuhalten.

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Startup Better Sol: Bietet Zweites Leben für Solarmodule

Das Braunschweiger Startup Better Sol setzt auf Wiederverwendung statt Entsorgung: Laut Unternehmen ist etwa jedes zweite ausgemusterte Solarmodul noch für einen weiteren Einsatz geeignet. Mithilfe eines KI-gestützten Testverfahrens werden gebrauchte Photovoltaik-Module auf Leistungsfähigkeit und Sicherheit geprüft und für eine erneute Nutzung aufbereitet. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützt das Projekt im Rahmen ihrer Green-Startup-Förderung mit rund 125.000 Euro.

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