Wasserstoff
Erster Liefervertrag für „grünen“ Wasserstoff
Ab 2027 sollen jährlich über 250.000 Tonnen grüner Ammoniak aus Ägypten importiert werden. Dieser wird dann in Deutschland in klimaneutralen Wasserstoff umgewandelt. Damit wird die Industrie dekarbonisiert und die Energiewende beschleunigt. Hinter dem Vorhaben steckt das staatliche Förderprogramm H2Global, das den Aufbau einer internationalen Wasserstoffwirtschaft fördern soll.
600 Millionen Euro Förderung für Wasserstoffprojekte in Sachsen
Bundeswirtschaftsminister Habeck und Amtskollegen aus den Ländern geben offiziellen Startschuss für Aufbau der Wasserstoff-Infrastruktur. Sachsen erhofft sich einen „Vorsprung Ost“.
Der SolarInput e.V. beim Aktionstag Nachhaltigkeit „Stadt im Wandel“

Verstärkung für unser Team: Herzlich Willkommen an unsere neuen Mitarbeitenden!
- Herr Phillip-Simon Keitel ist Ihr neuer Ansprechpartner für alle Anliegen rund um das Thema Wasserstoff. Mit seinen Kenntnissen in der Stadt- und Raumplanung und der Erfahrung in Netzwerkarbeit, Konzeptentwicklung und im Projektmanagement wird er nun die wichtige Rolle als Projektmanager für Grünen Wasserstoff spielen.
- Herr Leon Bruno Hoffmann ist unser wissenschaftlicher Assistent im Bereich der Agri-Photovoltaik. Er hat seine Ausbildung als biologisch-technischer Assistent und sein Bachelorstudium im Bereich gärtnerischer Pflanzenbau absolviert. Hier kam er mit dem Thema Agri-PV in Berührung, schrieb seine Bachelorarbeit zum Thema und treibt seitdem die Agri-PV in Deutschland und Thüringen voran. Neben seinem Masterstudium im Bereich Erneuerbare Energien Management unterstützt er den SolarInput e.V. in Teilzeit bei allen Fragen zum Thema Agri-PV.
Wir sind überzeugt, dass unsere neuen Mitarbeitenden unser Team mit ihren Fähigkeiten und Erfahrungen bereichern werden. Wir heißen sie alle herzlich willkommen und wünschen ihnen einen guten Start bei uns!
Weiterhin möchten wir Sie darüber informieren, dass unsere Projektkoordinatorin Frau Vera Romeike ab dem 09. Juni 2024 in Mutterschutz gehen wird.
Die Vetreter:innen für die verschiedenen Themenbereiche finden Sie auch noch einmal auf unserer Website aufgeführt.
BDEW zur Einigung zur Finanzierung des Wasserstoff-Kernnetzes
Die energiepolitischen Sprecher der Regierungsfraktionen haben sich auf einen Rechtsrahmen zur Finanzstruktur des Wasserstoffkernnetzes verständigt. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung:
Die Beschleunigung des Infrastrukturaufbaus ist eine zentrale Stellschraube für den Wasserstoffhochlauf
Heute hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf für das Wasserstoffbeschleunigungsgesetz verabschiedet. Der Gesetzentwurf verfolgt das Ziel, eine beschleunigte Zulassung von Wasserstoffinfrastrukturen zu erreichen. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Der Wasserstoffhochlauf nimmt weltweit an Fahrt auf. Um mit der internationalen Konkurrenz Schritt zu halten, aber auch um die nationalen und europäischen Klimaziele zu erreichen, muss der Wasserstoffhochlauf in Deutschland an Tempo zulegen. Es ist deshalb richtig, dass sich die Bundesregierung das Ziel gesetzt hat, die Zulassung von Wasserstoffinfrastrukturen zu beschleunigen.
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Großserienproduktion von PEM-Elektrolyseuren: Katalysatortinten für skalierbare Drucktechnologien mit reduzierter Iridium-Beladung
Elektrolyseure ermöglichen die umfassende Nutzung erneuerbarer Energien, indem sie Wasserstoff erzeugen, der als chemischer Energiespeicher genutzt werden kann. Um bereits in naher Zukunft konkurrenzfähige Stacks für die PEM-Elektrolyse in hoher Stückzahl produzieren zu können, untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE skalierbare Produktionsverfahren wie Schlitzdüsendruck und Siebdruck zur Herstellung von Katalysatorschichten für der Membran-Elektroden-Einheit (MEA). Sie haben nun Katalysatortinten für beide Produktionsverfahren entwickelt, welche eine Herstellung von Katalysatorschichten mit geringerer Iridium-Beladung und im hohen Durchsatz ermöglichen. Die Material- und Herstellungskosten für PEM-Elektrolyseure werden so erheblich gesenkt.
Bundesregierung stellt rechtliche Weichen für den beschleunigten Ausbau der Infrastruktur für Erzeugung, für Speicherung und Import von Wasserstoff – zweiter Teil des Industriepakets
Das Bundeskabinett hat heute das Wasserstoffbeschleunigungsgesetz beschlossen. Mit dem Artikelgesetz werden im Einklang mit der im Jahr 2023 fortgeschriebenen Nationalen Wasserstoffstrategie die rechtlichen Rahmenbedingungen für den schnellen Auf- und Ausbau der Infrastruktur für Erzeugung, Speicherung und Import von Wasserstoff geschaffen.
Deutschland, Österreich und Italien unterzeichnen gemeinsame Absichtserklärung für die Entwicklung des südlichen Wasserstoffkorridors
Die Unterzeichnung der gemeinsame Absichtserklärung (JDOI) ist ein wichtiger Schritt, hin zu einer nachhaltigen Energiezusammenarbeit. Deutschland, Österreich und Italien wollen damit die Schaffung eines Wasserstoff-Importkorridors zwischen den drei Ländern voranbringen. Sie fand heute in Brüssel statt, von deutscher Seite unterzeichnete Staatssekretär Sven Giegold die Erklärung. Der südliche Wasserstoff-Korridor wurde bereits als Projekt von gemeinsamem Interesse (PCI) ausgewählt. Der Korridor ist besonders für die süddeutschen Bundesländer wichtig und einer der fünf Korridore, die wir derzeit flankieren.
Startschuss für Entwicklung eines deutsch-belgischen hybriden Offshore-Kooperationsprojektes
Die belgische Energieministerin Tinne Van der Straeten und der deutsche Energie-Staatssekretär Dr. Philipp Nimmermann haben sich heute darauf verständigt, die Entwicklung einer hybriden Offshore-Verbindung zu prüfen, um die großen regionalen Potenziale für Offshore-Windenergie zu heben und grenzüberschreitend miteinander zu verbinden. Dies soll das Potenzial der Erneuerbaren Energien in der Nordsee möglichst effizient erschließen. Die künftige Kooperation soll zum Ausbau eines vermaschten Offshore-Netzes in der Nordsee beitragen. Die Ministerien forderten die zuständigen Übertragungsnetzbetreiber auf, Optionen für ein solches regionales Netzprojekt zu prüfen, gegebenenfalls weitere Parteien einzubeziehen und den Energieministern bis zum nächsten Nordseegipfel im Juni 2025 Bericht zu erstatten.
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