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Wasserstoff

Baustart für Wasserstofffabrik in Spanien

Der spanische Energieversorger Iberdrola und BP haben den Baubeginn einer Produktionsanlage für grünen Wasserstoff in Castellón, Spanien, angekündigt. Das Joint Venture „Castellón Green Hydrogen S.L.“ wird auf einem 20.000 Quadratmeter großen Grundstück neben der BP-Raffinerie errichtet. Der Start der Bauarbeiten ist für das zweite Quartal dieses Jahres geplant. Die Hauptausrüstung wird Elektrolyseure mit einer Gesamtleistung von 25 Megawatt umfassen, die von Plug Power Inc. geliefert werden. Ein Stromabnahmevertrag mit Iberdrola España sichert die Lieferung von jährlich 200 Gigawattstunden aus Wind- und Solarenergie. Das Projekt soll grünen Wasserstoff produzieren, der Erdgas ersetzen wird, um die Raffinerie und später auch andere Industrien zu dekarbonisieren. Der erwartete Jahresertrag beträgt etwa 2.800 Tonnen grüner Wasserstoff. Die Gesamtinvestition wird auf 70 Millionen Euro geschätzt, wovon 15 Millionen aus dem spanischen Konjunkturprogramm stammen. Der Bau soll 500 neue Arbeitsplätze schaffen, und rund 25 spanische Unternehmen sind beteiligt. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für die zweite Hälfte des Jahres 2026 vorgesehen.

(Quelle: power-to-x.de vom 12.02.2025)

Globaler H2-Potenzialatlas: Wie entwickelt sich die internationale Wasserstoffwirtschaft in Zukunft?

Im Projekt »HYPAT – H2 POTENZIALATLAS« haben neun Forschungseinrichtungen unter Leitung des Fraunhofer ISI die künftige Rolle von grünem Wasserstoff bei der Transformation der Industrie, des Verkehrssektors und der Energiewirtschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaneutralität untersucht. Im Projekt wurden mögliche Partnerländer Deutschlands für eine sichere und nachhaltige Versorgung identifiziert, globale Angebots- und Nachfragepotenziale für Wasserstoff und seine Syntheseprodukte ermittelt sowie Impulse für mögliche Import-, Förder- und Kooperationsstrategien gegeben. Der Endbericht wurde jetzt veröffentlicht.

Speichern von Wasserstoff in Salzkavernen funktioniert

Im Projekt HyCAVmobil (Hydrogen Cavern for Mobility) haben das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) und der Energiedienstleister EWE nachgewiesen, dass Wasserstoff in einem unterirdischen Kavernenspeicher sicher eingelagert werden kann. Zudem zeigte das Projekt, dass der Reinheitsgrad des Wasserstoffs dabei nur minimal abnimmt. Diese weiterhin sehr hohe Qualität/Reinheit des Wasserstoffs ist vor allem für den Einsatz im Mobilitätsbereich wichtig. Erprobt haben das DLR und EWE in einer neu errichteten Testkaverne in Rüdersdorf östlich von Berlin.

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Zweite Auktion der Europäischen Wasserstoffbank und Innovationsfonds-Ausschreibung 2024 gestartet

Die Europäische Kommission hat offiziell die zweite Auktion der Europäischen Wasserstoffbank gestartet und bietet dem Sektor für erneuerbaren Wasserstoff mit einem Gesamtbudget von etwa 1,2 Milliarden Euro einen erheblichen Schub. Produzenten von erneuerbarem Wasserstoff können sich auf eine Festpreisprämie von bis zu 4 Euro pro Kilogramm bewerben, die über 10 Jahre gezahlt wird. Die Auktion ist in zwei Bereiche aufgeteilt: einen Allgemeinen Bereich (1 Milliarde Euro) und einen neu eingeführten Maritimen Bereich (200 Millionen Euro).

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h2-well präsentiert auf der Technologiekonferenz elmug4future

Am 16. Oktober 2024 präsentierte h2-well seine Aktivitäten auf der Technologiekonferenz elmug4future, die im Rahmen der Cross-Cluster-Wochen 2024 in Erfurt stattfand.

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h2-well Markthub Team beim Netzwerktreffen Forschungsnetzwerk Wasserstoff 2024 in Berlin

Das Energieforschungsnetzwerk lud am 26. und 27.11. zum Netzwerktreffen Forschungsnetzwerk Wasserstoff 2024 nach Berlin ins H4 Hotel am Alexanderplatz. Der Einladung folgte das Team des H2-well Markthub gemeinsam mit 300 Akteuren der Wasserstoffbranche aus dem gesamten Bundesgebiet an. Die Impulsreferate und Clustertreffen ließen keinen Zweifel daran, welchen Stellenwert Wasserstoff für die Energiewende innehat, aber auch welcher Weg noch vor uns liegt.

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Teilnahme des h2-well Markthub Teams am ThEGA-Forum in Erfurt

Am 13.11.24 fand in den Konferenzräumen des Steigerwaldstadions das ThEGA-Forum 2024 statt, an dem das h2-well Markthub Team teilnahm.

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Die Nationale Wasserstoffstrategie

Deutschland hat sich ambitionierte Energie- und Klimaziele gesetzt. Bis 2045 wollen wir Treibhausgasneutralität erreichen. Für das Erreichen dieser Ziele müssen wir zum einen die Energieeffizienz deutlich steigern. Zum anderen muss unsere Energie- und Rohstoffversorgung, die bislang noch zu einem großen Teil auf fossilen Brennstoffen beruht, dekarbonisiert werden, in dem wir sie auf erneuerbare oder hierauf beruhende erneuerbare Energieträger, wie zum Beispiel Wasserstoff, umstellen. Mit der Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS) und ihrer Fortschreibung will die Bundesregierung den Einsatz klimafreundlicher Wasserstofftechnologien vorantreiben und schon frühzeitig auch einen Beitrag zur Diversifizierung der Energieimporte und damit zur Versorgungssicherheit Deutschlands leisten. Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über die Ziele der Strategie, wie sie umgesetzt wird und welche Fördermöglichkeiten es gibt.

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RWE-Vorstand: Elektrolyseur-Ausbauziele kaum zu erreichen

Der Energiekonzern RWE hat sich skeptisch zum Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland geäußert. Dieser werde deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen, sagte Finanzvorstand Michael Müller in einer Telefonkonferenz. «Die ehrgeizigen Ausbauziele für Elektrolyseure werden kaum zu erreichen sein.» Bei der Wasserelektrolyse in einem Elektrolyseur wird Wasser mit Strom in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. (mehr …)

Wie kann eine nachhaltige Wasserstoffwirtschaft entstehen?

Bis 2045 wollen die Deutschen klimaneutral leben und wirtschaften. Wie die „Mission Wasserstoff“ des 8. Energieforschungsprogramms des BMWK uns dabei unterstützt, erklären Expertinnen und Experten im Video.

Für eine nachhaltige Wasserstoffwirtschaft in Deutschland braucht es neue Technologien für die Produktion und Nutzung von grünem Wasserstoff und seinen Folgeprodukten. Ebenso wichtig sind die notwendige Infrastruktur sowie die Förderung eines wettbewerbsfähigen Wasserstoffmarktes.

Wie das in der Praxis aussieht? Im Video zeigt ein Unternehmen, wie es Wasserstofftechnologien einsetzt, um seine Produktionsprozesse klimaneutral zu gestalten und welche Herausforderungen dabei gemeistert werden müssen. Dr. Anne Giese vom Gas- und Wärme-Institut Essen erklärt zudem, warum der Nachweis der Industrietauglichkeit von Wasserstofftechnologien entscheidend ist, um Treibhausgasneutralität in Deutschland zu erreichen.

Zum Video auf dem YouTube-Kanal „Energieforschung“ geht es hier entlang.

(Quelle: BMWK vom 12.11.24)

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