Aktuelle Informationen
Opes Solar Mobility eröffnet europaweit erste Produktionsstätte für flexible Fahrzeug-Photovoltaik
In Zwenkau bei Leipzig hat die Opes Solar Mobility GmbH die europaweit erste Produktionsstätte für flexible Fahrzeug-Photovoltaik in Betrieb genommen. Das Werk soll künftig rund 120 Arbeitsplätze schaffen und Solarmodule für Nutz- und Freizeitfahrzeuge herstellen, die sowohl Diesel- als auch Elektrofahrzeuge mit Solarstrom versorgen. Dadurch können Reichweite und Batterielebensdauer der Fahrzeuge verbessert werden.
Die Module basieren auf einer gemeinsam mit dem Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik (CSP) und dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) entwickelten Technologie. Eine spezielle Matrix-Architektur sorgt dafür, dass selbst bei Teilverschattung viele Solarzellen weiterhin aktiv bleiben, was die Stromausbeute im Vergleich zu herkömmlichen Systemen deutlich erhöht. Zudem sind die Module robust gegenüber Vibrationen und Stößen, wie sie typischerweise im Fahrzeugbetrieb auftreten.
Mit der neuen Fertigung stärkt Opes Solar Mobility den Industriestandort Sachsen, der sich zunehmend als Zentrum für innovative Energietechnologien etabliert. Die Solarmodule sollen künftig an über 15 Partner und Kunden in Europa, Afrika und Südamerika geliefert und in verschiedene Fahrzeugtypen integriert werden. Weitere Kooperationen befinden sich in Vorbereitung.
(Quelle PHOTON 24.10.2025)
Südkorea bereitet gesetzliche Grundlage für großflächige Agri-PV-Nutzung vor
Die südkoreanische Regierung plant bis 2026 ein Gesetz zur Förderung der Agri-Photovoltaik, um den Einsatz von Solaranlagen auf landwirtschaftlichen Flächen deutlich auszuweiten. Das Landwirtschaftsministerium will damit erstmals eine rechtliche Grundlage für den Ausbau schaffen.
Landwirtschaftsministerin Song Mi-ryung diskutierte im Oktober 2025 mit Landwirten und Solarunternehmen über die geplante Regelung. Der Entwurf soll noch in diesem Jahr vorliegen und in der ersten Hälfte des kommenden Jahres verabschiedet werden. Ziel ist es, Überentwicklung zu verhindern, die Ernährungssicherheit zu sichern und Gewinne stärker an Landwirte und Gemeinden zurückzugeben.
Das Ministerium setzt dabei auf räumliche Entwicklungspläne zur Festlegung geeigneter Standorte. Bereits 2024 hatte Südkorea erste Maßnahmen ergriffen, etwa die Verlängerung von Nutzungsrechten für ungenutzte Ackerflächen von acht auf 23 Jahre.
Aktuelle Studien zeigen, dass Solarenergie bis 2030–2035 zur kostengünstigsten Energiequelle des Landes wird, ein wichtiger Treiber für die großflächige Einführung von Agri-PV und ein bedeutender Schritt zur nachhaltigen Energie- und Landwirtschaftstransformation.
(Quelle: PV-Mag 27.10.2025)
Studie von SolarPower Europe „Chancen für PV-Produktion in Europa“
Eine neue Studie von SolarPower Europe in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer ISE analysiert, welche Schritte erforderlich sind, um eine wettbewerbsfähige Photovoltaikproduktion in Europa wiederaufzubauen. Der Bericht „Reshoring Solar Module Manufacturing to Europe“ zeigt, dass die Herstellung eines Solarmoduls in Europa derzeit rund 10,3 €ct/Wp teurer ist als in China, vor allem aufgrund höherer Kosten für Ausrüstung, Gebäude, Personal und Materialien. Insgesamt liegen die Stromgestehungskosten (LCOE) für in Europa gefertigte Module etwa 14,5 % über jenen aus chinesischer Produktion.
Trotzdem sieht die Studie Anlass zur Zuversicht: Der Preisnachteil europäischer Produkte liegt bereits unter der im Net-Zero Industry Act (NZIA) vorgesehenen 15-Prozent-Grenze für förderfähige Mehrkosten. Mit gezielten politischen Maßnahmen, etwa durch kombinierte CAPEX- und OPEX-Programme, könnte die Differenz laut der Analyse sogar auf unter 10 % sinken.
Um das Ziel von 30 GW Solarproduktion bis 2030 zu erreichen, sei laut Studie eine jährliche Unterstützung von 1,4 bis 5,2 Mrd. € notwendig. Diese Investitionen würden sich jedoch durch makroökonomische Effekte teilweise ausgleichen: Pro Gigawatt und Jahr könnten bis zu 2.700 Arbeitsplätze sowie rund 66 Mio. € an Steuer- und Sozialabgaben entstehen. Die Studie betont, dass Europa mit den richtigen politischen Rahmenbedingungen eine resiliente und innovative Solar-Lieferkette aufbauen kann, ohne Intervention drohe jedoch der Verlust der verbleibenden industriellen Kapazitäten.
Quelle: (SolarPower Europe 01.10.2025)
Sektorenkopplung in Kärnten: Batteriespeicher und Wasserstoffproduktion
Kärnten verbindet Wasserstoff- und Speichertechnologie im neuen Energiecluster
Das österreichische Bundesland Kärnten treibt die Energiewende mit einem neu entwickelten Energiecluster voran. Mit dem EU-geförderten Projekt „Hydrogen Valley“ und dem größten Batteriespeicher Österreichs in Arnoldsteinbündelt die Region zwei zentrale Schlüsseltechnologien: Wasserstoff und Energiespeicherung. Ziel ist es, die regionale Energieversorgung zu stabilisieren und die Integration erneuerbarer Energien zu beschleunigen.
Über bestehende Stromnetze und den geplanten SouthH2Corridor ist Kärnten mit Bayern und Baden-Württembergverbunden. So kann das südlichste Bundesland Österreichs künftig auch einen Beitrag zur Versorgungssicherheit in Süddeutschland leisten. Durch die Kombination des Hydrogen Valley mit dem 22-Megawatt-Batteriespeicherentsteht eine vernetzte Strom- und Wasserstoffinfrastruktur, die als Modellregion für ganz Europa dienen soll. (mehr …)
Bürgerenergieprojekt Regensburg: Förderung für regionalen Wasserstoff-Elektrolyseur
Die BERR Projekt GmbH, eine Tochtergesellschaft der Bürger Energie Region Regensburg eG (BERReG), errichtet im Energieareal Regensburg Ost+ (ERO+) einen Elektrolyseur zur Erzeugung von grünem Wasserstoff. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie unterstützt das Vorhaben mit einer Förderung von fünf Millionen Euro.
Das Projekt wird in Kooperation mit der Stadtwerk Regensburg GmbH umgesetzt und baut auf einer bereits bestehenden Photovoltaik-Freiflächenanlage auf. Ziel ist es, mit Hilfe regional erzeugter Solar- und Windenergie eine nachhaltige Wasserstoffproduktion aufzubauen, die zur Integration erneuerbarer Energien in das Stromsystem beiträgt.
7,5-Megawatt-Elektrolyseur für grünen Wasserstoff
Im Rahmen des Projekts plant die BERR Projekt GmbH den Bau eines Elektrolyseurs mit einer Leistung von 7,5 Megawatt. Er soll Strom aus Photovoltaik- und Windkraftanlagen effizient in grünen Wasserstoff umwandeln. Nach Angaben der BERReG leistet die Anlage durch ihre flexible Regelbarkeit einen Beitrag zur Stabilisierung des Stromnetzes.
Der erzeugte Wasserstoff soll regional und überregional in den Bereichen Industrie, Logistik und Mobilitäteingesetzt werden. Zudem wird die bei der Elektrolyse entstehende Abwärme für lokale Industrie- und Wohngebietenutzbar gemacht, um die Energieeffizienz zu steigern.
Die Erfolgsgeschichte eines energieautarken Dorfes
Feldheim ist ein brandenburgisches Dorf, das bundesweit als erster Ort gilt, der seit 2010 eine autarke Strom- und Energieversorgung aus Erneuerbaren Energien realisiert hat und damit ein reales Beispiel für die Vision einer dezentralen Energiewende darstellt. Das Konzept für eine dezentrale und regenerative Energieversorgung wurde im Verbund entwickelt. Beteiligt waren Unternehmen, Privathaushalte und Kommunen. Das Unternehmen Energiequelle GmbH hat die praktische Planung der Technik vorgenommen.
Klimaforscher im parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung: Entschlossenes Handeln zur Abwendung gravierendster Klimawandelfolgen von Bundesregierung gefordert
Zwei Forscher, beide Mitglieder zweier Institutionen zur Klimaerforschung, haben vor dem Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung ein schnelles und wirkungsvolles Programm gefordert, welches die anthropogenen Klimaveränderungen eindämmt.
Wasserstoff-Beschleunigungsgesetz: Bundesregierung will Genehmigungsverfahren deutlich vereinfachen
Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf für das sogenannte Wasserstoff-Beschleunigungsgesetz beschlossen. Ziel ist es, die Genehmigungsverfahren für den Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur zu vereinfachen und zu beschleunigen. Der Entwurf deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab – von der Erzeugung über Speicherung bis hin zum Transport.
Betroffene Anlagen und Projekte:
Unter das Gesetz fallen unter anderem:
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Elektrolyseure ab 30 Megawatt Leistung (an Land und auf See),
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Importterminals für Wasserstoff sowie Derivate wie Ammoniak und Methanol,
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Wasserstoffspeicher mit einer Kapazität von mindestens 25 Tonnen,
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Wasserstoffleitungen mit einem Durchmesser über 300 Millimetern,
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Anlagen zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe für Luft- und Schifffahrt.
Beschleunigte Verfahren und Digitalisierung:
Das Gesetz sieht konkrete Fristen für Genehmigungen vor:
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Planfeststellungsbeschlüsse für Wasserstoffleitungen müssen in der Regel innerhalb von 12 Monaten erlassen werden (Verlängerung um 6 Monate bei komplexen Fällen möglich),
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Wasserrechtliche Genehmigungen je nach Anlagentyp innerhalb von 7 oder 12 Monaten.
Alle Genehmigungsprozesse werden vollständig digitalisiert. Anträge sind elektronisch einzureichen; auch Beteiligungsverfahren und Auslegungen erfolgen online. Einwendungen können alternativ mündlich zur elektronischen Protokollierung bei der Behörde abgegeben werden.
Vergabe- und Rechtsverfahren:
Vergabeverfahren für Wasserstoffprojekte werden durch Sonderregelungen beschleunigt:
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Lose dürfen aus Zeitgründen zusammen vergeben werden.
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Nachprüfungsverfahren vor Vergabekammern können im schriftlichen Verfahren entschieden werden.
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Die sofortige Beschwerde gegen ablehnende Entscheidungen der Vergabekammer hat keine aufschiebende Wirkung mehr.
Vereinfachte Umstellung von Erdgasspeichern:
Die Umrüstung bestehender Erdgasspeicher auf Wasserstoffspeicher wird erleichtert. Eine formale Genehmigung ist nicht mehr erforderlich – eine Anzeige sechs Monate im Voraus genügt. Die Bundesnetzagentur kann innerhalb von vier Monaten Einspruch erheben, falls die Versorgungssicherheit gefährdet wäre.
Wasserstoffprojekte von besonderem öffentlichen Interesse:
Das Gesetz erklärt Wasserstoffprojekte bis zur Erreichung der Treibhausgasneutralität im Jahr 2045 zum „überragenden öffentlichen Interesse“. Sie gelten zugleich als Beitrag zur öffentlichen Sicherheit. In behördlichen Abwägungen erhalten solche Projekte damit Vorrang – es sei denn, die öffentliche Wasserversorgung oder der Wasserhaushalt werden erheblich beeinträchtigt.
Zuständigkeiten und Rechtswege:
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Für Elektrolyseure ab 30 Megawatt und Speicher ab 25 Tonnen ist das Oberverwaltungsgericht in erster Instanz zuständig.
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Für Importterminals ist das Bundesverwaltungsgericht direkt zuständig, ohne weitere Instanzen.
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Widersprüche und Klagen haben keine aufschiebende Wirkung. Ein Antrag auf aufschiebende Wirkung muss innerhalb eines Monats gestellt werden.
Änderung des Bundesberggesetzes:
Im Zuge des neuen Gesetzes wird auch das Bundesberggesetz angepasst: Natürlicher Wasserstoff und Helium werden als bergfreie Bodenschätze eingestuft. Unternehmen können sich künftig über Bergbauberechtigungen Abbaurechte sichern, ohne Verträge mit Grundstückseigentümern schließen zu müssen.
Bundesministerin betont Tempo und Digitalisierung:
Bundesministerin Katherina Reiche erklärte: „Die bisherigen Genehmigungsverfahren sind zu langsam und zu bürokratisch. Mit dem Wasserstoff-Beschleunigungsgesetz sorgen wir für klare Verfahren, digitale Abläufe und mehr Tempo.“
Der Gesetzentwurf wird nun im Bundestag und Bundesrat beraten. Bereits im August 2025 hatte die Bundesregierung im Rahmen des Geothermie-Beschleunigungsgesetzes erste Maßnahmen zur schnelleren Genehmigung von Wasserstoffspeichern beschlossen. Das neue Gesetz soll wesentlich dazu beitragen, die nationalen Klimaziele zu erreichen und den Markthochlauf von Wasserstoff bis 2030 voranzutreiben.
Quelle: H2-News vom 17.10.2025
Wasserstoff in der Wärmewende: SolarInput e. V. bringt zentrale Akteure in Nordhausen zusammen
Nordhausen, 26. September 2025 – Unter dem Titel „Wasserstoff in der Wärmewende – Chancen und Grenzen“ lud der Branchenverband SolarInput e. V. gemeinsam mit der Hochschule Nordhausen und der SOKRATHERM GmbHam 25. September zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion in den Audimax der Hochschule ein. Ziel der Veranstaltung war es, den aktuellen Stand der Wasserstoffnutzung im Wärmesektor zu beleuchten und den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, kommunaler Verwaltung und interessierter Öffentlichkeit zu fördern.
Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Rolle Wasserstoff im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung künftig spielen kann – sowohl unter technologischen als auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. SolarInput e. V. übernahm die inhaltliche Konzeption und Moderation der Veranstaltung und stellte damit sicher, dass zentrale Themen wie Infrastruktur, Sektorenkopplung, Wirtschaftlichkeit und politische Rahmenbedingungen differenziert diskutiert wurden.
Fünf Fachpersonen aus unterschiedlichen Bereichen brachten ihre Perspektiven in das Podiumsgespräch ein, das vom SolarInput-Projektmanager Phillip-Simon Keitel moderiert wurde. In einem einleitenden Überblick präsentierte er zentrale Begrifflichkeiten, politische Rahmenbedingungen sowie aktuelle Entwicklungen im Bereich Wasserstoff – mit besonderem Blick auf die Wärmeversorgung in Kommunen.
Im Verlauf der Diskussion wurde deutlich, dass Wasserstoff im Wärmesektor kein Allheilmittel darstellt, aber als Teil eines diversifizierten, technologieoffenen Energiemixes durchaus eine Rolle spielen kann – insbesondere in Bereichen, in denen andere Lösungen technisch oder wirtschaftlich nicht sinnvoll einsetzbar sind. Gleichzeitig wurde betont, dass der Aufbau einer passenden Infrastruktur, stabile politische Leitplanken und langfristige Planbarkeit zentrale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration sind.
Ein weiterer Fokus lag auf der Verknüpfung mit bestehenden kommunalen Strategien. Hier zeigte sich, dass viele Städte – so auch Nordhausen – sich bereits mit den Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff beschäftigen, konkrete Anwendungen im Wärmesektor aber bislang noch in der Erprobungsphase sind.
Mit der Veranstaltung leistete SolarInput e. V. einen wichtigen Beitrag zur praxisnahen Orientierung von Kommunen in Thüringen. Als Branchenverband für erneuerbare Energien engagiert sich SolarInput seit Jahren für die Verknüpfung von Forschung, Wirtschaft und kommunaler Praxis – mit dem Ziel, innovative Lösungen für die Energiewende auf regionaler Ebene zu fördern. Wasserstoff wird dabei nicht als alleinige Lösung verstanden, sondern als Baustein innerhalb eines integrierten und nachhaltigen Energiesystems.
In der anschließenden Publikumsdiskussion wurden zahlreiche Fragen zu technischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Aspekten aufgegriffen. Der Dialog mit den Teilnehmenden zeigte: Die Wärmewende ist nicht nur ein technisches, sondern auch ein struktur- und gesellschaftspolitisches Projekt, das breite Beteiligung und Verständlichkeit erfordert.
Beim anschließenden Get-together nutzten viele Gäste die Gelegenheit für vertiefende Gespräche und fachlichen Austausch. Die positive Resonanz unterstrich die Relevanz des Themas und den Bedarf an fundierten, praxisorientierten Informationsangeboten.
Erfolgreiche Abschlussveranstaltung des Projekts h2-well und 8. Netzwerktreffen der ThAWI in Erfurt
Am 11. September 2025 fand in den Räumlichkeiten der IHK Erfurt die feierliche Abschlussveranstaltung des Forschungs- und Entwicklungsprojekts h2-well statt – verbunden mit dem 8. Netzwerktreffen der Thüringer Allianz für Wasserstoff in der Industrie (ThAWI). Knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik folgten der Einladung und machten das Event durch ihre engagierte Teilnahme, spannenden Beiträge und die spürbare Begeisterung für das Thema Wasserstoff zu einem vollen Erfolg.
Die überaus positive Resonanz übertraf alle Erwartungen und verdeutlicht einmal mehr das anhaltend hohe Interesse an Wasserstofftechnologien in Thüringen. Die Veranstaltung unterstrich die zentrale Rolle, die Wasserstoff bei der industriellen Transformation im Freistaat spielen kann.
Auftakt mit starken Grußworten
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch motivierende und inhaltlich starke Grußworte von Dr. Cornelia Haase-Lerch(IHK Erfurt), Dr. Ramón Kucharzak (BMFTR) und Dr. Joachim Löffler (HySON e. V.). Sie hoben die Bedeutung des Projekts h2-well für den Technologiestandort Thüringen hervor und unterstrichen die Relevanz regionaler Netzwerke für die erfolgreiche Umsetzung der Wasserstoffstrategie.
Rückblick, Ausblick und Know-how-Transfer
Das inhaltliche Programm bot einen abwechslungsreichen Mix aus Impulsvorträgen, Projektpräsentationen und Rückblicken auf fünf Jahre h2-well. Fachliche Einblicke in aktuelle und geplante Wasserstoffprojekte in Thüringen rundeten die Veranstaltung ab. Allen Referentinnen und Referenten, die mit ihrer Expertise zum Gelingen beigetragen haben, gilt großer Dank.
Die Präsentationen der Vorträge stehen ab sofort zum Download bereit:
👉 Download-Link
🔐 Passwort: BNfF4WaWwa
Staffelstab-Übergabe: Von h2-well zur ThAWI
Ein besonderer Moment der Veranstaltung war die symbolische Übergabe des Staffelstabs von h2-well an die Thüringer Allianz für Wasserstoff in der Industrie (ThAWI). Mit diesem Schritt wurde der Zusammenschluss zum größten Wasserstoff-Netzwerk Thüringens offiziell vollzogen. Die Koordination des Netzwerks übernimmt weiterhin die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA).
Ein herzliches Dankeschön gilt Prof. Dr. Mark Jentsch und Stina Amrhein von der Bauhaus-Universität Weimar, die nicht nur maßgeblich an der Konzeption der Netzwerkübertragung beteiligt waren, sondern auch die gesamte Veranstaltung mitinitiiert und begleitet haben.
Ausblick: Online-Seminar am 3. Dezember
Im nächsten Schritt möchten wir alle Interessierten schon heute auf unser kommendes Online-Seminar „Alles neu bei der ThAWI“ hinweisen. Es findet am 03. Dezember 2025 von 09:00 bis 12:00 Uhr statt. Weitere Informationen sowie die offizielle Einladung mit Agenda folgen Anfang Oktober.
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