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Aktuelle Informationen

Eröffnung der ersten kommerziellen Agri-Photovoltaikanlage der Next2Sun

(Quelle: Pressemitteilung Next2Sun, 14.10.2020)

Die Next2Sun GmbH feierte gemeinsam mit der Solverde Bürgerkraftwerke Energiegenossenschaft eG, deren Tochtergesellschaft Bürgersolarkraftwerke Donaueschingen-Aasen GmbH Betreiber der Anlage ist, die Eröffnung der bundesweit ersten kommerziellen Agri-Photovoltaikanlage mit dem vertikalen bifacialen Agri-PV-Konzept der Next2Sun. Die Agri–Photovoltaikanlage ist im Donaueschinger Ortsteil Aasen entstanden, auf einer Fläche von rund 14 Hektar wurden insgesamt auf 5.800 Gestellelementen rund 11.000 bifaciale (beidseitig aktive) Solarmodule montiert. Die Anlagenleistung liegt bei 4,1 Megawatt peak und der Jahresenergieertrag bei 4.850 MWh. Diese Leistung deckt den Strombedarf von etwa 1.400 Haushalten. Mit dem neuartigen Anlagenkonzept der Next2Sun wird die Koexistenz von Solarstromerzeugung und Landwirtschaft bei gleichzeitiger ökologischer Aufwertung der Fläche möglich. (mehr …)

IRENA: Photovoltaik verzeichnet mit 3,8 Millionen Jobs die meisten Arbeitsplätze der Erneuerbaren-Branche weltweit

(Quelle: Pressemitteilung IRENA, 29.09.2020)

Die jährliche Überprüfung der Arbeitsplatzanzahl in der Erneuerbare Energien Branche von IRENA bestätigt den langfristigen Wachstumstrend; starke politische Maßnahmen essenziell zur Gewährleistung einer kontinuierlichen Beschäftigungsausweitung in der COVID-19-Ära.

Erneuerbare Energien bringen nach wie vor sozioökonomische Vorteile, indem sie weltweit zahlreiche Arbeitsplätze schaffen. Dies geht aus den jüngsten Zahlen hervor, die heute von der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) veröffentlicht wurden. Die siebte Ausgabe von Renewable Energy and Jobs – Annual Review zeigt, dass die Arbeitsplätze in diesem Sektor im vergangenen Jahr weltweit 11,5 Millionen erreichten, angeführt von Photovoltaik mit rund 3,8 Millionen Arbeitsplätzen oder einem Drittel der Gesamtzahl. (mehr …)

Erfolgreiche Auftaktveranstaltung im Forschungsprojekt „Klimaschutzregion llmtal“

(Quelle: Pressemitteilung Fachhochschule Erfurt, 26.10.2020)

Im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Konzeptphase des Forschungsprojektes „Klimaschutzregion Ilmtal – Innovation, Partizipation, Zukunftsfähiges Wirtschaften“ gelang vergangene Woche mit dem ersten Regionalforum ein erfolgreicher und motivierender Auftakt. Mehr als 60 Personen regionaler Partner*innen aus Zivilgesellschaft, Forschung, Wirtschaft und Politik kamen im Zeughaus in Bad Berka zusammen bzw. waren online zugeschaltet. Sie wurden durch Impulsreferate zu den verschiedenen Themenfeldern des Projektes in die Inhalte eingeführt, beteiligten sich aktiv in verschiedenen Arbeitsgruppen und gaben so dem Projektteam um Dr. Kerstin Wydra, Professorin für Pflanzenproduktion im Klimawandel an der Fachhochschule Erfurt, sowie Thomas Meier vom SolarInput e.V. viel Input für die weitere Konzeptphase. (mehr …)

Intersolar-Studie: Photovoltaik in Afrika auf dem Vormarsch

(Quelle: Pressemitteilung Intersolar, 29.10.2020)

Der afrikanische Kontinent bietet immense Potenziale für Photovoltaik – doch sie werden bisher kaum genutzt. Nun macht sich auf dem Kontinent jedoch Aufbruchsstimmung breit: Viele Länder stellen die Weichen für ambitionierte Photovoltaik-Projekte. Zu diesem Schluss kommt der Intersolar Solarize Africa Market Report 2020, erstellt vom Becquerel-Institut und dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) mit Unterstützung der Intersolar Europe, der weltweit führenden Fachmesse für die Solarwirtschaft. Der Bericht analysiert die Marktlage in 16 afrikanischen Ländern und entwirft mehrere Zukunftsszenarien. Er wurde auf dem Global Solar Council Virtual Forum am 27. und 28. Oktober 2020 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und steht zum kostenlosen Download zur Verfügung. (mehr …)

UBA: 60 Prozent weniger Klimagase bis 2030 sind möglich

(Quelle: Pressemitteilung Umweltbundesamt, 29.10.2020)

Das Umweltbundesamt (UBA) hält es für möglich, die Klimaemissionen in der EU bis 2030 um mindestens 60 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Zentral ist dabei eine schnelle Reform des EU-Emissionshandels: „Der Emissionshandel gehört zu den effizientesten EU-Klimaschutzinstrumenten. Ein Großteil der bis 2030 erforderlichen Emissionsminderungen kann und sollte durch ihn erfolgen. Gleichzeitig sind jedoch größere Emissionsminderungen in den Sektoren Gebäude und Verkehr erforderlich, die nicht vom EU-Emissionshandel erfasst werden.“ sagte UBA-Präsident Dirk Messner. Die Europäische Kommission hatte im September 2020 vorgeschlagen, die Klima-Emissionen der EU bis 2030 um mindestens 55 Prozent unter das Niveau von 1990 zu senken. Bis Mitte 2021 will die EU-Kommission die dafür nötigen Umsetzungs-Instrumente vorschlagen. In einem neuen Diskussionsbeitrag stellt das UBA mehrere Optionen vor, wie sich EU-weit sogar mindestens 60 Prozent Minderung bis 2030 umsetzen lassen. Sie betreffen sowohl den EU-Emissionshandel als auch Bereiche, die nicht vom EU-Emissionshandel erfasst sind, also zum Beispiel Gebäude und Verkehr. Dieser wissenschaftliche Anstoß des UBA ist ausdrücklich kein Beitrag im Rahmen der deutschen Ratspräsidentschaft. (mehr …)

Erneuerbare Energien haben in den ersten drei Quartalen 2020 48 Prozent des Stromverbrauchs gedeckt

(Quelle: Presseinformation BDEW, 25.09.2020)

In den ersten drei Quartalen des Jahres 2020 haben Erneuerbare Energien mit knapp 48 Prozent fast die Hälfte des Bruttoinlandsstromverbrauchs gedeckt. Das entspricht einem Anstieg um fünf Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das zeigen vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). (mehr …)

Erfolgreiche Veranstaltungsreihe der Cross-Cluster-Initiative Thüringen

(Quelle: Pressemitteilung Thüringer Zentrum für Maschinenbau, 25.09.2020)

Vom 16. bis 25.09.2020 fand die erste Cross-Cluster Woche in Thüringen unter dem Titel: virtuell vernetzen, regional kooperieren statt. In 13 Tagungen, Online-Seminaren, Workshops und Fachforen konnten sich insgesamt über 500 Teilnehmer thüringenweit virtuell über aktuelle Trends, Forschungsprojekte und Kooperationen informieren. Die thematische Bandbreite reichte von Sensorlösungen über Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Energiewende, Quantentechnologien, regionaler Wertschöpfung bis hin zur Infektionsdiagnostik, z.B. von COVID-19 und vielem mehr. Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe stellten sich die Thüringer Netzwerke und die Cross-Cluster-Initiative vor. Die Netzwerkmanager kamen mit den Teilnehmern ins Gespräch und beantworteten Fragen. (mehr …)

Greenpeace-Studie: Atomkraft hat Deutschland bisher mehr als eine Billion Euro gekostet

(Quelle: Pressemitteilung Greenpeace Engergy, 17.09.2020)

Die Nutzung der Atomenergie zur Stromerzeugung in Deutschland hat seit den 1950er-Jahren geschätzte gesamtgesellschaftliche Kosten von mehr als einer Billion Euro verursacht. Das geht aus einer neuen Studie hervor, die das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag der Ökoenergiegenossenschaft Greenpeace Energy erstellt hat. Diese Summe umfasst sowohl staatliche Förderungen als auch Verkaufspreise des Stroms sowie externe Kosten. „Kein anderer Energieträger hat so hohe Kosten verursacht wie die riskante Atomkraft, die auch nach 65 Jahren höchst unwirtschaftlich ist“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy. (mehr …)

Neue Studie belegt: Zubau von 140 GW PV-Kleinanlagen bis 2030 möglich

(Quelle: Pressemeldung Elektrizitätswerke Schönau (EWS), 21.09.2020)

In den kommenden zehn Jahren ist ein massiver Ausbau insbesondere von «kleiner Photovoltaik» nötig und möglich. Bis 2030 kann vornehmlich mit Dachanlagen ein Zubau auf bis zu 140 Gigawatt Leistung realisiert werden. Mit diesem neuen Bürgerenergie-Boom würden die drohende Ökostromlücke verhindert und die Klimaschutzziele erreicht. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer von EWS initiierten Studie des Analysehauses Energy Brainpool. (mehr …)

Höhere Wirkungsgrade bei Organischer Photovoltaik – neuer Solarzellenrekord auf 1 cm2

(Quelle: Presseinformation Fraunhofer ISE, 24.09.2020)

Die Forschung im Bereich der Organischen Photovoltaik arbeitet mit Nachdruck daran, die Wirkungsgrade weiter zu erhöhen. Neue Materialien aus der synthetischen organischen Chemie haben in den letzten Jahren deutliche Steigerungen des Wirkungsgrads ermöglicht. Eine der Herausforderungen ist dabei, die oftmals auf sehr kleinen Laborzellen erzielten Werte auf größere Flächen zu übertragen. Das Fraunhofer ISE verzeichnet jetzt zusammen mit dem Freiburger Materialforschungszentrum FMF der Universität Freiburg mit 14,9% einen Rekordwert für organische Solarzellen mit mindestens 1 cm2 Fläche – ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung dieser kostengünstigen Technologie hin zu einer breiten Anwendungsreife. (mehr …)

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