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Aktuelle Informationen

55% bis 2030 und 100% bis 2050 – Was bedeutet das CO2-Reduktionsziel der EU für die deutsche Energiewende?

(Quelle: Pressemitteilung Fraunhofer ISE, 16.12.2020)

Die EU-Zielverschärfungen auf dem Weg zur Klimaneutralität sehen im Kontext des Green Deal eine Reduktion der CO2-Emissionen um 55% bis 2030 und 100% bis 2050 vor. Vor dem Hintergrund dieser verschärften Parameter stellt sich die Frage nach der Auswirkung auf die Energiewende in Deutschland. Das Fraunhofer ISE hat auf Basis seines Energiesystemmodells REMod die Konsequenzen der neuen EU-Ziele für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland berechnet und stellt die Ergebnisse nun in einer Kurzstudie vor. (mehr …)

EU PVSEC 2021 Call for Papers

(Hinweis zur EU PVSEC 2021)

Ab sofort sind Einreichungen für die 38. Ausgabe der EU PVSEC 2021 möglich.

Seien Sie Teil der Energiewende von morgen und gestalten Sie das Programm der größten PV-Solarenergiekonferenz Europas mit.

Reichen Sie hier bis zum 5. Februar 2021 Ihr Abstract ein und nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit PV-Experten auf der ganzen Welt in Verbindung zu setzen, sich über die neuesten Innovationen im Bereich PV zu informieren und dazu beizutragen und die Forschung und Bereitstellung von PV voranzutreiben.

EEG 2021 im Bundestag verabschiedet

(Quelle: Pressemitteilung BSW, 17.12.2020)

Solarwirtschaft: Verpasste Chance für wirksamen Klimaschutz – Ausbautempo nur halb so schnell wie erforderlich – Solardach-Förderung gewerblicher Lagerhallen halbiert –  private Prosumer, Solarpioniere und teils Mieter profitieren

Das heute im Bundestag verabschiedete Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2021) bezeichnet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) als eine verpasste Chance für den Klimaschutz. Das von der Bundesregierung zugelassene Ausbautempo bei der Solartechnik sei nicht einmal halb so schnell wie von zahlreichen Wissenschaftlern für notwendig erachtet. Die Gesetzesnovelle verschlechtere zudem die Investitionsbedingungen für gewerbliche Solardachbetreiber teils erheblich. Von der Gesetzesreform profitieren würden kleinere solare Prosumer, Solarpioniere und Investoren größerer Solarparks. (mehr …)

„H2-Well“: Aktionsthema „Markthochlauf zur Umsetzung von Wasserstofftechnologien – dezentral und regional“ ist gestartet

(Pressemitteilung SolarInput e.V., 01.12.2020)

Zum 01. Dezember 2020 ist das Aktionsthema „Konzeption des Markthochlaufs zur Umsetzung von Wasserstofftechnologien in regionalen Infrastruktursystemen für Elektrizität, Mobilität, Wärme- und Sauerstoffnutzung“ innerhalb der Umsetzungsphase von „H2-Well“ gestartet. Die Partner sind Bauhaus-Universität Weimar -Professur Verkehrssystemplanung, Friedrich-Schiller-Universität – Arbeitsbereich Arbeits-, Wirtschafts- und Industriesoziologie, Freiberg Institut für vernetzte Energieautarkie und SolarInput e.V.. Der Antrag „H2-Well“ für die 5-jährige Umsetzungsphase wurde am 20. März 2019 im Förderprogramm „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ des BMBF bewilligt. Das Teilprojekt hat eine Laufzeit von drei Jahren.

Die Grüne Wasserstofftechnologie befindet sich heute an der Schwelle zur Markteinführung. Der Markt ist noch nicht erschlossen. Der Aufbau der erforderlichen Infrastruktur über die Gesamtheit der Wertschöpfungsstufen – Erneuerbare Energien, Elektrolyse, Transport und Speicherung, Nutzung von Wasserstoff, Sauerstoff und Prozesswärme – und die Kommunikation mit der Bevölkerung und die Rückkopplung mit den Anforderungen der Nutzer/Kunden sind für die Marktdurchdringung maßgeblich. Die Mitnahme des Kunden entscheidet über den Erfolg der Technologie, der Produkte und Dienstleistungen. Diese Vielfalt gilt es hier näher zu untersuchen und mit erforderlichen Maßnahmen zu unterstützen.

Als Ergebnis des Aktionsthemas soll eine passgenaue Technologie- und Marketingstrategie vorgeschlagen werden und einzelne erste Maßnahmen zur Stimulierung des Marktes eingeleitet werden.

SolarInput übernimmt die Projektkoordination des Aktionsthemas und inhaltliche Schwerpunkte.

 

BSW Webinar: EEG 2021 – Was ändert sich?

(Veranstaltungshinweis aus dem BSW Newsletter, 17.12.2020)

Das in dieser Woche zur Abstimmung in Bundestag und Bundesrat anstehende EEG 2021 wird bereits ab dem Jahreswechsel 2020/2021 zahlreiche Änderungen bei den Investitionsbedingungen für PV- und Speicherunternehmen zur Folge haben. Es schafft an einigen Punkten Licht, wirft aber leider auch Schatten. BSW-Mitglieder haben dazu gestern eine umfangreiche Blitzauswertung u.a. zu den folgenden Fragen erhalten:

  • PV-Ausbauziele – 65 Prozent mehr PV Zubau gesetzlich abgesichert – Welche Marktsegmente profitieren wie stark?
  • PV-Auktionen – Was verändert sich bei Gebäude- und Freiflächen-PV? Wann sind die nächsten Auktionstermine?
  • Welche Übergangsfristen muss ich beachten, um noch von alten EEG-Konditionen zu profitieren?
  • „Atmender Deckel“ – Wie werden sich die Vergütungssätze/Marktprämien für neue PV-Anlagen ab Jahresanfang ändern?
  • Was ändert sich für Prosumer?
  • Konnten neue Anforderungen zum Messen & Regeln abgewehrt werden?
  • Welche Optionen haben Ü20-Betreiber, ihre PV-Anlagen weiter zu betreiben oder mit Speichern nachzurüsten?
  • Was ändert sich für neue Mieterstrom-Projekte?
  • Erhalten Hybridsysteme (AgriPV u.a.) im EEG 2021 eine Chance?
  • Wird es 2021 weitere Gesetzesänderungen und Präzisierungen geben, welche?

Sie haben uns in diesem Jahr im Rahmen politischer Kommunikationsmaßnahmen unterstützt. Wir verschaffen Ihnen deshalb kostenfreien Zugang zu einem BSW-Webinar, das Ihnen zu den bereits jetzt absehbaren Änderungen der politischen Rahmenbedingungen im EEG 2021 für PV und Speicher einen guten Überblick geben dürfte. Die Änderungen treten größtenteils bereits zum Jahreswechsel in Kraft.

Ihre Fragen aus der Praxis, die von allgemeinem Brancheninteresse sind und die wir in dem BSW-Webinar nicht sofort beantworten können, nehmen wir bei dieser Gelegenheit gerne zur anschließenden Klärung in der BSW-Mitgliedschaft und mit Hilfe von Fachjuristen auf.

Zeitpunkt des Webinars:  
Montag, 21.12.2020, 14:00 – 15:30 Uhr

Zugangscode: Bitte melden Sie sich an für EEG 2021 – Was ändert sich?

https://attendee.gotowebinar.com/register/8001657799909130510

Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung per E-Mail mit Informationen zur Teilnahme.

In norddeutsche Salzlagerstätten passt viel erneuerbare Energie

(Quelle: Pressemitteilung Fraunhofer IEG, 19.11.2020)

Um Schwankungen in der Stromerzeugung auszugleichen und den Energieaustausch zwischen Wirtschaftssektoren zu ermöglichen, kann der Energieträger Wasserstoff in einem zukünftigen Energiesystem eine entscheidende Rolle spielen. Um diesen dann auch über Monate und in großen Mengen zu speichern, gelten unterirdische Salzkavernen und als die vielversprechendste Speicheroption. Wie groß ihr Speicherpotenzial in Europa ist, hat ein Team von RWTH Aachen, Forschungszentrum Jülich und Fraunhofer IEG in einer Studie im Fachmagazin „International Journal of Hydrogen Energy“ beleuchtet. (mehr …)

Klimaschutzregion Ilmtal: Bürger*innen-Forum erfolgreich abgehalten und Start einer online-Vortragsreihe

Am 21. November fand online ein Bürger*innen-Forum im Rahmen des Projekts „Klimaschutzregion Ilmtal – Innovation, Partizipation, Zukunftsfähiges Wirtschaften“ statt, welches durch das Programm “WIR! – Wandel durch Innovation in der Region” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Das Projektteam rund um Frau Prof. Kerstin Wydra (FH Erfurt, SolarInput e.V.) startet nun auch eine online-Veranstaltungsreihe für interessierte Bürger*innen der Region, erster Termin: 16. Dezember. (mehr …)

Förderprogramm „Solar Invest“ 2020 deutlich stärker nachgefragt

(Quelle: Pressemitteilung TMUEN, 18.11.2020)

Seit dem das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz „Solar Invest“ im November 2016 das erste Mal aufgesetzt hat, gingen insgesamt bereits rund 4.000 Anträge ein, etwa 2/3 davon im laufenden Jahr (2.600). Die Fördermittel für dieses Jahr sind damit ausgeschöpft, die Thüringer Aufbaubank nimmt keine weiteren Anträge an.
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Greenpeace-Studie: Abbau klimaschädlicher Subventionen kann Bundeshaushalt um 46 Milliarden Euro jährlich entlasten

(Quelle: Presseerklärung Greenpeace, 11.11.2020)

Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des “Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft” im Auftrag von Greenpeace. (Studie “Zehn klimaschädliche Subventionen im Fokus”. Aufsummiert knapp 100 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente würden perspektivisch jährlich bei Reform der betrachteten Subventionen gegenüber heute eingespart. Das entspricht etwa dem jährlichen Treibhausgasausstoß im PKW-Verkehr in Deutschland. Die Studie erscheint im Vorfeld der für Donnerstag angekündigten Veröffentlichung der Steuerschätzung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD). Sie zeigt, wie die Bundesregierung gleichzeitig die immense, durch die Corona-Krise bedingte Neuverschuldung senken und beim Klimaschutz vorankommen kann. “Jetzt kann die Bundesregierung mit dem Abbau klimaschädlicher Subventionen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: den CO2-Ausstoß senken und den Haushalt um Milliarden entlasten. Damit beseitigt sie erhebliche Nachteile für klimafreundliche Wirtschaftszweige und kann den Wandel hin zu einer zukunftsfähigen, ökologisch ausgerichteten Wirtschaft beschleunigen”, sagt Bastian Neuwirth, Klimaexperte von Greenpeace. (mehr …)

Vorzeitiges Aus für halbe Million Solaranlagen

(Quelle: gemeinsame Pressemeldung EuPD Research und BSW, 16.11.2020)

Marktforscher: Gesetzesentwurf zum EEG 2021 führt bis 2030 zur Stilllegung von bis zu 447.000 Solarstromanlagen in Deutschland und zu erheblichem wirtschaftlichen Schaden – Solarwirtschaft und Bundesrat fordern Verzicht auf Marktbarrieren (mehr …)

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