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Aktuelle Informationen

Sonnenbatterie aus wässrigem organischen Material entwickelt

Drei Forschungsinstitute (TUM School of Natural Sciences, Universität Stuttgart und Max-Planck-Institut für Festkörperforschung) präsentieren neue Ergebnisse ihres Exzellenzclusters e-conversion. Eine zweidimensionale, organische Gerüststruktur basierend auf Naphtalendiimid ist in der Lage die Ladungen absorbierten Sonnelichts für 48 Stunden im einem wässrigen Medium zu speichern. Die Ladungen sind stabil und unmittelbar für externe Endgeräte nutzbar. Damit werden Solarzelle und Batterie in einer Einheit kombiniert.

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Nachfrage nach Solaranlagen in Österreich um 20 Prozent gesunken

Der Prozentsatz installierter Photovoltaikanlagen in Österreich im ersten Quartal diesen Jahres ist um 20% im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres gesunken.

Die österreichische Bundesregierung hatte trotz positiver Absichtsbekundungen innerhalb des aktuellen Regierungsprogramms Fehlentscheidungen getroffen, die jetzt die Branche der Erneuerbaren Energien trifft. Der Branchenverband PV Austria beklagt, dass nur wenige Sektoren in den zurückliegenden Jahren ein vergleichbar kontinuierliches Wachstum gezeigt hätten in einer sonst regressiven Wirtschaft.

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Projekte der Bürgerenergie erhalten bis zu 100.000 Euro Förderung durch Bund

Bürgerenergiegemeinschaften haben jetzt die Chance sich durch einen Förderaufruf um eine Projektfinanzierung von bis zu 100.000 Euro zu bewerben. Wie das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IöW) berichtet, können Mittel des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Kontext des Vorhabens „CommunitE-Innovation-Bundesweite Bürgerenergie-Community für gemeinschaftsgetragene Energieversorgung in regionalen Innovations-Ökosystemen“ bezogen werden.

Mit dem Ziel, technisch-soziale Innovationen innerhalb der Bürgerenergie zu entwickeln, sollen Organisationsmodelle und die Praxistauglichkeit von Dienstleistungen sowie eine Professionalisierung der Bürgerenergie-Gemeinschaft gefördert werden.

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Ägyptens ambitioniertes Klimaziel: Anteil Erneuerbarer Energien auf 31,6 GW bis 2035 steigern

Eine Erhebung des Daten- und Analyseunternehmens GlobalData kommt zu dem Schluss, dass Ägypten bei einem anhaltenden Ausbau der nationalen Kapazitäten für Erneuerbare Energien bis 2035 31,6 GW Strom erzeugen können wird; dies bei einer jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 20,4% (2024-2035).

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Agrivoltaics World Conference 2025, 1.-3. Juli in Freiburg

Vom 1.-5 Juli können sich Interessierte der Agri-PV für die hybrid ausgerichtete Agrivoltaics World Conference 2025 in Freiburg anmelden.

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Agri-Photovoltaik-Anlage über südtiroler Apfelplantage in Betrieb – und wissentschaftlich begleitet.

Ein Forschungsprojekt der zentralen EU-Forschungsprogramme Horizon Europe mit dem Titel „Symbiosyst“ wurde realisiert. In der Gemeinde Auer in Südtirol entstand eine Agri-PV-Anlage über einer Apfelplantage mit einer Leistung von 70 Kilowatt. Diese wurde am 26.05. in Betrieb genommen. Sie umfasst eine Fläche von 3.000 Quadratmetern, 13 Reihen und integriert PV-Module mit unterschiedlichen Transparenzgraden oberhalb breiterer und schmälerer Apfelbaumreihen. Um gute Wachstumsbedingungen bieten zu können, ist die Anlage hoch aufgeständert, wobei die Rotationsachse 4,80 Meter über dem Boden liegt. Das Tragwerk des Unternehmens Convert Italia/ valmont Solar wurde mit besonderem Augenmerk auf seine Witterungsbeständigkeit getestet. Als Stahl wurde daher Cortenstahl verbaut, der auch farblich für Obstgärten von Vorteil ist und die Module im Windkanal gegenüber hohen Windgeschwindigkeiten geprüft.

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Union ohne Unterstützung: Braunkohlekraftwerke mit Carbon Capture and Storage (CCS)

Braunkohlekraftwerke mit der umstrittenen Technologie Carbon Capture and Storage zu kombinieren und legitimieren wird vor allem von dem stellvertretenden Unionsfraktionsvorsitzenden Sepp Müller vorgeschlagen. Unterstützung durch die anderen Koalitionspartner erhält er jedoch nicht. Stimmen aus der SPD und Energiebranche stellen sich dagegen.

(Quelle: Tagesspiegel, 02.06.2025)

Bauhaus Universität Weimar lädt zur Woche des Wasserstoffs

Die Bauhaus Universität Weimar lädt zur Fachveranstaltung Digitalisierung und Antriebswende im öffentlichen Verkehr, am 26. und 27. Juni 2025.

Die 1,5-tägige Fachveranstaltung findet im offiziellen Rahmen der Woche des Wasserstoffs statt und richtet sich an Fachleute aus dem ÖPNV, der Verwaltung, Forschung, Politik und Technologiebranche. Im Fokus stehen aktuelle Entwicklungen rund um die Digitalisierung und Antriebswende im öffentlichen Verkehr. Neben spannenden Fachvorträgen zum Thema Antriebswende, Rohstofflieferketten und Wasserstoffbedarf im ÖPNV erwartet die Teilnehmenden u. a. eine Fahrt mit dem Wasserstoffbrennstoffzellenbus der SWG Weimar sowie eine Führung über den Busbetriebshof, inkl. H2-Tankstelle und H2-Werkstatt.

Alle Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie hier:
👉 Zukunftswerkstatt
Das detaillierte Programm zur Veranstaltung wird auf der Veranstaltungsseite in Kürze veröffentlicht.

Grüner Wasserstoff für Ghana: EXI-Projekt GH2GH nimmt Pionieranlage in Betrieb

Am 20. Februar 2025 wurde in Tema, Ghana, feierlich das erste grüne Wasserstoffsystem Westafrikas in Betrieb genommen. Die Anlage ist Teil eines Mini-Grids auf dem Bildungscampus „Don Bosco“ in der Hafenstadt und beinhaltet neu installierte Wasserstoff- und Brennstoffzellenkomponenten.

Mehr als 100 Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft nahmen an der Eröffnungsfeier teil und konnten den Betrieb der innovativen Anlage live miterleben. Ziel des Systems ist es, eine vollständig regenerative und zuverlässige Energieversorgung am Standort zu gewährleisten.

Der deutsche Botschafter in Ghana, Daniel Krull, betonte in seiner Rede die Relevanz des Projekts. Es sei ein bedeutendes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Ghana im Bereich erneuerbarer Energien und ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigen, emissionsfreien Energiezukunft. Auch die ghanaische Energy Commission hob hervor, dass Wasserstofftechnologien künftig eine Schlüsselrolle in der nationalen Energiepolitik spielen sollen.

Prof. Dr.-Ing. Semih Severengiz von der Hochschule Bochum, Projektleiter von GH2GH, erklärte, dass das System nicht nur eine technologische Neuerung sei, sondern vor allem dem Aufbau lokaler Fachkompetenzen diene. Durch praxisorientierte Schulungsangebote sollen langfristig die Voraussetzungen für eine nachhaltige Energieversorgung vor Ort geschaffen werden.

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Frist zur Umsetzung der Enerneuerbare-Energien-Richtlinie der EU ist verstrichen

Erleichterungen für Planungs- und Genehmigungsverfahren für Windparks und Solaranlagen sollten durch die Umsetzung der „Renewable Energy Directive III“ (kurz: RED III) als Ablösung der EU-Notfall-Verordnung in nationales Recht umgesetzt werden. Die Frist zur Umsetzung wichtiger Vorgaben wurde jedoch am vergangenen Mittwoch verpasst.

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